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von Yuval Noah Harari
Essays
Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit ist eine Sammlung von Essays, die die patriarchale Kultur und Geschlechterungleichheit aufdecken. Es fordert auf, Frauen zuzuhören und ihre Stimmen ernst zu nehmen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.
Er hört einfach nicht auf, dir immer wieder erklären zu wollen, wie die Dinge wirklich funktionieren? Du kennst das? Dann bist du wahrscheinlich eine Frau.
Für die Autorin selbst ist genau dieses Phänomen Teil ihres täglichen Lebens und wird in Situationen wie der folgenden auf die Spitze getrieben: Rebecca Solnit ist in ein Gespräch vertieft und wird mittendrin plötzlich von einem Mann unterbrochen. Er wirft ein, dass er zu dem Thema ihres Gespräches letztens ein großartiges Buch gelesen hätte, das er ihr empfehlen möchte. Seine Handlung impliziert, dass er ihr durch die Buchempfehlung einen Ratschlag geben möchte, da er ja schließlich Ahnung von dem Thema hat. Leider hat er Rebecca jedoch nicht ausreden lassen – ansonsten wäre ihm vielleicht schneller bewusst geworden, dass er ihr gerade ihr eigenes Buch empfohlen hat. Aber wieso kommt es überhaupt zu solchen Situationen?
Oftmals gehen Männer davon aus, dass sie souveräner sind als Frauen und einen größeren Wissensschatz besitzen. Diese Annahme ist jedoch nicht immer eine bewusste. Es ist einfach das, was die Gesellschaft den Männern suggeriert. Frauen sind es demnach gewohnt, wenn Männer ihnen die Welt erklären wollen oder ihnen ihre Meinung aufzwängen. Im englischsprachigen Raum hat sich sogar ein eigener Begriff für dieses Verhalten entwickelt, das sogenannte mansplaining. Im Deutschen übersetzen wir es am besten mit männerklären, eine Fusion aus Männer und erklären.
Seit einigen Jahren schon geistert dieses sehr sinnbildliche Wort durch die Medienlandschaft und beschreibt einen Umstand, den Frauen Tag für Tag erleben. Es heißt, Rebecca Solnit habe den Begriff stark geprägt, jedoch möchte sie sich zugleich auch etwas von ihm absetzen: Sie findet den Begriff zu vage und möchte unterstreichen, dass nicht alle Männer Männerklären betreiben. Es gibt viele Männer, die sich der Situation für Frauen bewusst sind und entgegen der gesellschaftlichen Norm handeln. Leider lebt die Mehrheit aber immer noch in diesen Strukturen und ignoriert schlichtweg den Fakt, dass Frauen ebenso talentiert, intelligent und gebildet wie sie selbst sein können.
Das obige Beispiel aus dem Leben der Autorin zeigt glasklar, dass Männerklären selbst den gebildetsten und berühmtesten Frauen passieren kann, egal wie viel Expertise und Wissen sie zeigen. Und dabei können sich Frauen in westlichen Ländern meist noch glücklich schätzen: An anderen Orten in der Welt ist es gang und gäbe, dass die Aussage einer Frau vor Gericht, z.B. bei der Anklage gegen einen Vergewaltiger, keinen Wert hat, sofern zur Zeit des Verbrechens kein Mann zugegen war, der ihre Aussage bestätigen könnte.
Sei es das Phänomen des Männerklärens, die oft unfaire gesetzliche Lage, in der Frauen sich befinden, oder Alltagssexismus – Misogynie, die geringe Wertschätzung der Frau, ist in allen Bereichen und Ebenen unserer Gesellschaft omnipräsent.
Wenn Männer mir die Welt erklären (2015) ist eine Sammlung von Essays der Feministin Rebecca Solnit, in denen sie die Bandbreite beschreibt, in der Frauenfeindlichkeit heutzutage immer noch in allen kulturellen Bereichen unseres Lebens zu finden ist: Sexismus im Alltag, unzureichendes Sexualstrafrecht und Gewalt gegen Frauen spiegeln nur ein paar der Facetten wider, in denen die Benachteiligung von Frauen uns tagtäglich begegnet.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.
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