Selbst denken analysiert und kritisiert die moderne Konsumfixierung, die auf einer Kultur des „immer mehr, alles sofort“ gründet. Erhoben wird die Forderung, gemeinsam die Vorstellung einer wünschenswerten Zukunft zu entwickeln und auch persönlich im Kleinen Widerstand gegen den kapitalistischen Zeitgeist zu leisten.
Eine neue Version ist verfügbar (2013) widmet sich der Frage, wie sich die Kunst- und Kulturproduktion im Zuge der Digitalisierung verändert hat. Die Blinks beleuchten die Auswirkungen des digitalen Wandels sowohl aus theoretischer Perspektive als auch mit Blick auf praktische Beispiele aus dem Kunst- und Kulturkosmos.
Obwohl es eigentlich verboten ist, hat sich der Journalist Stephan Orth aufgemacht, um den Iran zwei Monate lang als Couchsurfer zu bereisen. Er erlebte beispiellose Gastfreundschaft, außergewöhnliche Menschen und einen sehr kreativen Umgang mit der strengen Gesetzgebung des religiösen Staates. Die Blinks zu Couchsurfing im Iran (2015) nehmen dich mit hinter die verschlossenen Türen des Irans. Sie zeigen, wie die Menschen dort leben und über ihr Land denken.
Jennifer Jacquet untersucht in Scham ein Gefühl, das wir alle kennen und über das wir doch selten nachdenken. Sie zeigt, welche wichtigen sozialen Funktionen die Scham erfüllt, und wie wir sie nutzen können, um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Mit Psychologie der Massen lieferte Gustave Le Bon 1895 die erste systematische Betrachtung psychologischer Eigenschaften von größeren Menschenmassen. Er untersucht sie in Bezug auf ihr Denken, Fühlen und Handeln. Außerdem gibt er einen Überblick darüber, welche Arten von Massen es gibt und wie man sie am besten beeinflussen kann.
Warum bekommen Menschen in urbanen Szenebezirken immer später Kinder? Warum finden so viele trotz digitaler Partnervermittlungsbörsen wie Tinder einfach kein dauerhaftes Liebesglück? Generation Beziehungsunfähig (2016) ist kein psychologischer Ratgeber, sondern eine Bestandsaufnahme des kuriosen Paarungsverhaltens bindungsscheuer Großstädter. Eine Analyse, die der Frage nachgeht, warum sich die erwachsenen Kinder von heute einfach nicht fest binden mögen.
Martin Luther – durch sein Aufbegehren gegen den Papst und die Proklamation seiner 95 Thesen erreichte er in Windeseile Weltberühmtheit und etablierte sich als eine Ikone der Religionsgeschichte. Wie kam dieser Mann aber dazu, eine geistige Rückkehr zu den Grundlagen der Bibel zu fordern? Was genau hat er damit erreicht? Wo waren die Grenzen seiner revolutionären Denkweise? Diese Blinks ordnen Luthers Leben und Werk in einen historischen Kontext ein – und ermöglichen so ein tieferes Verständnis dieser interessanten Persönlichkeit.
Viele Eltern sehnen sich nach Orientierung in der Erziehung ihrer Kinder. Remo Largo kommt in seinem Klassiker Kinderjahre (2000) jedoch zu dem Schluss, dass man keine pauschalen Erziehungstipps geben kann. Diese Blinks zeigen dir, warum jedes Kind einzigartig ist und Vergleiche mit der „Norm“ zwangsläufig irreführend sind. Sie veranschaulichen, wie Bezugspersonen die Bedingungen schaffen, unter denen sich Kinder sicher und geborgen fühlen und ihre wahre Persönlichkeit entwickeln.
Umweltzerstörung und Konsumsucht, Burn-out und Fremdenhass… Wer in den letzten Jahren die Zeitung aufschlug, konnte meinen, es brennt an allen Ecken und Enden! Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz hält all diese Probleme nur für die Spitze des Eisbergs. Unter dem Wasserspiegel diagnostiziert er eine zugrunde liegende Störung: die Normopathie. Wie er so vielgestaltige Symptome auf nur eine Krankheit zurückführen will, zeigen dir die Blinks zu Das falsche Leben (2017).
Diese Blinks stellen klar: Alles könnte anders sein (2019). Freier und nachhaltiger. Sozial und ökologisch verträglicher, ohne Autos und fiese Luftverschmutzung. Menschlicher und weltoffener, ohne entwürdigende Grenzkontrollen und Flüchtlingskatastrophen. Demokratischer und gerechter, ohne Bankenrettung, krasse soziale Unterschiede und das elende Wettbewerbsdenken, das unser gesellschaftliches Miteinander vergiftet. Klingt nach Wunschdenken? Klar, aber wir müssen unsere Wünsche denken, wenn wir eine bessere Zukunft wollen! Diese Blinks fangen schon einmal damit an.
Die erste urkundliche Erwähnung Berlins stammt aus dem Jahr 1237: Damals hieß der Ort an der Spree noch „Cölln“ – inzwischen ist daraus „Neukölln“ geworden, ein Stadtteil im Südwesten der Metropole. Viel hat sich hier im Laufe der Jahrhunderte getan: In Berlin. Biografie einer großen Stadt (2019) zeichnet Jens Bisky die Entwicklung vom kleinen Handelsposten zur faszinierenden und vielfältigen Hauptstadt nach. Diese Blinks erklären, wann und weshalb sie erstmals an Bedeutung gewann, wie Berlin Anfang des neunzehnten Jahrhunderts zur „Stadt der Sünde“ wurde und wie sich schließlich die deutsche Teilung auf ihre Entwicklung auswirkte.
