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Das sind die Blinks zu

Factfulness

Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist

Von Hans Rosling, Anna Rosling Rönnlund & Ola Rosling
12 Minuten
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Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist von Hans Rosling, Anna Rosling Rönnlund & Ola Rosling

Die tägliche Flut an Schreckensnachrichten zeichnet ein grässliches Bild von der Welt, das leicht den Eindruck vermittelt, es stünde quasi stündlich schlechter um sie. Hans Rosling hat sich Zeit seines Lebens dem Kampf gegen die Trugschlüsse verschrieben, die diese Fehleinschätzung nähren. Diese Blinks zu seinem posthum erschienenen Meisterwerk Factfulness (2018) zeigen, dass es unserer Welt nie besser ging als heute. Sie sind ein kluges und kompetentes Plädoyer für eine faktenbasierte und sachliche Sicht auf die Dinge, die die Grundlage für wahres Verständnis sein müssen.

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  • Jeder, der sich für die Fakten hinter den großen Problemen unserer Zeit interessiert

Hans Rosling (1948-2017) war ein renommierter schwedischer Mediziner und Professor für Internationale Gesundheit. Nach seiner Approbation als Arzt ebnete seine Entdeckung einer bis dahin unbekannten Lähmungskrankheit den Weg für seine Karriere als Mediziner, die ihn zwei Jahrzehnte lang immer wieder in ländliche Gebiete Afrikas führte. Er beriet wichtige humanitäre Organisationen wie die WHO und UNICEF, beschäftigte sich mehr und mehr mit den großen Fragen der sozialen Gerechtigkeit und konzentrierte sich besonders auf einkommensschwache Staaten. Vor seinem Tod im Jahr 2017 machte ihn eine Reihe beliebter TED-Talks zu einer der laut dem Time Magazine einflussreichsten Personen der Erde.

Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund sind Hans Roslings Sohn und seine Schwiegertochter. Sie sind die Mitherausgeber des Buches und Mitgründer der Gapminder Foundation, die sich mit aufschlussreichen Grafiken und fortschrittlichen Technologien dafür einsetzt, wichtige Statistiken und Daten leichter zugänglich und verständlicher zu machen.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Factfulness

Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist

Von Hans Rosling, Anna Rosling Rönnlund & Ola Rosling
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist von Hans Rosling, Anna Rosling Rönnlund & Ola Rosling
Worum geht's

Die tägliche Flut an Schreckensnachrichten zeichnet ein grässliches Bild von der Welt, das leicht den Eindruck vermittelt, es stünde quasi stündlich schlechter um sie. Hans Rosling hat sich Zeit seines Lebens dem Kampf gegen die Trugschlüsse verschrieben, die diese Fehleinschätzung nähren. Diese Blinks zu seinem posthum erschienenen Meisterwerk Factfulness (2018) zeigen, dass es unserer Welt nie besser ging als heute. Sie sind ein kluges und kompetentes Plädoyer für eine faktenbasierte und sachliche Sicht auf die Dinge, die die Grundlage für wahres Verständnis sein müssen.

Kernaussage 1 von 7

„Megatrugschlüsse“ wie die zivilisatorische Zweiteilung der Welt blockieren unsere Sicht auf die Wirklichkeit.

Fangen wir mit einer Frage an: Was glaubst du, wie sich die Verteilung von extremer Armut weltweit in den letzten 20 Jahren verändert hat? Hat sie sich ungefähr verdoppelt? Ist sie gleich geblieben? Oder hat sie sich um etwa die Hälfte verringert? Wenn du auf die letzte Antwort getippt hast, gehörst zu den wenigen Menschen, die richtig lagen.

In den USA wählten nur mickrige fünf Prozent der Befragten die richtige Antwort aus, in Großbritannien neun Prozent. Dabei waren unter ihnen die klügsten und kompetentesten Köpfe aus Wirtschaft und Forschung beider Staaten. Wie ist das möglich? Der Grund für diese kolossal fehlgeleitete Sicht auf wichtige globale Zusammenhänge hat zu einem großen Teil mit dem zu tun, was Hans Rosling als Megatrugschlüsse bezeichnete.

Manche Trugschlüsse sind nicht einfach nur groß, sondern mega, weil sie unsere kollektive Weltsicht vor gewaltige Probleme stellen. Einer dieser Trugschlüsse ist die Vorstellung, unsere Erde teile sich wirtschaftlich und politisch in zwei Hälften: den fortschrittlichen Westen und den traditionsverhafteten Osten, die entwickelte Welt und den sich noch entwickelnden Rest. Ein Wir und ein die anderen, zwischen denen eine Kluft klafft, die sich nicht oder nur schwer überwinden ließe.

Während seiner Zeit als Universitätsdozent stellte Rosling zu seinem großen Erstaunen fest, wie viele seiner Studenten sich „den Osten“ noch immer als einen Kulturraum mit galoppierenden Geburtenraten vorstellten, in dem Religion und Tradition die Entwicklung moderner oder „westlicher“ Gesellschaften blockierten. Einer der Studierenden brachte es mit dem Satz „Sie werden nie so leben können wie wir“ vollends auf den Punkt.

Aber wer genau sind die anderen, der „Osten“ und „die sich entwickelnde Welt“? Sind Japan und Mexiko noch Teil des Ostens? Sind China und Indien noch immer Länder, in denen Ballungszentren nicht zu modernen Weltstädten reifen können?

Es gibt Statistiken wie z.B. die Kindersterblichkeitsrate, die viel über die gesellschaftliche Gesundheit, Bildung und Wirtschaft eines Landes verraten. 1965 ergab ein Blick auf die globale Verteilung der Kindersterblichkeit tatsächlich noch ein ziemlich zweigeteiltes Bild: Damals fielen ganze 125 Staaten in die Kategorie „Entwicklungsland“, in der über fünf Prozent der Kinder vor ihrem fünften Geburtstag verstarben. Doch das war vor einem halben Jahrhundert. Seitdem hat sich eine Menge getan. Heute fallen nur noch 13 Länder in diese Kategorie. Die mentale Zweiteilung der Welt in „den Westen“ und „den Rest der Welt“ ist folglich nicht mehr tragbar.

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