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Das sind die Blinks zu

Gewaltfreie Kommunikation

Eine Sprache des Lebens

Von Marshall B. Rosenberg
18 Minuten
Audio-Version verfügbar
Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens von Marshall B. Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein friedlicher und einfühlsamer Weg, mit anderen zu sprechen. Die Methode wird weltweit in vielen Kontexten, unter anderem bei Therapien oder politischen Verhandlungen, eingesetzt. Durch einfache Techniken hilft dir die GFK dabei, Konflikte zu lösen, Verständnis zu schaffen und Beziehungen zu vertiefen.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist nicht nur ein Werkzeug, um besser und friedvoller zu kommunizieren, sondern bietet auch Einsichten darüber, warum wir uns manchmal gegenseitig missverstehen. Meine absoluten Lieblingsblinks!“

– Robyn, Programmleiterin bei Blinkist

  • Jeder, der sich ein besseres Verhältnis zu Familie, Freunden oder Kollegen wünscht
  • Alle, die in WGs oder Beziehungen leben und sich fragen, wie man Streitigkeiten am besten löst
  • Menschen, die beruflich öfter mit Konflikten zu tun haben

Der US-amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg (1934–2015) war der Begründer des Konzepts der Gewaltfreien Kommunikation und Gründer des Center for Nonviolent Communication, einer internationalen Friedensorganisation. Er war ein international gefragter Mediator und hat insgesamt 15 Bücher veröffentlicht. Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens wurde über eine Millionen Mal verkauft.

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Gewaltfreie Kommunikation

Eine Sprache des Lebens

Von Marshall B. Rosenberg
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 11 Kernaussagen
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Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens von Marshall B. Rosenberg
Worum geht's

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein friedlicher und einfühlsamer Weg, mit anderen zu sprechen. Die Methode wird weltweit in vielen Kontexten, unter anderem bei Therapien oder politischen Verhandlungen, eingesetzt. Durch einfache Techniken hilft dir die GFK dabei, Konflikte zu lösen, Verständnis zu schaffen und Beziehungen zu vertiefen.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist nicht nur ein Werkzeug, um besser und friedvoller zu kommunizieren, sondern bietet auch Einsichten darüber, warum wir uns manchmal gegenseitig missverstehen. Meine absoluten Lieblingsblinks!“

– Robyn, Programmleiterin bei Blinkist

Kernaussage 1 von 11

Lebensentfremdende Kommunikation führt dazu, dass wir unser Einfühlungsvermögen verlieren.

Jeder braucht gesunde soziale Beziehungen, um glücklich und ausgeglichen zu leben. Beziehungen funktionieren zu einem großen Teil über verbale und nonverbale Kommunikation. Doch leider benutzen wir insbesondere die verbale Kommunikation oft so, dass sie uns nicht miteinander verbindet, sondern uns trennt und sogar dazu führt, dass wir einander Gewalt antun.

Dass Sprache und Gewalt zusammenhängen, wies unter anderem der Psychologe O.J. Harvey von der Universität Colorado nach. Er untersuchte, wie oft in der klassischen Literatur verschiedener Kulturen urteilende Wörter wie „gut“ oder „schlecht“ verwendet wurden, und kam zu dem Ergebnis, dass es in den Kulturen, die diese Wörter häufiger benutzten, auch mehr gewaltsame Zwischenfälle gibt. Daraus schloss er, dass Urteile wie „gut“ oder „schlecht“ uns automatisch denken lassen, dass die „Schlechten“ bestraft werden müssen.

Diese Art der verurteilenden Sprache wird auch lebensentfremdende Kommunikation genannt. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass sich Menschen gewalttätig verhalten, sei es sich selbst oder anderen gegenüber und sie sorgt dafür, dass wir unser Mitgefühl für unsere Umgebung verlieren.

Bei der lebensentfremdenden Kommunikation verwenden wir unbewusst trennende Mechanismen, wie die moralische Verurteilung. Dabei gehen wir automatisch davon aus, dass jemand, der sich entgegen unseren eigenen Wertvorstellungen verhält, etwas Falsches tut. Dazu gehören Beleidigungen, Kritik, Vergleiche und Urteile. Wenn du z.B. sagst: „Du bist so egoistisch!“ oder „Das Problem bei dir ist, dass du immer …“, dann verurteilst du dein Gegenüber moralisch.

Dadurch kommen automatisch Gegensätze ins Spiel: normal und unnormal, erwünscht und unerwünscht usw. Sobald das passiert, beginnen wir zu analysieren, was genau „falsch“ läuft, und betrachten uns selbst dabei als moralischen Kompass. Wenn dein Partner z.B. Aufmerksamkeit braucht, findest du ihn vielleicht „anstrengend“. Wenn du selbst mehr Aufmerksamkeit brauchst, ist er vermutlich „gefühlskalt“.

Diese lebensentfremdende Kommunikation führt uns in eine Sackgasse. Eine bessere Alternative ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK).

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