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Deutschland hat Rücken

Wie es so weit kommen konnte. Warum jetzt Schluss damit ist. Was Sie selbst dagegen tun können.

Von Roland Liebscher-Bracht & Petra Bracht
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Deutschland hat Rücken von Roland Liebscher-Bracht & Petra Bracht
Worum geht's

In den Blinks zu Deutschland hat Rücken (2018) zeigen wir dir, wie Rückenschmerzen zu einem so weitverbreiteten Problem in unserer Gesellschaft werden konnten. Wir erklären dir auch, warum die Schulmedizin die eigentliche Ursache der meisten Rückenschmerzen übersieht und wieso fast alle Rückenschmerzen von zu großen Spannungen im Körper herrühren. 

Kernaussage 1 von 9

Rückenschmerzen sind weitverbreitet – verantwortlich sind zu hohe Muskelspannungen.

Rückenschmerzen sind die deutsche Volkskrankheit schlechthin. Nach einem Bericht der DAK litten im Jahr 2017 drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer mindestens einmal jährlich unter Rückenschmerzen, eine unglaubliche Zahl. Und schlimmer noch: Bei jedem Siebten sind die Schmerzen sogar chronisch. Die Zahlen haben noch zugenommen, denn laut demselben DAK-Bericht klagten im Jahr 2003 „nur“ 55 Prozent über solche Schmerzen. 

Ja, es ist wahr: Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Dass daraus alle möglichen körperlichen Probleme entstehen, ist dir wahrscheinlich nicht neu. Wer viel Zeit vor dem Rechner verbringt, neigt im Durchschnitt dazu, sich schlechter zu ernähren. Vor allem wirkt sich das viele Rumsitzen aber negativ auf die Rückengesundheit aus. Doch wieso eigentlich?

Der Grund dafür liegt weniger darin, dass wir alle auf minderwertigen Stühlen und vor falsch eingestellten Bildschirmen sitzen. Das ständige Sitzen führt grundsätzlich dazu, dass diverse Muskelgruppen ständig angespannt sind. Und das ganz unabhängig davon, ob wir auf einem ergonomisch maßgefertigten Stuhl sitzen oder nicht. 

Stell dir einen Menschen in Sitzposition vor. Im Gegensatz zu einem Menschen, der steht, sind bestimmte Muskeln gekrümmt und angespannt: im Bereich des Bauches, der Hüfte und des Oberschenkels. Das macht nichts, wenn es ab und zu vorkommt. Wenn wir nun aber ständig sitzen, dann sind die entsprechenden Muskeln im vorderen Bereich auch ständig angespannt. Dadurch können sie weniger gut nachgeben. Sie sind im Volksmund „verkürzt“.

Die Folgen von verkürzten Bauchmuskeln und Hüftbeugern spüren wir nun vor allem im Rücken. Weil uns zu kurze Muskeln nach vorn ziehen, müssen die hinteren Muskeln gegen die Kräfte anarbeiten. Vor allem der sogenannte Rückenstrecker ist davon betroffen. Dieser befindet sich im Bereich der Lendenwirbel und sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen und aufrecht sitzen können. Bei zu großem Zug nach vorn muss er andauernd gegenhalten und die wirkenden Kräfte kompensieren. Dauert dieser Zustand an, werden die Spannungen immer größer, bis es irgendwann wehtut: Wir haben Rückenschmerzen. 

Das ist aber noch nicht alles. Im nächsten Blink erklären wir dir, was neben den dauernd angespannten Muskeln auch noch für Rückenschmerzen sorgt.

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