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Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden

Von Ajahn Brahm
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Der Elefant, der das Glück vergaß von Ajahn Brahm
Worum geht's

Wie kannst du dich von schlechten Erinnerungen lösen, ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln und Enttäuschungen vermeiden? In unseren Blinks zu Ajahn Brahms Der Elefant, der das Glück vergaß (2015) findest du eine Auswahl an Geschichten, die dir mal auf humorvolle, mal auf nachdenkliche Weise buddhistische Lebensweisheiten näher bringen und damit den Weg zu einem glücklichen Leben weisen.

Kernaussage 1 von 8

Befreie dich von dem Ballast deiner Vergangenheit.

Gehörst du zu den Menschen, die Schnappschüsse von besonderen Momenten in Fotoalben sammeln, um die Erinnerung an Hochzeit, Geburtstag oder Babys erste Schritte für immer zu bewahren? Doch was ist mit den persönlichen Niederlagen, schmerzhaften Trennungen oder dem Krankenhausaufenthalt im letzten Jahr? Solche Erlebnisse werden eher selten auf Fotos verewigt, trotzdem tragen wir auch diese Eindrücke ständig mit uns herum.

Jenes zweite „Album“, das mit den unangenehmen Erinnerungen, ist unser Gedächtnis. Darin sind zwar auch die schönen Momente gespeichert, aber viele Menschen betrachten mit Vorliebe die quälenden Szenen von bösen Streitigkeiten oder niederschmetternden Enttäuschungen. Ganze Collagen der eigenen Fehler und Verletzungen aller Art sind da zusammengestellt. In einem Fotoalbum würden wir solche Bilder kaum aufheben, warum dann also in unserem Gedächtnis? Höchste Zeit, auszumisten!

Lösche die tristen Bilder aus deinem Kopf und ersetze sie durch Erinnerungen an schöne Momente: die Versöhnung mit deiner besseren Hälfte nach einem Streit, die Überraschungsparty zu deinem Geburtstag, das Aufblitzen der Sonne an einem regnerischen Tag, das Glücksgefühl, das du nach einer Jobzusage empfunden hast.

Das klingt ja alles schön und gut, denkst du jetzt vielleicht. Aber wie soll das funktionieren? Schließlich hat unser Gedächtnis keine Löschtaste, die man bloß drücken muss und schon ist man den Erinnerungsmüll los. Das weiß auch Ajahn Brahm und hat deshalb eine Übung entwickelt, die er Stockzeremonie nennt. Sie basiert auf der Erkenntnis seines buddhistischen Lehrers Ajahn Chah, der eines Tages auf dem Rückweg von seinem morgendlichen Almosengang einen Stock aufhob, ihn in der Hand wog, bevor er ihn ins Gebüsch schleuderte und lakonisch feststellte: „Schwer ist ein Stock nur, solange ihr ihn festhaltet.“

Die Stockzeremonie beginnt damit, dass du alle schlechten Erinnerungen, die dir gerade einfallen, auf einen Zettel schreibst, um sie dir bewusst zu machen. Diesen Zettel wickelst du dann um einen Stock und spazierst damit in den Wald. Suche dir ein ruhiges Plätzchen, wiege den Stock in der Hand und meditiere noch einmal über das Gewicht all der schlechten Erfahrungen, ehe du den Stock so weit wegwirfst, wie du kannst. Dieser körperliche Akt ist wichtig, um dem Loslassen Kraft und Nachdruck zu verleihen. 

Und für die, die keinen Wald in der Nähe haben, gibt es auch eine einfachere Stadt-Variante: Schreib deine mistigen Erinnerungen auf die Sorte Papier, das dafür wie gemacht ist: Toilettenpapier. Und dann wirf es in die Kloschüssel und betätige die Spülung! Du wirst sehen, es funktioniert.

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