Monster bevölkern seit Jahrtausenden die menschliche Fantasie- und Gedankenwelt. Aber warum eigentlich? Woher kommt diese Lust an der Angst, mit der jede Kultur ihre eigenen Monster heraufbeschwört? Diese Blinks zu Menschen brauchen Monster (2017) sind ein enzyklopädischer Exkurs in die Welt des Unheimlichen und Ungeheuren. Sie erklären, warum sich Monster im Laufe der Geschichte wandeln und warum wir bis heute nicht ohne sie können!
Ludwig van Beethoven ist ein wahrer Gigant unter den Komponisten. Er verfasste weltberühmte Melodien und ikonische Werke, die die klassische Musik für immer verändern sollten. Wer war der Mann, der durch seine tiefe und radikale Emotionalität Aufsehen erregte und dessen Musik uns bis heute berührt? Die Blinks zu Christine Eichels Der empfindsame Titan (2019) zeigen den Menschen hinter der Legende und erklären, wie sich Ludwig van Beethovens Persönlichkeit in seiner Musik widerspiegelt.
Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Krankheit, von der viele denken, dass sie gar keine sei: Alkoholabhängigkeit. Die Blinks zu Nüchtern (2014) erzählen von Daniel Schreibers eigenen Erfahrungen mit der Sucht, zeigen dir die neurobiologischen und kulturellen Aspekte der Volksdroge Alkohol auf und zeichnen ein eindrückliches Bild von den Gefahren des Alkoholkonsums – aber auch von der Möglichkeit, nüchtern ein glückliches Leben zu führen.
Goethe ist das deutsche Dichtergenie schlechthin. Werke wie Faust oder Die Leiden des jungen Werther sind aus dem europäischen Literaturkanon nicht wegzudenken. Doch wer war der Mensch hinter diesen Texten? In den Blinks zu Goethe (2015) erzählen wir seine Biografie jenseits von trockenen Interpretationen. Goethes komplizierte Liebschaften, seine Konflikte als Staatsminister von Weimar und seine Zweifel an der eigenen Schaffenskraft zeigen, welche Hindernisse er überstehen musste, um schon zu Lebzeiten zu einem internationalen Star zu werden.
In Die dunklen Seiten der Empathie (2017) geht es um die Risiken und Nebenwirkungen unseres Einfühlungsvermögens. Die Blinks erklären dir, warum Mitgefühl nicht automatisch zu moralisch korrektem Handeln führen muss. Und du erfährst mit Blick auf Erkenntnisse aus der Kulturgeschichte, Psychologie und Hirnforschung, warum die Macht der Empathie mit Vorsicht zu genießen ist.
Vor knapp hundert Jahren veröffentlichte Sigmund Freud seinen Essay Das Ich und das Es (1923). In unseren Blinks wollen wir versuchen, Freuds monumentales Gedankengebäude auf seine wichtigsten Aussagen herunterzubrechen und verständlich zu machen. Im Zentrum steht dabei sein berühmtes Drei-Instanzen-Modell, das noch heute in aller Munde ist: das Ich, das Es und das Über-Ich.
Wie sieht Konsum im 21. Jahrhundert aus? Was beeinflusst unser Kaufverhalten – und wie können wir es ändern? Die Blinks zu Konsum (2020) beantworten dir diese und weitere Fragen rund um Kauflust und Shoppingwahn – und welchen ethischen Preis wir dafür zahlen. Und sie liefern dir praktische Tipps, wie du dein Konsumverhalten in den Griff bekommst.
Unsere Gesellschaft ist toleranter und aufgeklärter als jemals zuvor – könnte man zumindest meinen. Aber weshalb wird ein Gespräch über Sex dann immer noch als Vertrauensbeweis gewertet? Wieso können wir die explizit sexuellen Zeugnisse anderer Kulturen nicht ohne Scham betrachten? Weil die wenigsten von uns eine positive Sexkultur pflegen. Was das ist und weshalb wir sie brauchen, darüber denkt die Philosophin Bettina Stangneth in ihrem Buch Sexkultur (2020) nach. Ihre wichtigsten Gedanken haben wir in den folgenden Blinks zusammengetragen.
Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Wer sich einsam fühlt, spricht nicht gern darüber – aus Angst, als seltsam oder sozial unfähig abgestempelt zu werden. Dabei betrifft das Gefühl einen immer größeren Teil der Bevölkerung. Diana Kinnert hat sich aufgemacht, das Tabu zu brechen. In Die neue Einsamkeit (2021) geht sie den Merkmalen und Ursachen des Phänomens Einsamkeit auf den Grund.
Mit 31 Jahren fasste Linus Giese den Mut, sich als trans zu outen und endlich als Mann zu leben. In seinem Buch Ich bin Linus beschreibt er den langen und oft steinigen Weg zu seinem wahren Geschlecht und berichtet darüber, wie es ist, in einer binär ausgerichteten Welt trans zu sein. Die Blinks erzählen Linus’ persönliche Geschichte nach und beleuchten die Hindernisse und Tiefschläge, aber auch die schönen Momente seiner Reise zu sich selbst.
Fehlt es Menschen an Wertschätzung, werden sie krank und im schlimmsten Fall zu Straftätern. Aktuell leidet unsere Gesellschaft mehr und mehr an einem Wertschätzungsmangel, da sie das Individuum und die Leistung über alles stellt. Doch wir können lernen, wertschätzender zu leben. Wie das geht und wieso Wertschätzung eine Win-win-Situation ist, das erklären wir dir in den Blinks zu Das Wunder der Wertschätzung (2019).
