Hol dir mit Blinkist die besten Erkenntnisse aus mehr als 7.500 Sachbüchern und Podcasts. In 15 Minuten lesen oder anhören!
Kostenlos loslegen
Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
Was wir für eine bessere Zukunft tun müssen
Der neue Wohlstand beleuchtet die Veränderungen im globalen ökonomischen Umfeld und zeigt, wie neue Technologien und soziale Dynamiken die Grundlagen von Wohlstand definieren. Es bietet zukunftsorientierte Perspektiven auf wirtschaftliches Wachstum und soziale Gerechtigkeit.
Stell dir eine nahe Zukunft vor, die nicht nach Utopie klingt, sondern nach Vernunft. Energie ist sauber und so günstig, dass sie kein politisches Reizthema mehr ist. Städte wachsen, ohne zu zerreißen. Wohnungen sind kein Spekulationsobjekt, sondern wieder der Ausgangspunkt eines verlässlichen Lebens. Krankheiten, die heute noch tödlich verlaufen, verlieren ihren Schrecken, weil Forschung schneller vom Labor in die Praxis kommt.
Und dann schaut man auf die Gegenwart – und fragt sich, warum sich all das so fern anfühlt. Eine Immobilienkrise folgt der nächsten, Pandemien verschärfen soziale Spaltungen, die Klimakrise bleibt trotz aller Bekenntnisse ungelöst. In reichen Gesellschaften nehmen Obdachlosigkeit, Armut und überlastete Systeme zu. Es fehlt nicht an Warnungen, nicht an Wissen, nicht einmal an technischen Möglichkeiten. Es fehlt daran, die Dinge wirklich umzusetzen.
Was, wenn Knappheit gar kein Schicksal ist? Was, wenn sie das Ergebnis vieler Entscheidungen ist, die sich über Jahre und Jahrzehnte angesammelt haben? Wohnungen könnten gebaut werden – werden es aber nicht. Saubere Energie könnte schneller verfügbar sein – ist sie aber nicht. Forschung könnte sich stärker auf Durchbrüche konzentrieren – stattdessen verliert sie sich oft in Anträgen, Prüfungen und Absicherungen. Der Mangel wirkt dann wie ein Naturgesetz, obwohl er politisch hergestellt ist.
Wie also lässt sich Wohlstand neu denken? Sicher nicht als immer größeres Warenangebot oder als Synonym für Konsum. Gerade die Überfülle an Gütern kann darüber hinwegtäuschen, wo es wirklich fehlt: an bezahlbarem Wohnraum, an verlässlicher Energie, an funktionierender Infrastruktur, an medizinischem Fortschritt, an staatlicher Handlungsfähigkeit.
Auch Wachstum bekommt in diesem Licht eine andere Bedeutung. Es ist keine abstrakte Kennzahl, sondern die Frage, ob eine Gesellschaft in der Lage ist, ihre Zukunft zu beschleunigen. Wenn es nicht mehr Land, mehr Rohstoffe oder mehr Arbeitskräfte gibt, bleibt nur eines: bessere Ideen, neue Verfahren, neue Technologien. Produktivität entscheidet darüber, ob sich eine Gesellschaft vorwärts bewegt oder im Status quo festfährt. Doch genau dieser Glaube an Veränderung ist brüchig geworden. Statt mutiger Entwürfe dominiert das Verwalten des Bestehenden.
Entscheidend ist auch die Vorstellung davon, wie eine bessere, nachhaltigere Zukunft aussehen könnte – und was nötig wäre, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. Vieles davon existiert noch nicht: klimaneutrale Baustoffe, neue Speichertechnologien, medizinische Durchbrüche, intelligente Systeme, die sich sinnvoll anpassen. Dass sie fehlen, ist kein Zufall. Es ist das Resultat dessen, was gefördert, erlaubt und priorisiert wird.
Am Ende steht eine einfache, aber unbequeme Frage: Wenn Wohlstand bedeutet, dass genug von dem vorhanden ist, was Menschen brauchen, um sich ein besseres Leben aufzubauen – Wohnen, Energie, Mobilität, Gesundheit –, warum akzeptieren wir dann so viel Knappheit? Und was müsste sich ändern, damit aus Möglichkeiten endlich Wirklichkeit wird?
Der neue Wohlstand (2025) fragt, warum moderne Gesellschaften trotz Wissen, Geld und Technik immer schlechter darin werden, die großen Dinge umzusetzen – vom Wohnungsbau über Infrastruktur bis zur staatlichen Handlungsfähigkeit – und was sich daran ändern lässt. Wie kommt man wieder ins Machen, statt im Verwalten, Absichern und Blockieren stecken zu bleiben? Ein Plädoyer für eine Kultur, die Fortschritt wieder ermöglicht.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.
Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.
Extrem empfehlenswert. Statt sinnlos im Facebook zu scrollen höre ich jetzt täglich zwischen 3-4 "Bücher". Bei manchen wird schnelle klar, dass der Kauf unnötig ist, da schon das wichtigste zusammen gefasst wurde..bei anderen macht es Lust doch das Buch selbständig zu lesen. Wirklich toll
Einer der besten, bequemsten und sinnvollsten Apps die auf ein Handy gehören. Jeden morgen 15-20 Minuten für die eigene Weiterbildung/Entwicklung oder Wissen.
Viele tolle Bücher, auf deren Kernaussagen reduziert- präzise und ansprechend zusammengefasst. Endlich habe ich das Gefühl, Zeit für Bücher zu finden, für die ich sonst keine Zeit habe.
Hol dir mit Blinkist die besten Erkenntnisse aus mehr als 7.500 Sachbüchern und Podcasts. In 15 Minuten lesen oder anhören!
Kostenlos loslegen
Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari