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Das sind die Blinks zu

Wie man Freunde gewinnt

Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden

Von Dale Carnegie
21 Minuten
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Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von Dale Carnegie

Die Kunst, andere Menschen zu beeinflussen und für sich und seine Ziele zu gewinnen, ist wichtiger denn je. Dass moderne Kommunikationsratgeber das Rad keineswegs neu erfinden, zeigen diese Blinks zu Dale Carnegies Klassiker Wie man Freunde gewinnt. Das Buch wurde in Deutschland erstmals 1937 veröffentlicht, avancierte zum Erfolgsgeheimnis von Prominenten wie Warren Buffett und Lee Iacocca und hat bis heute nichts an Brisanz und Aktualität verloren.

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Dale Carnegie (1888-1955) war ein US-amerikanischer Kommunikations- und Motivationstrainer. Er hielt Seminare zur rhetorischen Kompetenz bei öffentlichen Auftritten, bis er begriff, dass seine Schüler in Wirklichkeit etwas ganz Anderes brauchten: Hilfestellung im Umgang mit anderen Menschen. Wie man Freunde gewinnt ist sein Ratgeber zum erfolgreichen Miteinander, der zum weltweiten Bestseller wurde und als Must-read im Bereich Kommunikation und Beziehungen gilt.

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Wie man Freunde gewinnt

Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden

Von Dale Carnegie
  • Lesedauer: 21 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 13 Kernaussagen
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Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von Dale Carnegie
Worum geht's

Die Kunst, andere Menschen zu beeinflussen und für sich und seine Ziele zu gewinnen, ist wichtiger denn je. Dass moderne Kommunikationsratgeber das Rad keineswegs neu erfinden, zeigen diese Blinks zu Dale Carnegies Klassiker Wie man Freunde gewinnt. Das Buch wurde in Deutschland erstmals 1937 veröffentlicht, avancierte zum Erfolgsgeheimnis von Prominenten wie Warren Buffett und Lee Iacocca und hat bis heute nichts an Brisanz und Aktualität verloren.

Kremple die Art, wie du mit Menschen umgehst, mit diesen wirkungsmächtigen Techniken komplett um.

Kernaussage 1 von 13

Lobe andere Menschen, statt sie zu kritisieren, wenn du von ihnen gemocht werden willst.

 

Der berühmte US-amerikanische Testpilot und Kunstflieger Bob Hoover war gerade auf dem Rückflug von einer Flugshow in San Diego, als ihm plötzlich beide Triebwerke ausfielen. Es gelang ihm, sich selbst und die dreiköpfige Besatzung mit einer Reihe spektakulärer Manöver zu retten. Seine Maschine aber war nahezu irreparabel beschädigt.

Der Grund für den haarsträubenden Totalausfall war schnell gefunden: Der Tank des zweimotorigen Propellerflugzeugs aus Weltkriegszeiten war versehentlich mit Kerosin befüllt worden. Zurück an der Base traf Hoover auf den schuldigen Mechaniker. Der junge Mann stand völlig aufgelöst unter Tränen: Er hatte Hoovers wertvolles Flugzeug zerstört und die Besatzung fahrlässig in Lebensgefahr gebracht. Er rechnete nun mit Riesenärger und kolossaler Kritik.

Doch Hoover tat nichts von alledem. Im Gegenteil – er wusste, dass der Mechaniker seine Lektion auch ohne das vernichtende Donnerwetter gelernt hatte. Darum sagte er ihm nur, dass er ihn am nächsten Tag wie gewohnt an Ort und Stelle erwartete. Er sollte seine Maschine auch vor dem nächsten Flug warten.

Hoovers Großzügigkeit war womöglich so etwas wie die leise Ahnung dessen, was der renommierte Verhaltenspsychologe B.F. Skinner lange zuvor herausgefunden hatte: Tiere lernen effektiver durch Lob für positives Verhalten, als wenn man sie für Fehler bestraft. Dasselbe gilt für uns Menschen. Unser Handeln wird in erster Linie von Emotionen gesteuert, nicht durch unseren Verstand. Negative Kritik führt selten zu einer positiven Verhaltensänderung, denn wer kritisiert wird, fühlt sich angegriffen. Und unsere natürliche Reaktion auf Angriff ist Verteidigung, Trotz und Gegenwehr.

Kritteln und Kritisieren mag dir helfen, Dampf abzulassen, aber langfristig bringt es dir wenig Sympathien ein. Darum haben es sich viele erfolgreiche Persönlichkeiten zur Gewohnheit gemacht, andere Menschen nie offen zurechtzuweisen. Benjamin Franklin z.B. erklärte das Geheimnis seines diplomatischen Geschicks folgendermaßen: „Ich sage über niemanden etwas Schlechtes und über jeden alles Gute, das ich über ihn weiß.“

Auch Abraham Lincoln lernte diese Lektion. Er pflegte die Unzulänglichkeiten seiner Widersacher in aller Öffentlichkeit anzuprangern und trat einem von ihnen so übel auf den Schlips, dass er von diesem zu einem Duell herausgefordert wurde. Der Zweikampf wurde erst in letzter Minute abgesagt und Lincoln legte die Gewohnheit ab, andere Menschen offen zu kritisieren. Später mahnte er selbst im bitterbösen Bürgerkrieg diejenigen zur Nachsicht, die ihrer Abneigung für die Sklaven haltenden Südstaatler freien Lauf ließen: „Tadelt sie nicht. Unter ähnlichen Umständen wären wir auch nicht anders.“

Andere zu kritisieren ist einfach. Ihnen ihre Fehler und Makel verständnisvoll zu vergeben, erfordert dagegen Rückgrat und Charakter. Wenn du willst, dass andere dich mögen, dann frage nach den Gründen für ihr Verhalten und akzeptiere ihre Schwächen. Mach es dir zur Gewohnheit, sie nie wieder offen zu kritisieren.

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