Technology vs. Humanity Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Technology vs. Humanity
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Zusammenfassung von Technology vs. Humanity

Gerd Leonhard

Unsere Zukunft zwischen Mensch und Maschine

4.4 (82 Bewertungen)
21 Min.
Inhaltsübersicht

    Technology vs. Humanity
    in 7 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 7

    Wir treten immer mehr Selbstbestimmtheit an Technologien ab, die keine Moral kennen.

    Der technologische Wandel schreitet unaufhaltsam voran. Disketten, Telefonzellen und Faxgeräte sind nur wenige Beispiele für Geräte, die so mancher Digital Native nur noch aus Erzählungen kennt. Die Digitalisierung verändert unseren Alltag inzwischen so rasend schnell, dass wir noch gar nicht absehen können, was das für den Einzelnen und die Gesellschaft bedeutet.

    Fest steht, dass unsere Technologie mit exponentieller Geschwindigkeit intelligenter wird. Künstliche Intelligenzen schlagen den Menschen im Denksport und ersetzen ihn in immer mehr Tätigkeiten und Positionen. Wir drucken unsere Bahn- und Flugtickets an Automaten aus und werden von Körperscannern durchleuchtet. Wir sprechen mit Smartphones und Bandansagen und lassen unsere Dokumente von einer Software übersetzen. Selbst Busfahrer, Paketboten und Call-Center-Agents könnten schon bald durch Roboter und Maschinen ersetzt werden.

    Moderne Technologien reichen immer weiter in die verschiedensten Lebensbereiche hinein. Es gibt genmanipulierte Lebensmittel und Bioprinter, die lebensfähige Organe drucken. Je mehr wir ihnen vertrauen, desto mehr Verantwortung geben wir ab. Das zweite Stückchen Kuchen gönnst du dir, wenn deine Kalorienzähler-App d’accord ist. Und die intelligenten Algorithmen von Facebook, Google und anderen Plattformen analysieren dein Online-Verhalten, um deinen Input zu personalisieren und dich gezielt zu manipulieren – damit du das tust, kaufst und wählst, was ihre wahren Kunden wollen.

    Das Problem an alledem ist: Technologie kennt keine Moral. Sie ist wie ein Werkzeug, das je nach Absicht des Benutzers Gutes oder Schlechtes bewirkt.

    Mit einem Hammer kannst du sowohl Möbelstücke zusammennageln oder ein schönes Bild an der Wand befestigen als auch – rein theoretisch – deinem Nachbarn den Schädel zertrümmern. Dass der Kauf und die Verwendung von Hammern nicht strenger reguliert sind, hängt damit zusammen, dass du damit kaum die Grundfesten einer ganzen Gesellschaft erschüttern kannst.

    Das sieht bei modernen Technologien wie sozialen Medien, künstlicher Intelligenz, Robotik und Gentechnik ganz anders aus. Wer weiß schon, was genmanipuliertes Essen langfristig mit uns macht? Wer kann ausschließen, dass sich die superintelligenten Maschinen der Zukunft nicht wie in den Matrix-Filmen vernetzen, um sich der Menschheit wie eines lästigen Parasiten zu entledigen?

    Die Wahrheit ist, dass all die Technologie unser Leben schneller verändert, als wir gemeinsam reflektieren können. Dabei haben wir aktuell noch die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen und die Entwicklung in geregelte Bahnen zu lenken. Es steht nämlich einiges auf dem Spiel.

    Du möchtest die gesamte Zusammenfassung von Technology vs. Humanity sehen?

    Kernaussagen in Technology vs. Humanity

    Mehr Wissen in weniger Zeit
    Sachbücher auf den Punkt gebracht
    Sachbücher auf den Punkt gebracht
    Kernaussagen aus Sachbüchern in ca. 15 Minuten pro Titel lesen & anhören mit den „Blinks”
    Zeitsparende Empfehlungen
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    Titel, die dein Leben bereichern, passend zu deinen Interessen und Zielen
    Podcasts in Kurzform
    Podcasts in Kurzform Neu
    Kernaussagen wichtiger Podcasts im Kurzformat mit den neuen „Shortcasts”

    Worum geht es in Technology vs. Humanity?

    Neue Technologien wie die sozialen Medien, Robotik, künstliche Intelligenz und Gentechnik verändern unser Leben derzeit schneller, als wir denken können. Bisher ist der einzige Maßstab für den Mehrwert der Produkte der Profit der Produzenten. Die Blinks zu Technology vs. Humanity (2017) stellen die richtigen Fragen zur richtigen Zeit: Wie verändern wir Technologien, die unser Leben eher verschlechtern als verbessern? Wie stellen wir sicher, dass neue Technologien zum Wohle der Menschheit genutzt werden? Und was passiert, wenn wir einfach so weitermachen wie bisher?

    Bestes Zitat aus Technology vs. Humanity

    „Nur weil wir etwas tun können, heißt das nicht, dass wir es tun sollen.

    —Gerd Leonhard
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    Wer Technology vs. Humanity lesen sollte

    • Jeder, der sich lieber heute schon mit den Problemen von morgen beschäftigt
    • Vordenkerinnen, Kapitalismuskritiker, Philosophinnen und Philanthropen
    • Alle, die im Umgang mit modernen Medien wie dem Smartphone achtsamer werden wollen

    Über den Autor

    Gerd Leonhard ist Keynote-Speaker, Sachbuchautor und Berater. Dem Wall Street Journal zufolge ist er einer der „führenden Medienfuturisten der Welt“ und hat sich insbesondere auf die Debatte über das Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik spezialisiert. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, in denen er sich mit der Zukunft von Medien, Kommunikation, Kultur und Technik beschäftigt.

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    ❤️ für Blinkist️️️
    Ines S.

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    Ekaterina S.

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    Julia P.

    Viele tolle Bücher, auf deren Kernaussagen reduziert- präzise und ansprechend zusammengefasst. Endlich habe ich das Gefühl, Zeit für Bücher zu finden, für die ich sonst keine Zeit habe.

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