Das Bier zum Feierabend in der Kneipe, das Glas Rotwein zum Abendessen oder der Sekt zu Mamas Geburtstag: Alkohol ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Alkoholismus hingegen ist stigmatisiert. Das schafft für alkoholabhängige Menschen eine vertrackte Situation. Wie sie trotzdem ihre Sucht überwinden können, beschreiben wir in unseren Blinks zu Ohne Alkohol: Die beste Entscheidung meines Lebens (2021) von Nathalie Stüben.
Warum sollte eine moderne Gesellschaft noch die Religion benötigen? In Demokratie braucht Religion geht Hartmut Rosa genau dieser Frage nach. Auf Basis einer Analyse unserer heutigen Gesellschaft mit ihrem turbokapitalistischen Wirtschaftssystem erklärt er, warum wir ständig ökonomisch wachsen müssen, wie sich dieser Zwang auf unsere Demokratie auswirkt und welche Mittel die Religion hat, um gesellschaftliche Gräben zu überbrücken.
Mauro F. Guilléns 2030 (aus dem Jahr 2020) ist zwar nicht beim Blick in eine Kristallkugel entstanden, entwirft aber dennoch ein detailliertes Zukunftsszenario. Die Blinks verbinden demografische Faktoren, gesellschaftliche Entwicklungen und technologische Trends zu einem überzeugenden Bild dessen, was wir im Jahr 2030 erwarten dürfen.
Die Blinks zu Herfried Münklers Marx, Wagner, Nietzsche (2021) bringen drei herausragende Menschen des 19. Jahrhunderts zusammen. Sie betrachteten ihre Zeit zwar aus ihrer jeweiligen Perspektive – der Gesellschaftstheorie, der Musik und der Philosophie. Aber alle drei versuchten, sich einen Reim auf ihr Jahrhundert der Umstürze und Veränderungen zu machen. Dabei gelangen ihnen schließlich selbst revolutionäre Werke.
Vom Mythos des Normalen (2022) erforscht, warum immer mehr Menschen an chronischen Leiden und psychischen Störungen erkranken. Was, wenn die Wurzel dieser Leiden in der Kultur liegt, die wir selbst geschaffen haben? Es erscheint uns heute fast normal, dass wir mit Stress und Trauma leben. Aber es wird Zeit, dass wir uns kritisch mit dieser Vorstellung von Normalität auseinandersetzen.
In Vermächtnis (2012) geht es um die Frühformen menschlicher Gesellschaften. Jäger und Sammler lebten etwa vor Tausenden vor Jahren in Horden zusammen. Diese Blinks erklären dir, wie unsere Vorfahren miteinander auskamen, worin wir uns von ihnen unterscheiden und was wir von ihnen lernen können.
Was haben unsere westlichen Industrienationen mit den Maya, den Bewohnern der Osterinsel und den Wikingern auf Grönland gemeinsam? Ganz einfach: Wie diese Zivilisationen damals gehen wir auch heute nicht gerade pfleglich mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen um. Kollaps (2005) erklärt, was Völker der verschiedensten Epochen in den Untergang trieb – und welche Fehler wir heute unbedingt vermeiden müssen, damit uns nicht das gleiche Schicksal ereilt.
Angefangen mit den ersten Höhlenmalereien, über die Entwicklung der Schrift bis hin zur digitalen Revolution: Ein Leben ohne Information ist schlicht und einfach nicht möglich. Die Information (2011) nimmt uns mit auf eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte der Informationen und wie diese unser Denken und die menschliche Gesellschaft maßgeblich beeinflusst haben.
In Gewalt (2011) geht es um die finstere Seite des Menschen: die Lust am Rauben, das Verlangen nach Rache, das Bedürfnis, andere zu unterwerfen und sich an ihrem Leid zu erfreuen. Diese Blinks erklären dir, dass die zerstörerischen Impulse in uns ein Erbe der Evolution sind. Und du erfährst auch von den Gegenkräften, die in uns wirken und ein Zusammenleben möglich machen – trotz aller beunruhigenden Nachrichten war unsere Welt noch nie so friedlich wie heute.
Hure spielen (2014) handelt von den Mythen, die das Thema Sexarbeit umranken, und davon, wie die Realität in diesem Berufsfeld wirklich aussieht. Zu oft nämlich werden in der hitzigen öffentlichen Debatte über das Thema Prostitution die wesentlichen Fragen aus den Augen verloren: Was ist nötig, damit Prostituierte nicht länger in die kriminelle Ecke geschoben werden – und welche Maßnahmen könnten tatsächlich dabei helfen, die Arbeit von Prostituierten sicherer zu machen?
Sechs Getränke, die die Welt bewegten bietet einen Blick auf die Menschheitsgeschichte durch eine etwas ungewöhnliche Brille: unsere Lieblingsgetränke. Die Blinks zeichnen den weltweiten Aufstieg von Bier, Wein, Spirituosen, Tee, Kaffee und Erfrischungsgetränken nach und illustrieren, warum jedes dieser Getränke eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Weltgeschehens gespielt hat.
In S.P.Q.R. erzählt Mary Beard auf über 600 Seiten die komplette Geschichte des alten Roms. Von seiner Entstehung aus einem kleinen Dorf bis hin zum Untergang des Weltreiches blickt sie hinter die Kulissen von berühmten Mythen und Geschichten und beschreibt sowohl die großen und wichtigen historischen Ereignisse als auch den antiken Alltag der ewigen Stadt und ihres Reiches.
Übrigens steht die Abkürzung S.P.Q.R. für Senatus Populusque Romanus (lateinisch für „Senat und Volk von Rom“) und taucht auch heute noch im Wappen der Stadt auf.
