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Das sind die Blinks zu

Die Eltern im Alter begleiten

Planen, helfen, pflegen – und sich selbst vor Überforderung schützen

Von Susanne Weingarten, Markus Deggerich (Hrsg.)
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Die Eltern im Alter begleiten von Susanne Weingarten, Markus Deggerich (Hrsg.)

Nur zehn Prozent der deutschen Senioren sterben einen plötzlichen Tod. Dass die eigenen Eltern einmal ein Pflegefall werden, ist ziemlich wahrscheinlich. Und trotzdem wird in den Familien viel zu selten über dieses Thema gesprochen. Die Blinks zu Die Eltern im Alter begleiten (2019) geben Anregungen, wie Kinder sich auf eine mögliche Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern vorbereiten können und welche Hilfestellungen es für Familienangehörige gibt.

  • Erwachsene Kinder mit Eltern im Seniorenalter
  • Pflegende Angehörige
  • Menschen, die sich auf das eigene Altern vorbereiten wollen

Susanne Weingarten und Markus Deggerich sind langjährige Spiegel-Redakteure und haben das Buch in Zusammenarbeit mit weiteren Autoren, Betroffenen und Fachexperten für Pflege geschrieben. 

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Die Eltern im Alter begleiten

Planen, helfen, pflegen – und sich selbst vor Überforderung schützen

Von Susanne Weingarten, Markus Deggerich (Hrsg.)
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Die Eltern im Alter begleiten von Susanne Weingarten, Markus Deggerich (Hrsg.)
Worum geht's

Nur zehn Prozent der deutschen Senioren sterben einen plötzlichen Tod. Dass die eigenen Eltern einmal ein Pflegefall werden, ist ziemlich wahrscheinlich. Und trotzdem wird in den Familien viel zu selten über dieses Thema gesprochen. Die Blinks zu Die Eltern im Alter begleiten (2019) geben Anregungen, wie Kinder sich auf eine mögliche Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern vorbereiten können und welche Hilfestellungen es für Familienangehörige gibt.

Kernaussage 1 von 8

Frühzeitige Gespräche helfen, sich auf den Pflegefall vorzubereiten. 

Die 60-Jährige fühlt sich jünger, als sie ist, und auch der 90-Jährige will sich nicht beklagen. Es geht schon noch – auch wenn das Treppensteigen mühsamer wird, die Sehkraft nachlässt und die Hände anfangen zu zittern. Niemand redet gerne über das Älterwerden und den eigenen Tod, dabei hängt die Lebensqualität in den letzten Jahren genau davon ab.

Wenn der Vater nach einem Schlaganfall plötzlich nicht mehr kann und die Mutter Unterstützung im Alltag braucht, müssen die Kinder schnell Entscheidungen treffen – und natürlich sollen diese im Sinne der Eltern ausfallen. Besser ist es deswegen, im Vorfeld über solche Situationen zu sprechen.

Typische Fragen lauten dabei: Was soll mit dem Haus passieren, wenn ihr beide nicht mehr allein zurechtkommt? Willst du in ein betreutes Wohnen umziehen? Möchtest du im Ernstfall künstlich am Leben gehalten werden? Habt ihr ein Testament und wo ist es aufbewahrt? Welche finanziellen Rücklagen habt ihr für eure Pflege? Welche Wünsche habt ihr?

Erwachsene Kinder stehen in der Mitte ihres Lebens, sie haben meist Familie und sind im Berufsleben eingespannt. Statt ein einziges großes Gespräch zu führen, um alles in einem Rutsch zu klären, raten Experten dazu, solche Fragen immer wieder nebenbei anzusprechen – beim Abwasch oder beim gemeinsamen Spaziergang. Die Antworten dürfen sich nach und nach in einem Prozess ergeben.

Um einen Gesprächseinstieg zu finden, ist es hilfreich, von sich selbst zu erzählen. Von den eigenen Wünschen fürs Altwerden. Auch das Prinzip von Versicherungen lässt sich für solche Gespräche fruchtbar machen: „Wir hoffen natürlich, dass ihr nie pflegebedürftig werdet, aber falls es so kommt, haben wir dann einen Plan in der Hinterhand.“

Eltern haben immer Erwartungen, selbst wenn sie es zunächst nicht offen zugeben. Darum müssen Kinder herausfinden, wo ihre Grenzen sind und wie viel sie geben können. Sind tägliche Besuche drin? Traut man sich, die eigenen Eltern im Ernstfall auch zu waschen? Niemand ist verpflichtet, die Pflege persönlich zu übernehmen. Natürlich wollen die meisten Kinder ihre Eltern im Alter gut versorgt wissen, aber nicht alles muss man selbst machen. Es kann eine passendere Lösung sein, Dritte mit in die Pflege einzubeziehen.

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