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Fröhlich fasten

Macht Verzicht tatsächlich gesünder und glücklicher? Ein Selbstversuch mit Antworten!

Von Susanne Fröhlich
12 Minuten
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Fröhlich fasten: Macht Verzicht tatsächlich gesünder und glücklicher? Ein Selbstversuch mit Antworten! von Susanne Fröhlich

Der Verzicht auf Essen soll wahre Wunder bewirken: Jung, schlank und frisch im Kopf soll das Fasten uns machen und nebenbei auch noch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma heilen. In diesen Blinks schauen wir uns an, was dran ist an den Fastenmythen.

  • Alle, die mit Gewichtsproblemen kämpfen
  • Experimentierfreudige
  • Menschen, die einen Neustart gebrauchen können

Susanne Fröhlich ist eine deutsche Autorin und Journalistin, die hauptberuflich für den Hessischen Rundfunk arbeitet. Bekannt wurde sie mit dem Bestseller Moppel-Ich (2005).

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Fröhlich fasten

Macht Verzicht tatsächlich gesünder und glücklicher? Ein Selbstversuch mit Antworten!

Von Susanne Fröhlich
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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Fröhlich fasten: Macht Verzicht tatsächlich gesünder und glücklicher? Ein Selbstversuch mit Antworten! von Susanne Fröhlich
Worum geht's

Der Verzicht auf Essen soll wahre Wunder bewirken: Jung, schlank und frisch im Kopf soll das Fasten uns machen und nebenbei auch noch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma heilen. In diesen Blinks schauen wir uns an, was dran ist an den Fastenmythen.

Kernaussage 1 von 7

Fasten ist eine Frage der Einstellung.

„Ich könnte das nicht“, meinte Susanne Fröhlichs Sohn, als sie mit ihrer ersten Fastenkur begann. Ein Satz, den sie noch oft zu hören bekommen sollte. Sie selbst konnte sich zunächst auch nicht vorstellen, wie sie ohne ihr geliebtes Essen durchhalten sollte. Aber bald darauf stellte sie fest: Es geht! Und zwar leichter als gedacht.

Alte Gewohnheiten sind schwer abzulegen, und für die meisten Menschen ist es feste Routine, dreimal täglich zu essen. Doch wir können diese Programmierung ändern, denn verhungern werden wir so schnell nicht. Das ist wissenschaftlich erwiesen und auch nur logisch, denn schon unsere Vorfahren mussten über längere Zeiträume ohne Nahrung auskommen.

Die Angst vor dem Fasten ist ganz normal. Vielen graut es besonders vor den ersten Tagen, genauer: vor Kopfschmerzen, Müdigkeit, Versagen ‒ und vor dem Abführen. Dieses Anfangsgrauen ist wohl das größte Hindernis auf dem Weg zur Fastenkur. Deshalb raten Spezialisten auch dazu, erst dann zu fasten, wenn man sich auch wirklich sicher ist. Denn am Ende ist der Verzicht auf geliebte Nahrungsmittel vor allem eines: Kopfsache.

Ist der Entschluss erst einmal gefasst, stellt sich im Anschluss die Frage: Wie genau und nach welchen Regeln soll ich eigentlich verzichten? Susanne Fröhlich selbst entschied sich für die Buchinger-Methode. Die beginnt klassischerweise mit einem sogenannten Entlastungstag mit leichter Kost. Am nächsten Tag erfolgt die initiale Darmreinigung mit Glauber- oder Bittersalz. Während der restlichen Kur wird ausschließlich getrunken: Gemüsebrühe, Kräutertees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Wasser, auch gibt es etwas Honig und Zitronenschnitze. Außerdem erfolgen regelmäßig weitere Darmspülungen.

Es gibt auch andere, weniger extreme Möglichkeiten, zu fasten. Bspw. die 16:8-Methode, bei der man 16 Stunden lang fastet und innerhalb der übrigen 8 Stunden essen darf, oder das 5:2-Fasten, wo an 2 Tagen der Woche gefastet und an den restlichen 5 Tagen normal gegessen wird. Beides sind Abwandlungen des sogenannten intermittierenden Fastens, bei dem nur in bestimmten Intervallen verzichtet wird.

Für viele liegt der Vorteil der Buchinger-Variante aber gerade in ihrer Radikalität. So paradox es klingt: Gerade weil sie keinen Spielraum erlaubt, macht diese Methode das Fasten leichter. Auch hier geht es wieder um den Kopf und die Gewohnheit. Und egal ob radikal oder soft ‒ die ersten Tage einer Fastenkur können hart sein. Doch mit starken Motivatoren ist auch das zu schaffen. Welche das z.B. sein können, erfährst du im nächsten Blink.

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