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Bevor ich jetzt gehe

Was am Ende wirklich zählt – Das Vermächtnis eines jungen Arztes

Von Paul Kalanithi
16 Minuten
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Bevor ich jetzt gehe: Was am Ende wirklich zählt – Das Vermächtnis eines jungen Arztes von Paul Kalanithi

Bevor ich jetzt gehe ist die sehr persönliche, sehr ergreifende Geschichte des Autors selbst. Paul Kalanithi war ein gefeierter Neurochirurg und Hirnforscher, bei dem im Alter von nur 36 Jahren Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Sein literarisches Vermächtnis ist eine bewegende Mischung aus persönlicher Bewältigung, wissenschaftlicher Analyse und einer Ode an das Leben.

  • Jeder, der sich selbst mit Leben und Tod auseinandersetzt
  • Alle, die schon mal einen nahestehenden Menschen verloren haben
  • Studierende, die sich eine Karriere als Chirurg vorstellen können

Paul Kalanithi war ein US-amerikanischer Autor und preisgekrönter Neurochirurg und Neurowissenschaftler mit indischen Wurzeln. Er studierte an der renommierten Yale School of Medicine und machte seinen Facharzt an der Stanford University. Als er mit nur 36 Jahren an unheilbarem Lungenkrebs erkrankte, begann er mit der Arbeit an seinem autobiographischen Buch Bevor ich jetzt gehe.

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Bevor ich jetzt gehe

Was am Ende wirklich zählt – Das Vermächtnis eines jungen Arztes

Von Paul Kalanithi
  • Lesedauer: 16 Minuten
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Bevor ich jetzt gehe: Was am Ende wirklich zählt – Das Vermächtnis eines jungen Arztes von Paul Kalanithi
Worum geht's

Bevor ich jetzt gehe ist die sehr persönliche, sehr ergreifende Geschichte des Autors selbst. Paul Kalanithi war ein gefeierter Neurochirurg und Hirnforscher, bei dem im Alter von nur 36 Jahren Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Sein literarisches Vermächtnis ist eine bewegende Mischung aus persönlicher Bewältigung, wissenschaftlicher Analyse und einer Ode an das Leben.

Kernaussage 1 von 10

Kalanithi wollte englische Literatur studieren, aber das Leben hatte noch andere Pläne.

Während seiner Kindheit und Jugend war Paul Kalanithi Feuer und Flamme für die großen Stücke legendärer Autoren wie Orwell, Camus, Sartre, Poe und Thoreau und folglich fest entschlossen, selbst Literatur zu studieren. Aber wie so oft im Leben sollte alles anders kommen.

Im letzten Sommer vor dem College entdeckte er nämlich eine weitere Leidenschaft: die Humanbiologie. Seine Freundin schenkte ihm das Buch Satan: seine Psychotherapie und Heilung durch den unglücklichen Dr. Kassler, I.S.A.S. von Jeremy Leven. Kalanithi war zutiefst beeindruckt von Levens Idee, das menschliche Gehirn sei das organische Herz unseres Verstands, und begann, Seminare der Biologie und Neurobiologie zu besuchen.

Während seiner Zeit am College in Stanford beschäftigte er sich weiter mit der Frage, was dem Leben Bedeutung verleihe, und suchte sowohl in der Literatur als auch in der Wissenschaft nach Antworten. Besonders die Literatur schien ihm der ultimative Beweis für die Existenz menschlichen Denkens zu sein, und somit für die Bedeutung menschlichen Lebens.

Die Frage nach Bedeutung und Sinnhaftigkeit erwies sich schnell als schier grenzenloses Forschungsgebiet, aber die Literatur inspirierte Kalanithi zu der Erkenntnis, dass es im Leben vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Insbesondere T.S. Eliots Das wüste Land hatte großen Einfluss auf Kalanithis Auffassung. Es ist nur eines der Werke, das soziale Isolation überzeugend mit Bedeutungslosigkeit verknüpft.

Kalanithi fühlte dennoch, dass er weiterhin auch Neurowissenschaften studieren musste: Das Gehirn war als Motor der menschlichen Ratio quasi Voraussetzung und Ursprung allen Denkens und Fühlens – und damit auch der Beziehungen, die dem Leben Bedeutung verleihen. Ein Besuch in einer Klinik für Menschen mit Hirnverletzungen zeigte ihm, dass die Patienten aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen keine zwischenmenschlichen Bindungen mehr unterhalten konnten.

Wenn Kalanithi die Entwicklung emotionaler Beziehungen studieren wollte, musste er folglich auch die Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Gehirns kennenlernen. Er bewarb sich um ein Medizinstudium, um unmittelbar mit Leben und Tod in Berührung zu kommen.

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