Wenn man täglich die Nachrichten liest, könnte man meinen, es ginge unaufhaltsam abwärts mit der Welt. Aufklärung jetzt (2018) stemmt sich diesem Kulturpessimismus mit knallharten Fakten entgegen. Diese Blinks zeigen, wie die Aufklärung die Welt aus der Dunkelheit des Mittelalters befreite. Sie zeichnen die unglaubliche Erfolgsgeschichte der humanistischen Ideale nach, die unsere Welt bis heute jeden Tag ein wichtiges Stückchen besser machen.
Die tägliche Flut an Schreckensnachrichten zeichnet ein grässliches Bild von der Welt, das leicht den Eindruck vermittelt, es stünde quasi stündlich schlechter um sie. Hans Rosling hat sich Zeit seines Lebens dem Kampf gegen die Trugschlüsse verschrieben, die diese Fehleinschätzung nähren. Diese Blinks zu seinem posthum erschienenen Meisterwerk Factfulness (2018) zeigen, dass es unserer Welt nie besser ging als heute. Sie sind ein kluges und kompetentes Plädoyer für eine faktenbasierte und sachliche Sicht auf die Dinge, die die Grundlage für wahres Verständnis sein müssen.
Diese Blinks zu Walter Isaacsons Leonardo da Vinci (2018) blicken auf das Leben einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Geschichte zurück. Sie zeichnen das facettenreiche Porträt eines legendären Renaissancekünstlers, der der Malerei Leben und Tiefe verlieh und sie um kühne neue Techniken erweiterte. Außerdem zeigen sie, wie aufmerksam Da Vinci die Gefühle und Gedanken der Menschen beobachtete und wie er seine Erkenntnisse über die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung in seine Meisterwerke einfließen ließ.
Läuft der „Ferne“ Osten dem Westen bald den Rang ab? Die Zeichen stehen auf Veränderung, nachdem die westlichen Großmächte die Weltwirtschaft über Jahrhunderte hinweg dominiert haben. Diese Blinks zu Peter Frankopans Die neuen Seidenstraßen (2019) erklären den wachsenden Einfluss östlicher Staaten wie Russland, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie beleuchten auch, was die globalen Verschiebungen mit dem neuen Nationalismus im Westen und dem östlichen Mut zur Zusammenarbeit zu tun haben.
Wie kann es in einer Welt mit so viel materiellem Wohlstand so viel Armut und Ungerechtigkeit geben? Wenn wir wirklich mehr Gerechtigkeit wollen, brauchen wir neue Konzepte. Wir müssen uns trauen, die Wirtschaft, unser Miteinander und den Fortschritt neu zu denken. Wir brauchen Utopien für Realisten (2016). Diese Blinks sind ein leidenschaftlicher Appell an die kollektive Vorstellungskraft und ein Weckruf mit konkreten Lösungsvorschlägen.
Der Mensch und seine Symbole (1964) war das letzte Werk des bedeutenden Psychologen Carl Gustav Jung – und unter seinen Büchern das einzige, das sich an ein breiteres Publikum wandte. Diese Blinks erklären seine teils komplexen Gedanken zum menschlichen Unbewussten und der psychologischen Bedeutung kollektiver Symbole und Erzählungen.
Wesentlich weniger (2023) ist ein Plädoyer für den Wert der Konzentration aufs Essenzielle in Zeiten, in denen unsere Aufmerksamkeit zur entscheidenden Ressource wird. Eine Gemeinschaftsproduktion von Dirk von Gehlen und Blinkist.
Das alte Ägypten (2007) ist eine schnittige Einführung in die Geschichte und Kultur einer der ältesten Hochkulturen der Historie. Wir beleuchten verschiedene Aspekte des antiken Ägyptens, von Pharaonen, Religion und Mythologie über das hieroglyphische Schriftsystem bis zur Bedeutung von Tod und Mumifizierung.
Nie wieder dumm dastehen und künftig in jedem Gespräch mit unterhaltsamem Wissen brillieren, genau das lernst du in Fast alles, was Sie wissen müssen (2023). Von erstaunlichen Superlativen, kuriosen Leistungen bis hin zu spannenden Fakten aus den Bereichen Kunst, Literatur, Sport, Natur und Wissenschaft – hier werfen wir ein Schlaglicht auf ein paar wichtige Aspekte des Allgemeinwissens.
Unsere Welt wird von multinationalen Konzernen regiert. Sie entscheiden, wie wir morgen leben, wohnen und arbeiten werden – und lassen sich dabei nur noch schwer regulieren. In Die 50 gefährlichsten Unternehmen der Welt (2023) beschreiben zwei Journalisten, welche Gefahren das für die Umwelt, die freie Wirtschaft und die Demokratie birgt.
Der große Gatsby (1925) erzählt die tragische Geschichte des mysteriösen Millionärs Jay Gatsby, der in den Goldenen Zwanzigern in einer prächtigen Villa auf Long Island rauschende Partys veranstaltet. Sein Versuch, seine verlorene Liebe Daisy Buchanan zurückzugewinnen, verstrickt ihn und andere in ein Netz aus Leidenschaft, Eifersucht und Verrat. Das Werk gilt als scharfsinnige Kritik am amerikanischen Traum und ist bis heute eines der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur, das Generationen von Lesern und Kritikern fasziniert.
Mit Vom Leben und anderen Zumutungen (2023) hat Zeit-Journalist Giovanni di Lorenzo ein Best-of der denkwürdigsten Interviews seiner Laufbahn zusammengetragen – von Angela Merkel bis Udo Jürgens. Erfahre, was wichtige Personen der Zeitgeschichte über das Leben denken und wie sie auf die Welt blicken.
