Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
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Zusammenfassung von Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat

Annett Gröschner, Peggy Mädler & Wenke Seemann

Drei Freundinnen, eine Nacht, viele Geheimnisse: Das Buch, das die DDR neu erfindet.

19 Min.
Inhaltsübersicht

    Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
    in 5 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 5

    Nach der Wende sorgten die Eigentumsverhältnisse für Ungleichheiten zwischen Ost und West.

    In den neuen Bundesländern hat der Übergang von staatlichem zu privatem Eigentum seit der Wiedervereinigung tiefgreifende soziale und ökonomische Veränderungen ausgelöst. Der Prozess wurde stark von der Treuhandanstalt gesteuert, die ostdeutsche Betriebe oft für symbolische Summen an westdeutsche und internationale Käufer veräußerte, während Ostdeutsche selten zum Zuge kamen. Diese Ungleichbehandlung führte zu erheblicher Frustration und einem Gefühl der Benachteiligung unter den Ostdeutschen.

    Die Privatisierung hatte auch direkte Auswirkungen auf den Wohnungssektor. In der DDR war der Wohnungsbau stark staatlich gefördert; Wohnungen wurden zu subventionierten Preisen zur Verfügung gestellt, um sicherzustellen, dass alle Bürger eine bezahlbare Unterkunft hatten. Nach der Wiedervereinigung wurden viele dieser Wohnungen privatisiert. Das führte zu einem Rückgang der öffentlich geförderten Wohnungen, was die Mietpreise in die Höhe trieb und die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum reduzierte.

    Es entstand ein angespannter Wohnungsmarkt, besonders in städtischen Gebieten. Viele ostdeutsche Mieter konnten sich die Mieten nicht mehr leisten und wurden verdrängt. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist der Fall der Berliner Wohnungen, die an das Investment-Unternehmen Deutsche Wohnen verkauft wurden.

    Der individuelle Zugang zu Eigentum veränderte sich ebenfalls stark. Nach der Wende konnten Ostdeutsche erstmals Eigentum an Grund und Boden erwerben. Dies brachte einerseits neue Freiheiten, andererseits aber auch neue Verantwortungen und finanzielle Belastungen mit sich. Viele Ostdeutsche nahmen Kredite für den Kauf von Häusern auf, die sie langfristig belasteten.

    Das Problem war, dass gleichzeitig die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern sprunghaft anstieg, da die ostdeutsche Industrieproduktion einbrach. Viele Ostdeutsche erlebten eine drastische Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse, die bis heute nachwirkt. Die Abwanderung, besonders jüngerer und gut ausgebildeter Menschen aus den neuen Bundesländern, ist ein weiteres Zeichen der anhaltenden Probleme.

    Diese Erfahrungen der Ostdeutschen nach der Wende sind tief in persönlichen und kollektiven Identitäten eingeschrieben und gehen weit über rein materielle Aspekte hinaus. Gesamtgesellschaftlich bleibt die Frage nach einer gerechten Verteilung von Eigentum und Ressourcen eine der zentralen Herausforderungen in Deutschland.

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    Worum geht es in Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat?

    Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (2024) ist eine tiefgründige Erkundung der ostdeutschen Identität. Sie fußt auf den Gedanken von drei Frauen, die die DDR-Zeit und den Übergang zur Wiedervereinigung miterlebt haben. Welche Chancen und welche Probleme hat die Wende mit sich gebracht? Und welche Herausforderungen zwischen Ost und West bestehen noch heute im wiedervereinigten Deutschland?

    Wer Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat lesen sollte

    • Alle, die mehr über ostdeutsche Identität erfahren wollen
    • Menschen mit Interesse an feministischen Perspektiven
    • Geschichtsinteressierte

    Über den Autor

    Annett Gröschner arbeitet als Schriftstellerin und Journalistin. Im Jahr 2021 wurde ihr der Große Kunstpreis Berlin in der Sparte Literatur sowie der Klopstock-Preis des Landes Sachsen-Anhalt verliehen.

    Peggy Mädler ist als Autorin und Dramaturgin tätig. Ihr zweiter Roman Wohin wir gehen brachte ihr 2019 den Fontane-Literaturpreis der Fontanestadt Neuruppin und des Landes Brandenburg ein.

    Wenke Seemann arbeitet als freie Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin. Ihre künstlerischen Werke wurden unter anderem in der Kunsthalle Rostock, im Albertinum Dresden und im Sprengel Museum Hannover ausgestellt.

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