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Die tausendjährige Geschichte Roms

Von Mary Beard
22 Minuten
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S.P.Q.R.: Die tausendjährige Geschichte Roms von Mary Beard

In S.P.Q.R. erzählt Mary Beard auf über 600 Seiten die komplette Geschichte des alten Roms. Von seiner Entstehung aus einem kleinen Dorf bis hin zum Untergang des Weltreiches blickt sie hinter die Kulissen von berühmten Mythen und Geschichten und beschreibt sowohl die großen und wichtigen historischen Ereignisse als auch den antiken Alltag der ewigen Stadt und ihres Reiches.

Übrigens steht die Abkürzung S.P.Q.R. für Senatus Populusque Romanus (lateinisch für „Senat und Volk von Rom“) und taucht auch heute noch im Wappen der Stadt auf.

  • Jeder, der sein gefährliches Halbwissen über das antike Rom überprüfen möchte
  • Geschichtsstudenten und Lateinlehrer
  • Jeder, der wissen will, wie der Alltag im antiken Rom aussah

Mary Beard ist eine britische Historikerin und Professorin für klassische Geschichte am Newnham College. Sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und der British Academy und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, von denen unter anderem Pompeji und Rom: Aufstieg und Untergang einer Weltmacht zu internationalen Bestsellern wurden.

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S.P.Q.R.

Die tausendjährige Geschichte Roms

Von Mary Beard
  • Lesedauer: 22 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 14 Kernaussagen
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S.P.Q.R.: Die tausendjährige Geschichte Roms von Mary Beard
Worum geht's

In S.P.Q.R. erzählt Mary Beard auf über 600 Seiten die komplette Geschichte des alten Roms. Von seiner Entstehung aus einem kleinen Dorf bis hin zum Untergang des Weltreiches blickt sie hinter die Kulissen von berühmten Mythen und Geschichten und beschreibt sowohl die großen und wichtigen historischen Ereignisse als auch den antiken Alltag der ewigen Stadt und ihres Reiches.

Übrigens steht die Abkürzung S.P.Q.R. für Senatus Populusque Romanus (lateinisch für „Senat und Volk von Rom“) und taucht auch heute noch im Wappen der Stadt auf.

Kernaussage 1 von 14

Der römische Gründungsmythos enthält viele Themen, die uns in der Geschichte der Stadt immer wieder begegnen.

Wir kennen die Geschichte der Stadtgründung hauptsächlich von dem römischen Geschichtsschreiber Livius, der ungefähr zur Zeit Jesus Christus lebte.

Er schreibt, dass die Stadtgründer und Brüder Romulus und Remus die Söhne der Jungfrau Rhea Silvia waren, die auf wundersame Weise vom Kriegsgott Mars schwanger wurde. Silvias Bruder, der König Amulius von Alba Longa, konnte das nicht akzeptieren und befahl, dass die beiden Neugeborenen im Tiber ertränkt werden sollten. Die Männer, die damit beauftragt wurden, brachten das jedoch nicht übers Herz und legten die beiden Babys stattdessen in einen Korb, der dann den Fluss hinunter trieb.

Die beiden Jungen wurden von einer Wölfin gefunden, die sie rettete und säugte, später wurden sie von einem Bauern aufgezogen. Als sie erwachsen waren, beschlossen die beiden Brüder, eine Stadt zu gründen, konnten sich allerdings nicht darüber einigen, wo genau die Stadtmauer verlaufen sollte. Bei diesem Streit tötete Romulus seinen Bruder Remus. Damit war Romulus der einzige Stadtgründer und benannte die Stadt nach sich selbst.

Um Menschen in seine Stadt zu locken, erklärte er Rom zu einem sicheren Ort für alle Menschen auf der Flucht. Leider gab es in der neuen Stadt zu wenig Frauen, daher lud Romulus kurzerhand die Bevölkerung der benachbarten Stadt Latium zu einem Fest ein, auf dem er die Frauen entführte und mit seinen eigenen Leuten verheiratete.

Diesem „Raub der Sabinerinnen“ folgte ein Krieg zwischen Rom und den Sabinern. An seinem Ende einigten sich Romulus und Titus Tatius, der Herrscher von Latium, darauf, das Land gemeinsam zu regieren. Später wurde Titus in einem Aufstand ermordet und Romulus war für die nächsten 30 Jahre der Alleinherrscher über die Stadt und ihr Gebiet.

Viele Elemente dieser Gründungsgeschichte wiederholten sich, als Rom größer und mächtiger wurde. Die Stadt wurde z.B. oft von Bürgerkriegen heimgesucht, in denen sich die Geschichte von Romulus und Remus widerspiegelte. Auch Entführungen, Mord und Unruhen standen auf der Tagesordnung des Weltreiches, das von Anfang an unter keinem friedlichen Stern stand.

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