Macbeth (1606) von Shakespeare ist ein düsteres Drama über Macht, Verrat und Wahnsinn. Im Zentrum stehen der schottische General Macbeth und seine maßlose Machtgier sowie die finsteren Prophezeiungen dreier Hexen, die ihn zu Verrat und Mord antreiben. Die Spirale aus Schuld und Paranoia zieht Macbeth und seine ebenso machthungrige Frau in den Abgrund und entfesselt eine blutige Tragödie um den Thron Schottlands.
Zauber der Stille (2023) ist eine poetische Beschreibung des Lebens und der Wirkungsgeschichte des Malers Caspar David Friedrich. Das Ergebnis ist eine spannende und zuweilen erschütternde Reise durch Friedrichs Werk, die vier Elemente der Natur und bewegte Abschnitte der deutschen Geschichte.
Geschichten aus der Geschichte (2023) ist eine Sammlung von erstaunlichen und wenig bekannten historischen Begebenheiten. Wir erzählen von außergewöhnlichen Persönlichkeiten, Schicksalen und Erfindungen wie beispielsweise der Piratenherrscherin Zheng Yi Sao, dem Polar-Überleben von Ada Blackjack oder dem russischen Zaren Peter dem Großen auf seiner Inkognito-Reise durch Europa.
Der Gesang der Flusskrebse (2019) ist eine berührende Coming-of-Age-Geschichte, die sich nahtlos in einen packenden Kriminalroman und eine liebevolle Ode an die Natur einfügt. Diese faszinierende Erzählung einer außergewöhnlichen Kindheit konfrontiert uns sensibel mit den großen Themen des Lebens – Liebe und Vertrauen, Recht und Unrecht, Leben und Tod sowie dem Sinn des Lebens.
Seit über 75 Jahren tobt der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern – doch worum geht es dabei genau? In Der Nahostkonflikt (2023) untersuchen wir die Hintergründe des Konflikts. Wir schauen auf die Geschichte der Entstehung des Staates Israel und auf Vorschläge zur Konfliktlösung und analysieren die zentralen Streitpunkte, die es in Bezug auf Grenzen, Siedlungen, Jerusalem und die palästinensischen Flüchtlinge gibt. So verstehst du endlich ganz genau, warum eine Friedenslösung so schwierig ist.
In Bildung (1999) schauen wir wie durch ein farbenfrohes Kaleidoskop auf das europäische Kulturwissen. Wir führen dich durch die Jahrhunderte und stellen dir Menschen, Ereignisse, Ideen und Werke vor, die zum Kanon der Allgemeinbildung gehören. Dabei geht es um weit mehr, als um reines Faktenwissen. Es geht um die Fähigkeit, die Welt in ihren kulturellen und geistigen Zusammenhängen zu begreifen – auf lebendige und unterhaltsame Weise.
Fake History (2023) ist eine faszinierende Untersuchung historischer Mythen und Missverständnisse. Sie zeigt, wie oft das, was wir als historische Wahrheit akzeptieren, auf Fehlinformationen oder Fehlinterpretationen beruht. Wir decken sechs solcher populären Legenden auf und erklären, warum sie trotz mangelnder Faktenbasis in unserem kollektiven Gedächtnis verankert bleiben.
Unter Wahnsinnigen (2023) beleuchtet die dunkle Seite der menschlichen Natur und regt an, sich mit dem Bösen offen und frei von Vorurteilen auseinanderzusetzen. Es erzählt Geschichten, die zeigen, dass Verständnis und Mitgefühl mächtigere Waffen gegen das Böse sind als Angst und Ablehnung.
Alles überall auf einmal (2024) taucht in die Welt der Künstlichen Intelligenz ein und beleuchtet, wie diese Technologie unsere Kommunikation und das Verständnis von Realität verändert. Wir erkunden die Chancen und Herausforderungen, die KI für die Gesellschaft darstellt, von der Erzeugung täuschend echter Fake-Inhalte bis hin zu ethischen Fragen rund um Vorurteile und Manipulation.
Die Erschöpfung der Frauen (2021) untersucht die vielfältigen Ursachen der chronischen Erschöpfung, die viele Frauen in ihrem täglichen Leben erfahren. Das Buch beleuchtet sowohl die gesellschaftlichen Hintergründe als auch die individuellen Erfahrungen, die zu dieser Erschöpfung führen, und zeigt auf, wie tief verwurzelte Rollenbilder und patriarchale Strukturen Frauen belasten. Es bietet zudem einige Ansätze, wie Frauen gemeinsam und solidarisch für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen können.
Anfang 2024 wurden die rassistischen Vertreibungspläne der AfD bekannt. Millionen Menschen gingen in ganz Deutschland gegen den unverhohlenen Rechtsextremismus der Partei auf die Straße. Trotzdem wurde sie Anfang September 2024 stärkste Kraft bei der Thüringer Landtagswahl. Was ist hier los? Wie wurde die AfD von der Anti-Euro-Partei zur radikalen Bedrohung für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte? Und wie sollten wir ihr begegnen? Diese Fragen beleuchten wir in Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst (2024).
In Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit (2022) untersuchen wir, wie die veränderte Medienlandschaft und die Digitalisierung die öffentliche Meinungs- und Willensbildung beeinflussen. Du erfährst, wie diese Entwicklungen die Demokratie herausfordern und welche gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedingungen erfüllt sein müssen, um eine lebendige und funktionierende Demokratie aufrechtzuerhalten.
