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Das sind die Blinks zu

Einsamkeit

Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

Von John T. Cacioppo und William Patrick
15 Minuten
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Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt von John T. Cacioppo und William Patrick

Einsamkeit (2011) widmet sich der Frage, warum jeder Mensch ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und sozialen Beziehungen verspürt und was passiert, wenn dieses Bedürfnis verkümmert. Die Blinks beschreiben, welche Konsequenzen aus dauerhafter Einsamkeit entstehen können, und erläutern die Möglichkeiten, die wir haben, um der Einsamkeit zu entkommen.

  • Einsame Menschen, die unter ihrer Isolation leiden
  • Angehörige und Freunde von einsamen Menschen, die denjenigen helfen möchten
  • Alle, die sich für Psychologie und zwischenmenschliche Beziehungen interessieren

John Terrence Cacioppo forscht und lehrt auf dem Gebiet der Neurowissenschaft und sozialen Psychologie an der Universität Chicago. Er hat bereits zahlreiche Studien auf dem Gebiet veröffentlicht.

William Patrick ist Lektor und Romanautor, der für renommierte Verlage wie die Harvard University Press gearbeitet hat.

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Einsamkeit

Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

Von John T. Cacioppo und William Patrick
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt von John T. Cacioppo und William Patrick
Worum geht's

Einsamkeit (2011) widmet sich der Frage, warum jeder Mensch ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und sozialen Beziehungen verspürt und was passiert, wenn dieses Bedürfnis verkümmert. Die Blinks beschreiben, welche Konsequenzen aus dauerhafter Einsamkeit entstehen können, und erläutern die Möglichkeiten, die wir haben, um der Einsamkeit zu entkommen.

Kernaussage 1 von 9

Das Gefühl von Einsamkeit hat Menschen lange davor geschützt, sich allein tödlichen Gefahren auszusetzen.

Die meisten Menschen würden glückliche soziale Bindungen weit über Wohlstand oder sogar Gesundheit stellen. Kontakte mit anderen Menschen sind ungeheuer wichtig für unser Wohlbefinden. Aber warum ist das so? Können wir uns nicht auch selbst genug sein? Die Evolution sagt: Nein.

Wir sehnen uns nach Beziehungen zu anderen Personen, weil sich Einsamkeit von Natur aus falsch und bedrohlich anfühlt. Schon unsere Vorfahren kannten dieses bedrängende Gefühl und setzten alles daran, es zu verhindern.

Wenn wir uns einsam fühlen, ist das ein Signal unseres Körpers. Er lässt uns damit wissen, dass wir ganz dringend den Kontakt zu anderen Menschen suchen müssen. Einsamkeit funktioniert genau wie Hunger: Unser Körper teilt uns mit, dass es Zeit ist, etwas zu essen – oder eben einen Freund anzurufen. Wenn wir dieses Bedürfnis ignorieren, sind die Konsequenzen im ersten Fall offensichtlich: Wir verhungern. Das Bedürfnis nach sozialem Kontakt zu ignorieren, hat hingegen Isolation zur Folge. Heute mag uns das nicht umbringen, aber für unsere Vorfahren bedeutete es eine tödliche Gefahr. Sie mussten sich mit anderen Menschen verbünden, um sich vor Feinden zu schützen und ihre Nachkommen großziehen zu können. Einzelgänger hatten keine Chance.

Nicht nur wir Menschen nutzen die Vorteile, die soziale Beziehungen mit sich bringen – in der Tierwelt entscheidet Zusammenhalt noch heute über Leben und Tod: Wölfe etwa formen Rudel, um erfolgreicher jagen zu können. Ihre Beute teilen sie mit verletzten oder alten Rudelmitgliedern, die andernfalls nicht überleben könnten.

Heutzutage ist Einsamkeit für uns glücklicherweise nicht mehr unmittelbar lebensbedrohlich. Manchmal finden wir es sogar ganz angenehm, etwas Zeit für uns allein zu haben. Allerdings dürfen wir ihre Auswirkungen nicht unterschätzen: Einsamkeit kann zu einem Problem werden, sobald wir uns mangels sozialer Kontakte für längere Zeit unglücklich fühlen. Sie kann sogar ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Ob sich diese Probleme aber entwickeln oder nicht, hängt davon ab, wie wir unsere Einsamkeit wahrnehmen.

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