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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Wahn, Täuschung, Verstehen

Von Paul Watzlawick
15 Minuten
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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen von Paul Watzlawick

In Wie wirklich ist die Wirklichkeit? erklärt Autor Paul Watzlawick auf unterhaltsame Art, warum die sogenannte Wirklichkeit eigentlich ein äußerst wackeliges und zutiefst subjektives Konstrukt ist. Das Buch handelt davon, wie wir durch zwischenmenschliche Kommunikation unsere persönliche Wirklichkeit erzeugen und welche Folgen es hat, wenn verschiedene Auffassungen von Wirklichkeit aufeinanderprallen.

  • Philosophen und Psychologen
  • Jeder, der sich für den Zusammenhang von Wahrnehmung und Realität interessiert
  • Alle, die über den Tellerrand der eigenen Weltanschauung hinaus blicken möchten

Der im Jahr 2007 verstorbene Bestsellerautor Paul Watzlawick war ein einflussreicher Kommunikationswissenschaftler, Psychologe und Philosoph. In Österreich geboren, verbrachte er den Großteil seines Lebens in seiner Wahlheimat Kalifornien, wo er viele Jahre am Mental Research Institute in Palo Alto arbeitete. Sein Bestseller Anleitung zum Unglücklichsein verkaufte sich allein in Deutschland über zwei Millionen Mal.

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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Wahn, Täuschung, Verstehen

Von Paul Watzlawick
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen von Paul Watzlawick
Worum geht's

In Wie wirklich ist die Wirklichkeit? erklärt Autor Paul Watzlawick auf unterhaltsame Art, warum die sogenannte Wirklichkeit eigentlich ein äußerst wackeliges und zutiefst subjektives Konstrukt ist. Das Buch handelt davon, wie wir durch zwischenmenschliche Kommunikation unsere persönliche Wirklichkeit erzeugen und welche Folgen es hat, wenn verschiedene Auffassungen von Wirklichkeit aufeinanderprallen.

Kernaussage 1 von 9

Wir erschaffen uns unsere Wirklichkeit, um der Welt Sinn und Ordnung zu verleihen.

Wir alle haben hin und wieder einmal einen Streit mit jemandem. Häufig geht es dabei darum, dass wir eine bestimmte Situation vollkommen anders einschätzen als unser Gegenüber und uns deshalb nicht auf eine gemeinsame Version der Wirklichkeit einigen können. Aber wieso ist das so? Ganz einfach: Weil jeder von uns in seiner eigenen Welt lebt.

Tatsächlich konstruiert jeder Mensch sich seine ganz persönliche Weltanschauung, die die Basis unserer subjektiven Wirklichkeit darstellt. Der Grund dafür ist unser menschliches Bedürfnis nach Sinn und Ordnung. Aus diesem Grund bilden wir mentale Raster – z.B. „Demokratie ist gut“, „Vegan leben ist moralisch richtig“ oder „Schlanksein ist schön“ – an denen wir uns im Leben orientieren und ohne die uns die Welt als angsteinflößendes Chaos erschiene. Unsere mentalen Raster helfen uns also dabei, die Welt zu erklären und fügen sich in ihrer Gesamtheit zu unserer persönlichen Weltanschauung zusammen.

Besonders in Zuständen des Nicht-Wissens suchen wir nach Erklärungen, durch die unsere Erfahrungen Sinn ergeben. In solchen Situationen neigen wir dazu, uns an die erstbeste Interpretation zu klammern und sind somit anfällig für verzerrte Auffassungen der Wirklichkeit.

Einen Beleg für diesen Mechanismus lieferte 1960 ein Experiment des Psychologen John C. Wright. In dem Experiment mussten Versuchspersonen auf einem Apparat mit unbeschrifteten Knöpfen in mehreren Vorgängen herausfinden, welche Knöpfe sie in welcher Reihenfolge drücken müssen, damit ein Summer ertönt. Viele der Versuchspersonen probierten so lange herum, bis sie eine Theorie entwickelt hatten, welche Knöpfe wann gedrückt werden müssen, damit der Summer ausgelöst wird.

Umso überraschter waren diese Versuchspersonen, als ihnen die Versuchsleiter am Ende des Experiments erklärten, dass der Apparat gar nicht angeschlossen war und das Ertönen des Summers rein zufällig erfolgte und gar nichts mit dem Knöpfedrücken zu tun hatte. Stattdessen klammerten sie sich weiterhin an die von ihnen entwickelten Theorien, an denen sie so lange herumgetüftelt hatten, bis sie in ihrem Bewusstsein zur Wahrheit wurden.

Dieses Experiment zeigt eindringlich, wie unsere Auffassungen von der Wirklichkeit entstehen und wie hartnäckig wir sie mitunter gegen konkurrierende Positionen verteidigen – selbst wenn der Wahrheitsgehalt unserer Auffassung an einer objektiven Überprüfung scheitert.

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