Die vergessene Generation (2005) beschäftigt sich mit dem Schicksal derjenigen, die kurz vor oder während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden. Du erfährst, was eine frühe Traumatisierung mit den Betroffenen macht, und warum so lange Zeit über dieses Thema geschwiegen wurde.
George Orwells moderner Klassiker 1984 zeichnet die düstere Zukunftsvision eines totalitären Überwachungsstaates. Die diktatorische Einheitspartei kontrolliert unter der Führung des mysteriösen Großen Bruders die Wahrheit und Wahrnehmung ihrer unterjochten Bürger. Die sanfte Rebellion des Protagonisten Winston Smith ist ein Plädoyer für Vielfalt und Liebe, wird aber schließlich grausam gebrochen. Orwells dystopisches Meisterwerk ist eine eindringliche Warnung vor den Gefahren von Propaganda, Hass und Totalitarismus.
In Verbrechen und Strafe (1866) gelangt der junge Ex-Student Raskolnikow zu der Überzeugung, er stehe über den Gesetzen der Gesellschaft. Und um diese Überzeugung auf die Probe zu stellen, begeht er einen grausamen Mord. Doch statt ihm Klarheit zu bringen, stürzt ihn seine Tat in Wahnsinn und Einsamkeit. Fjodor Dostojewskis Meisterwerk befasst sich feinfühlig mit den ganz großen Fragen rund um Moral, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
Hape Kerkeling begibt sich in Gebt mir etwas Zeit (2024) auf eine faszinierende Spurensuche, die ihn tief in die eigene Familiengeschichte führt. Wir begleiten ihn auf seiner Reise in die Vergangenheit und zu seinen Wurzeln. Und ganz nebenbei widmen wir uns dabei einer zentralen Lebensfrage, die uns alle umtreibt: „Woher komme ich?“
In Ungefiltert (2024) plaudert der Entertainer Thomas Gottschalk aus dem Nähkästchen. Er teilt seine Gedanken zum Zustand unserer Gesellschaft im Allgemeinen und zum Älterwerden im Besonderen.
Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) beschäftigt sich mit der Frage, was moralisches Handeln ausmacht. Im Mittelpunkt steht der berühmte kategorische Imperativ. Wir erklären dir, was genau sich dahinter verbirgt, welche Rolle Freiheit und Würde dabei spielen und welche Bedeutung individuelles moralisches Handeln für die Gesellschaft hat.
Mit Freiheit (2024) legt Angela Merkel drei Jahre nach ihrem Amtsende ihre Autobiografie vor. Die Bundeskanzlerin a. D. blickt darin auf ihr Leben zurück und lässt uns ein Stück Zeitgeschehen und Politikgeschichte durch ihre Augen sehen.
Kriegsenkel (2009) geht der Frage nach, was die Traumata des Zweiten Weltkriegs in der zweiten Generation anrichten. Anhand von Fallgeschichten zeigen wir, wie die Erfahrungen von Hunger, Gewalt, Tod und Angst viele Menschen und Familien bis heute beeinflussen.
Die Odyssee (ca. 8. Jahrhundert v. Chr.) erzählt die epische Heimkehr des griechischen Helden Odysseus nach dem Trojanischen Krieg. Auf seiner insgesamt zehnjährigen Reise kämpft er gegen mystische Kreaturen, erleidet schwere Verluste und übersteht tödliche Prüfungen, um endlich den Frieden in seinem Königreich Ithaka wiederherzustellen. Homers Text gilt nicht nur als Klassiker der abendländischen Literatur, sondern auch als zeitlose Reflexion über Verlust, Tapferkeit und die Suche nach Heimat.
Künstliche Intelligenz und Gentechnik sind längst dabei, unser Leben zu verändern. Und zwar schneller, als den meisten von uns bewusst ist. Mustafa Suleyman zeigt, warum diese neuen Technologien nicht nur riesige Chancen, sondern auch existenzielle Risiken mit sich bringen. The Coming Wave (2024) erklärt, warum es so wichtig ist, dass wir beide sorgfältig gegeneinander abwägen.
Die Ilias (ca. 8. Jahrhundert v.Chr.) ist eines der ältesten und wichtigsten Werke der abendländischen Literatur. Sie wird genau wie ihre Fortsetzung Die Odyssee dem antiken griechischen Dichter Homer zugeschrieben und beschreibt in epischen Versen die letzten Tage des dramatischen Trojanischen Krieges. Im Mittelpunkt steht der eigenwillige und furchtlose Held Achilles, der sich gegen tapfere Trojaner, streitlustige Götter und allerlei andere Prüfungen behaupten muss.
Ganz unten im System (2024) untersucht die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen migrantischer Arbeiterinnen und Arbeiter in Deutschland anhand persönlicher Geschichten. Dabei zeigen wir dir, wie systematische Ausbeutung in Branchen wie Bau, Fleischindustrie und Pflege fortbesteht und welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Mechanismen dahinterstehen.
In Sprache und Sein (2020) geht es darum, wie Sprache unsere Identität, unser Denken und Handeln formt – insbesondere, wenn es um Ausgrenzung und Rassismus geht.
Qualityland (2017) wagt und gewinnt den Spagat zwischen Techno-Dystopie, Digitalisierungskritik und Klamauk. Begleite Peter Arbeitsloser auf seiner Mission, einen unerwünschten Delfinvibrator zu reklamieren und erlebe, wie er damit eine persönliche Revolution auslöst – und das, obwohl im entscheidenden Moment der elektrische Präsident explodiert.
