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Das sind die Blinks zu

Die Macht der Rhetorik

Besser reden – mehr erreichen

Von Roman Braun
10 Minuten
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Die Macht der Rhetorik von Roman Braun

Die Kunst der guten Rede beschäftigte schon die alten Griechen: Der Begriff der Rhetorik wurde von keinem Geringeren als Aristoteles geprägt. Die Macht der Rhetorik ergänzt zeitlose Weisheiten über die Redekunst um aktuelle Erkenntnisse und Einsichten. Gespickt mit prägnanten Beispielen bieten diese Blinks praktische Tipps für jeden Arbeitsschritt von der Planung und Vorbereitung über die Ankündigung des Vortrags bis zur konkreten Durchführung.

  • Alle, denen es vor dem öffentlichen Reden graust
  • Kommunikationsmuffel
  • Jeder, der einer anderen Person unangenehme Nachrichten überbringen muss

Roman Braun studierte Psychologie, Pädagogik und Philosophie und ist heute international anerkannter NLP-Experte. Als Mental-Coach und Rhetoriktrainer betreut er namhafte Kunden aus Sport und Wirtschaft wie IBM und Philips.

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Die Macht der Rhetorik

Besser reden – mehr erreichen

Von Roman Braun
  • Lesedauer: 10 Minuten
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Die Macht der Rhetorik von Roman Braun
Worum geht's

Die Kunst der guten Rede beschäftigte schon die alten Griechen: Der Begriff der Rhetorik wurde von keinem Geringeren als Aristoteles geprägt. Die Macht der Rhetorik ergänzt zeitlose Weisheiten über die Redekunst um aktuelle Erkenntnisse und Einsichten. Gespickt mit prägnanten Beispielen bieten diese Blinks praktische Tipps für jeden Arbeitsschritt von der Planung und Vorbereitung über die Ankündigung des Vortrags bis zur konkreten Durchführung.

Kernaussage 1 von 6

Die drei Grundtypen einer Rede nach Aristoteles.

Jede Rede beginnt mit einer guten Vorbereitung. Und jede Vorbereitung fängt mit einer einfachen Frage an: Was will ich eigentlich bei meinem Publikum erreichen?

Wer vor großem Publikum eine Rede hält, tut das immer mit einer gewissen Absicht. Je klarer man sich über seine Redeabsicht ist, desto besser wird man das Publikum auch überzeugen können. Und genau zu diesem Zweck hat Aristoteles vor mehr als 2300 Jahren drei grundlegende Typen einer Rede unterschieden: die Beratungsrede, die Festrede und die Gerichtsrede. Roman Braun hat dieses Modell in die Gegenwart übertragen und nennt die entsprechenden Redner entweder einen Mentor, eine Muse oder einen Macher. 

Schauen wir uns die drei Typen einmal genauer an.

Bei einer Beratungsrede versteht sich der Redner als Mentor, der seinen Zuhörern zustimmt, sie berät und ermutigt. Eines der berühmtesten Beispiele ist Kennedys Rede an der Berliner Mauer, in der er die Westberliner zum bestmöglichen Umgang mit ihrer besonderen politischen Situation beriet und zum Durchhalten ermutigte. 

Bei einer Festrede tritt der Redner als Muse auf, die ihre Zuhörer inspirieren, unterhalten und emotional berühren möchte. Martin Luther King inspirierte etwa die Menschen mit seiner leidenschaftlichen „I have a dream“-Rede dazu, über die etablierten Rassengrenzen hinauszudenken, und berührte sie mit persönlichen Einblicken in die Gefühlswelt seiner Familie. 

Beim dritten Typ, der Gerichtsrede, versteht sich der Redner als Macher, der etwas kundtut, dabei aber auch motiviert und überzeugt. Er beschränkt sich nicht auf die bloße Übermittlung der Information, sondern erläutert, wie sie verstanden werden soll und welche konkreten Konsequenzen abgeleitet werden sollen. Abraham Lincoln zum Beispiel hielt seine berühmte Gettysburg-Ansprache anlässlich der Einweihung eines Friedhofs, rief aber gleichzeitig zur notfalls gewaltsamen Abschaffung der Sklaverei auf.

Was wir aus diesen Beispielen lernen können: Mach dir vor deiner Rede klar, ob du als Mentor, Muse oder Macher auftreten willst.

Mit einer klaren Absicht im Hinterkopf wirst du deine Rede konzentrierter und effektiver ausarbeiten können. Aber für eine gelungene Vorbereitung braucht es noch mehr.

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