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Das sind die Blinks zu

Konzentriert arbeiten

Regeln für eine Welt voller Ablenkungen

Von Cal Newport
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen von Cal Newport

Konzentriert arbeiten (2017) widmet sich dem grassierenden Gefühl, dass 24 Stunden einfach nicht genug für all das sind, was wir an einem Tag unterbekommen möchten. Die Blinks zeigen, wie unsere Zeit immer häufiger gerade von jenen modernen Technologien verschluckt wird, mit denen wir sie eigentlich sparen wollen. Sie geben außerdem wertvolle und nachhaltige Tipps dazu, wie wir uns in einer Welt voller Ablenkungen endlich wieder auf das konzentrieren, was wir eigentlich tun wollen.

  • Alle, denen das Konzentrieren schwerfällt
  • Alle, die sich von der täglichen Flut an E-Mails und anderen Nachrichten überrollt fühlen
  • Menschen, die mithilfe neuer Lernmethoden produktiver arbeiten möchten

Cal Newport lebt in Washington D.C., wo er als Juniorprofessor für Computerwissenschaften an der Georgetown University arbeitet und sich auf verteilte Algorithmen spezialisiert hat. Er ist Autor mehrerer Business-Bestseller wie Die Traumjoblüge, in denen er sich mit oft unkonventionellen Karrieretipps an seine Leser wendet. Er hat weder Facebook- noch Twitter-Account.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Konzentriert arbeiten

Regeln für eine Welt voller Ablenkungen

Von Cal Newport
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen von Cal Newport
Worum geht's

Konzentriert arbeiten (2017) widmet sich dem grassierenden Gefühl, dass 24 Stunden einfach nicht genug für all das sind, was wir an einem Tag unterbekommen möchten. Die Blinks zeigen, wie unsere Zeit immer häufiger gerade von jenen modernen Technologien verschluckt wird, mit denen wir sie eigentlich sparen wollen. Sie geben außerdem wertvolle und nachhaltige Tipps dazu, wie wir uns in einer Welt voller Ablenkungen endlich wieder auf das konzentrieren, was wir eigentlich tun wollen.

Kernaussage 1 von 7

Unser Hirn ist nicht für Multitasking gemacht.

Vor ein paar Jahren galt es als das Nonplusultra für jeden erfolgreichen Menschen, multitaskingfähig zu sein. Gleichzeitig am Telefon den Kunden abspeisen und schon den Report für die nächste Woche schreiben? Wer das konnte, hatte die Beförderung quasi schon in der Tasche. Wer heute immer noch glaubt, man müsse kognitiv ständig auf mehreren Hochzeiten tanzen, hat die Rechnung allerdings ohne unser Gehirn gemacht. In den letzten Jahren wurde viel zum Thema Hirnleistung geforscht und es wurde herausgefunden: Multitasking macht nicht produktiv.

Das zeigte u.a. eine 2009 von der Wirtschaftsprofessorin Sophie Leroy durchgeführte Studie an der University of Minnesota. Leroy belegte, dass wir bei einem plötzlichen Wechsel von Tätigkeit A zu Tätigkeit B gedanklich noch mit Tätigkeit A beschäftigt bleiben und somit vorübergehend in einem halbkonzentrierten Zwischenzustand schweben. Für ihr Experiment ließ sie Gruppe A ein Wortpuzzle aus verschiedenen Silben beginnen, unterbrach die Probanden dann aber und ließ sie auf der Grundlage von Bewerbungsunterlagen hypothetische Personalentscheidungen treffen. Gruppe B hingegen durfte das Silbenrätsel abschließen, bevor sie sich mit dem fiktiven Einstellungsverfahren befasste.

Zwischen den Puzzles und den Personalaufgaben überprüfte Leroy in einem kurzen Test, wie stark die Teilnehmer noch auf die Schlagwörter aus dem Silbenrätsel reagierten. Das Ergebnis: Gruppe A war gedanklich noch stark mit dem Wortpuzzle beschäftigt und entsprechend weniger frei für die aktuell wichtigere Aufgabe qualifizierter Personalentscheidungen.

Das Ergebnis dieser Studie zeigt: Multitasking ist out. Denn wir wissen, je stärker wir zwischen Aufgaben springen, desto weniger konzentriert können wir uns in beide vertiefen.

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