Die Physiker (1962) ist eine Komödie, die sich mit der Frage nach der moralischen Verantwortung von Wissenschaftlern auseinandersetzt. Sollte neues Wissen allgemein verfügbar sein, oder sollten seine Entdecker es zurückhalten, wenn es eine zu große Gefahr darstellen könnte?
In Letzte Chance (2025) geht es um den Machtwechsel zu Friedrich Merz. Erfahre, mit welchen historischen Herausforderungen sich der Kanzler nach seiner Wahl konfrontiert sieht und welche Themen für seine Politik prägend sind.
In Witches, Bitches, It-Girls (2025) räumen wir mit misogynen Märchen und patriarchalem Storytelling auf. Wir zeigen dir, wie tief solche Narrative in unseren Köpfen verankert sind, wie sie strukturelle Ungleichheit bestärken und vor allem: warum Feminismus und der Kampf gegen patriarchale Strukturen immer noch – und gerade heute – wichtig ist.
In Männer, die die Welt verbrennen (2024) geht es um ein globales Netzwerk aus Konzernen, Politikern und Meinungsmachern, das seit Jahrzehnten Klimaschutz blockiert. Wir zeigen dir, wie sie mit gezielter Desinformation, Machtspielen und patriarchalen Strukturen die Krise verschärfen.
Bei Versuche dein Leben zu machen (2008) von Margot Friedländer und Malin Schwerdtfeger handelt es sich um die persönliche Memoiren der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, die sich in den Jahren 1943-1945 vor den Nazis im Untergrund versteckte und schließlich ins Lager nach Thersienstadt deportiert wurde.
Wenn Russland gewinnt (2025) entwirft ein Szenario, in dem Russland als Sieger aus dem Ukraine-Krieg hervorgeht. Der Autor beleuchtet die Rollen verschiedener Akteure und zeigt auf, was wir heute unternehmen müssen, um zu verhindern, dass dieses Szenario Wirklichkeit wird.
Limitarismus (2024) zeigt anhand von Beispielen und Daten, wie extremer Wohlstand soziale Ungleichheit verschärft, Demokratie schwächt und die ökologische Krise befeuert. Im Kern steht der Gedanke, dass eine Obergrenze für Vermögen nicht das gute Leben Wohlhabender schmälert, sondern Ressourcen freisetzen würde, von denen alle profitieren könnten.
Kaputt (2024) rechnet mit dem Mythos ab, die deutsche Wirtschaft könne sich ewig auf alten Lorbeeren ausruhen. Wolfgang Münchau zeigt, wie der jahrzehntelange Klüngel von Politik und Industrie das Land in eine gefährliche Abhängigkeit geführt hat: von billigem russischen Gas, von chinesischen Lieferketten, und von fossilen und überholten Industrien. Das Ergebnis sind digitale Rückständigkeit, Energiekrisen und ein eklatanter politischer Vertrauensverlust. Das hier ist ein kluger, schallender Alarm.
Tilda ist Pflichtbewusstsein pur: Neben Mathematikstudium und Job kümmert sie sich um ihre kleine Schwester Ida, denn auf ihre alkoholkranke Mutter ist kein Verlass. Kraft geben ihr die 22 Bahnen (2023), die sie täglich im Schwimmbad zieht. Als ihr eine Zukunft in Berlin in Aussicht gestellt wird und sie Viktor kennenlernt, gerät sie ins Wanken: Darf sie ihr eigenes Glück suchen oder muss sie bleiben?
Der Schwarze Schwan (2007) beleuchtet, wie sehr unsere Welt von seltenen und extrem unwahrscheinlichen Ereignissen geprägt wird. Finanzkrisen, Terroranschläge oder technologische Durchbrüche erscheinen im Nachhinein logisch erklärbar, aber vorher sieht sie niemand kommen. Nassim Nicholas Taleb entzaubert unsere Vorstellung, die Zukunft berechnen und Risiken kontrollieren zu können. Wie gefährlich ist diese Wunschvorstellung wirklich? Und wie können wir besser lernen, mit der Unsicherheit zu leben?
In Anna oder: Was von einem Leben bleibt (2025) geht es um das Leben der Anna Kalthoff, eine einfache Frau, die entgegen der Konventionen der Zeit ein selbstbestimmtes und mutiges Leben geführt hat.
In Die Suche nach Zuhause (2025) von Marie Luise Ritter trifft die Autorin die spontane Entscheidung, sich einen lebenslangen Traum zu erfüllen und nach Paris zu ziehen. Erfahre hier, wie es ihr ergangen ist und was sie erlebt hat.
Faust (1808) erzählt die Geschichte eines Gelehrten, der trotz umfassender Bildung verzweifelt erkennt, dass wahre Erkenntnis unerreichbar bleibt. In seiner Unzufriedenheit schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephisto. Die Wette: Sollte Faust jemals einen Moment erleben, in dem alle Sehnsüchte für immer gestillt sind, gehört seine Seele dem Teufel. Was folgt, ist eine Reise durch Schuld und Sühne, Sinnlichkeit und Leidenschaft und eine Tragödie, die in der Zerstörung der unschuldigen Margarete endet.
In Warum Diversity uns alle angeht (2022) erfährst du, wie Balian Buschbaum seinen Weg vom Spitzensportler zur öffentlichen Stimme für gelebte Vielfalt fand. Nach seiner Transition spricht er heute offen über Mut, Identität und den Wert echter Toleranz – und zeigt, warum Vielfalt weit mehr ist als ein Schlagwort.
