Das sind die Blinks zu

Sterblich sein

Was am Ende wirklich zählt

Von Atul Gawande
15 Minuten
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Sterblich sein von Atul Gawande

Trotz enormer Fortschritte in Technik und Medizin können wir nicht verhindern, dass jeder Mensch einmal sterben wird. Unser Verhältnis zum Tod ist in der Moderne nicht besser, sondern schlechter geworden. Die Blinks zu Sterblich sein (2014) werfen einen Blick darauf, was passiert, wenn jemand stirbt, und wie wir mit Todesfällen besser umgehen lernen.

  • Alle, weil wir alle sterblich sind
  • Alle, der bereits mit einer tödlichen Krankheit in Berührung gekommen sind
  • Alle, die in ihrem Berufsalltag häufiger mit dem Tod konfrontiert sind

Atul Gawande ist ein indisch-US-amerikanischer Chirurg, Autor, Forscher und Professor an der Harvard School of Public Health. Er schreibt unter anderem Artikel für den New Yorker und Slate und hat bereits mehrere Bücher über den Berufsalltag von Ärzten veröffentlicht.

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Sterblich sein

Was am Ende wirklich zählt

Von Atul Gawande
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Sterblich sein von Atul Gawande
Worum geht's

Trotz enormer Fortschritte in Technik und Medizin können wir nicht verhindern, dass jeder Mensch einmal sterben wird. Unser Verhältnis zum Tod ist in der Moderne nicht besser, sondern schlechter geworden. Die Blinks zu Sterblich sein (2014) werfen einen Blick darauf, was passiert, wenn jemand stirbt, und wie wir mit Todesfällen besser umgehen lernen.

Kernaussage 1 von 9

Mit dem Alter verlieren wir unsere Unabhängigkeit.

Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir altern?

Im Grunde ist das gar nicht so kompliziert. Die einzelnen Teile unseres Körpers verlieren nach und nach an Kraft und Effizienz. Das äußert sich bei jedem unterschiedlich. Doch bei allen Menschen verlieren die Knochen, Muskeln und Zähne an Masse, während sich die Blutgefäße und Gelenke langsam verhärten.

Die Folge ist, dass das Herz kräftiger schlagen muss, um das Blut durch die verrosteten Bahnen zu pumpen. Daher leiden so viele ältere Menschen unter Bluthochdruck. Auch das Gehirn baut langsam ab und wird kleiner und leichter. Eine häufige Folge davon ist Demenz.

Unser Körper lässt uns also an allen Ecken und Enden langsam im Stich. Das führt auch dazu, dass wir anfälliger für Krankheiten und Verletzungen werden und uns langsamer davon erholen. Ein Sturz ist für jüngere Menschen oft ungefährlich, doch je älter wir werden, desto morscher werden unsere Knochen: So brechen sich zum Beispiel allein in den USA ca. 350.000 Senioren jährlich bei einem Sturz die Hüfte und sind danach wochenlang, wenn nicht sogar für immer, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Und das zehrt an unserer Selbstständigkeit: Wir sind zunehmend darauf angewiesen, dass sich jemand um uns kümmert und uns bei Sachen hilft, die wir selbst nicht mehr können.

Tägliche Aktivitäten vom Einkauf bis zum Toilettenbesuch werden komplizierter und beschwerlicher, wenn unser Körper schwächer wird. Früher oder später brauchen wir bei diesen Erledigungen Unterstützung, entweder von Familienangehörigen oder von professionellen Helfern. Wer diese Hilfe nicht von seinem sozialen Umfeld erhält, zieht in ein Pflegeheim oder Krankenhaus um.

Es ist nicht einfach, mit zunehmenden Einschränkungen zu leben. Daher sollten wir versuchen, alte und kranke Menschen darin zu unterstützen, mit dieser Erfahrung möglichst gut zurechtzukommen.

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