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Zen-Geist Anfänger-Geist

Unterweisungen in Zen-Meditation

Von Shunryu Suzuki
13 Minuten
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Zen-Geist Anfänger-Geist: Unterweisungen in Zen-Meditation von Shunryu Suzuki

Zen-Geist Anfänger-Geist (1970) ist der Klassiker unter den Einführungen in die Philosophie des Zen. Die fernöstliche Lehre hat mit ihren Anleitungen zur meditativen Introspektive und Atemkontrolle auch hier im Westen schon Tausenden von Menschen zu Ruhe und innerem Frieden verholfen. Zen ist außerdem eine Lebensanschauung, in der es darum geht, urteilsfrei und bewusst im Hier und Jetzt zu leben.

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Shunryu Suzuki war ein japanischer Zen-Mönch, der in den 1950er-Jahren in die USA immigrierte und dort die Zen-Lehre populär machte. Er unterrichtete Tausende US-Amerikaner in der Zen-Spiritualität, gründete das San Francisco Zen Center und veröffentlichte mehrere Bücher über Zen, darunter Branching Streams Flow in the Darkness.

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Zen-Geist Anfänger-Geist

Unterweisungen in Zen-Meditation

Von Shunryu Suzuki
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Zen-Geist Anfänger-Geist: Unterweisungen in Zen-Meditation von Shunryu Suzuki
Worum geht's

Zen-Geist Anfänger-Geist (1970) ist der Klassiker unter den Einführungen in die Philosophie des Zen. Die fernöstliche Lehre hat mit ihren Anleitungen zur meditativen Introspektive und Atemkontrolle auch hier im Westen schon Tausenden von Menschen zu Ruhe und innerem Frieden verholfen. Zen ist außerdem eine Lebensanschauung, in der es darum geht, urteilsfrei und bewusst im Hier und Jetzt zu leben.

Kernaussage 1 von 8

Die typische Haltung der Zen-Meditation erfüllt bereits einen Selbstzweck und hat symbolische Bedeutung.

Viele moderne Motivationstrainer, Gesundheitsgurus und Lebensoptimierer beschwören heutzutage den positiven Einfluss bestimmter Körperhaltungen auf unser Glück und Selbstbewusstsein. Dabei hat keiner von ihnen das Rad neu erfunden, denn die Wurzeln solcher Ideen lassen sich bereits vor Jahrhunderten in der antiken Lehre des Zen finden.

Die Zen-Praxis ist ursprünglich aus dem Buddhismus, dem Taoismus und anderen Philosophien entstanden. Die wichtigste und im Grunde einzige Übung besteht im Einnehmen und Halten einer bestimmten Körperhaltung, die den Geist automatisch empfänglich für spirituelle Energie macht. Aber wie genau sieht diese Position aus?

Du solltest mit überkreuzten Beinen idealerweise im sogenannten Lotussitz Platz nehmen, bei dem der rechte Fuß nahe der Leistenbeuge auf dem linken Oberschenkel ruht und der linke Fuß entsprechend auf dem rechten Oberschenkel. Dein Oberkörper ist aufrecht, dein Rücken gerade, das Kinn leicht nach unten geneigt. Dein Körperschwerpunkt unterhalb des Bauchnabels zieht ebenfalls nach unten Richtung Boden, sodass du möglichst mühelos lange stabil sitzen kannst. Deine Hände liegen wie zwei Schalen ineinander, die linke in der rechten, die Finger liegen parallel zueinander. Die Daumen berühren sich leicht und bilden zusammen mit den Zeigefingern ein Oval.

Der Lotussitz ist ein Symbol für die Idee der Nicht-Dualität, die Vorstellung, dass alle Dinge und Lebewesen auf der Erde aus ein und derselben Essenz geschaffen sind. Alles ist eins. Selbst unsere sonst so getrennten Beine verschränken sich in dieser Position so ineinander, dass man nicht mehr weiß, welches das linke und welches das rechte ist.

Diese Idee der Nicht-Dualität lässt sich aus Sicht der Zen-Philosophie auf alles im Leben übertragen. Es gibt keine klare Grenze zwischen Leben und Tod. Alles Leben ist endlich, und zugleich ewig. Wir sterben, und leben dennoch weiter. Unser Körper und Geist lösen sich auf, und bleiben doch bestehen. Die harmonische Vereinigung all dieser vermeintlich unüberwindbaren Widersprüche – genau das ist die Essenz des Zen.

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