Mit Wer hat Angst vor Gender? (2025) passt Judith Butler die Queer- und Gender-Theorie an aktuelle kulturelle Ereignisse an. Butler kämpft seit Jahrzehnten für die Ansicht, dass Gender oder Geschlecht kein binäres, rein biologisches Faktum ist, sondern ein komplexes und fluides Spektrum. Dafür, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, seine Identität authentisch und ohne Repressionen leben und ausdrücken zu können. Dieser Text ist ein Plädoyer dafür, dass wir dieses zutiefst humanitäre und demokratische Recht gegen neue erzkonservative Kräfte verteidigen müssen.
Wenn Frauen aufhören, ihre Wut zu verstecken, entsteht keine Gefahr, sondern Gerechtigkeit. Nemesis’ Töchter entlarvt, wie tief verwurzelte Muster Frauen seit Jahrhunderten kleinhalten und warum Female Rage die Waffe der Stunde ist. Solidarisch, laut und unmissverständlich.
Über mehrere Generationen hinweg erzählt Thomas Manns Klassiker Buddenbrooks (1901) wie eine einflussreiche Lübecker Kaufmannsfamilie nach und nach in der Bedeutungslosigkeit versinkt – und mit ihr eine ganze gesellschaftliche Ordnung.
In Das Ende der Geschichte (1992) fragen wir, ob die Geschichte der Menschheit einer erkennbaren Logik folgt oder lediglich aus zufälligen Ereignissen besteht. Im Zentrum steht die These, dass mit dem weltweiten Aufstieg von liberaler Demokratie und Marktwirtschaft die großen ideologischen Alternativen erschöpft sind und kein anderes politisches System mehr einen vergleichbaren Anspruch auf universelle Legitimität erhebt.
Von der Schönheit der deutschen Sprache (2025) ist eine Aufforderung, mal genau hinzuhören und der deutschen Sprache ihren versteckten Wohlklang abzulauschen. Hier findest du Beispiele und Argumente, warum die deutsche Sprache schöner ist, als ihr Ruf.
Es ist die Frage, die jeden Deutschen begleitet: Wie konnte ein ganzes Land dem verbrecherischen Nazi-Regime in den Untergang folgen? In Wie konnte das geschehen? (2025) analysieren wir, welche sozialen, politischen und psychologischen Kräfte den NS-Staat trugen und erst ermöglichten – und was wir daraus für die Gegenwart lernen können.
In Digitale Bildung (2025) dreht sich alles um die Zukunft des Schulwesens und die Frage, wie wir Lehrkräfte, Kinder und Klassenräume optimal für das digitale Zeitalter rüsten.
Das Versagen (2025) zeigt, wie die deutsche Politik über Jahrzehnte Warnzeichen im Umgang mit Russland sah, sie aber immer wieder beiseiteschob. Wir erklären, warum trotz Kriegen und klarer Regelbrüche an alten Annahmen festgehalten wurde. Am Ende wird deutlich, wie diese Haltung Schritt für Schritt in eine katastrophale Sackgasse führte.
Die vierte industrielle Revolution (2016) beschreibt den Umbruch, in dem sich unsere Welt befindet. Zukunftstechnologien wie maschinelles Lernen, 3D-Druck und Gentechnologie sind längst dabei, die Welt auf eine Weise zu verändern, die alle bisherigen Umbruchphasen in den Schatten stellt. Von der Biologie über die IT bis zur Materialforschung verschmelzen unzählige Branchen zu einem Sog, der für immer verändert, wie wir leben und arbeiten. Es wird Zeit, dass wir uns näher mit dieser Revolution befassen.
Der Vorleser (1995) erzählt, wie der 15-jährige Michael Berg eine Beziehung mit der deutlich älteren Hanna eingeht und später erfährt, dass sie im Zweiten Weltkrieg Aufseherin in einem Konzentrationslager war. Wie konnte eine Frau, die zu so viel Leidenschaft und Wärme fähig war, am Holocaust beteiligt gewesen sein? Wie hatte er eine Täterin lieben können? Am Ende geht Michaels Frage auf das zurück, was sich seither Generationen fragen: Was brachte gewöhnliche Männer und Frauen dazu, solch unvorstellbare Gräueltaten zu begehen?
Die Grundlage für viele aktuelle gesellschaftliche Probleme wurde in den 1990er-Jahren gelegt. Kipppunkte (2025) analysiert, wo die Weichen gestellt wurden und was wir aus diesen Situationen heute lernen können.
Die Weltordnung, die Westeuropa jahrzehntelang Sicherheit gab, ist ins Wanken geraten. Die frühere Schutzmacht USA zieht sich zurück und mit ihr verschwindet die Gewissheit, in Washington einen verlässlichen Partner zu haben. In Das erwachsene Land (2026) erfährst du, warum sich die Vereinigten Staaten verändern und was das für Deutschland und Europas Zukunft bedeutet.
Material World (2024) zeichnet nach, wie sechs Stoffe unsere Zivilisation geprägt haben: Sand, Salpeter, Eisen, Kupfer, Erdöl und Lithium. Sie stecken in unseren Bauwerken, entscheiden seit jeher über den Aufstieg und Fall von Weltmächten und befeuern unsere technologische Entwicklung. Aber ihre Übernutzung bedroht auch in zunehmendem Maße unser Überleben und das unseres Planeten. Hier kommt eine schöne, spannende und dringliche Erinnerung daran, wie sehr unser Fortschritt an unsere Verantwortung für die Natur geknüpft ist.
In Situation und Konstellation (2026) stellt der Soziologe Hartmut Rosa die These auf, dass der modernen Gesellschaft immer mehr Handlungsräume abhandenkommen, weil sie von Regeln, Vorschriften und Systemen erstickt wird. Er erläutert, woran sich das im Alltag zeigt und was wir dagegen unternehmen können.