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Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Die Abenteuer des außergewöhnlichen Universalgelehrten

By Andrea Wulf
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Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur by Andrea Wulf
Synopsis

In Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur beschreibt Andrea Wulf das aufregende und außergewöhnliche Leben des bekannten deutschen Entdeckers und Wissenschaftlers. Sie zeigt, dass Humboldts Beobachtungen der Natur und die Erkenntnisse, zu denen er gelangte, heute noch genauso wichtig sind wie im 19. Jahrhundert.

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Alexander von Humboldt wollte schon als kleiner Junge die Welt entdecken.

Reisen wir ein Stück in die Vergangenheit, um Alexander von Humboldt zu treffen. Er wurde am 14. September 1769 in eine aristokratisch-preußische Familie geboren. Sein Vater war ein Berater des Königs Friedrich Wilhelm II. und auch seine Mutter stammte aus einer wohlhabenden Familie. Alexander hatte einen Bruder, Wilhelm. Der Vater starb, als Alexander neun Jahre alt war. Die Mutter führte ab diesem Zeitpunkt ein zurückgezogenes Leben. Ihre Kinder ließ sie von Privatlehrern zu intelligenten und anständigen jungen Erwachsenen erziehen.

Im Gegensatz zu seinem zwei Jahre älteren Bruder Wilhelm zog Alexander die Natur schon immer den Büchern vor. Er liebte es, auf dem Landgut der Familie umherzustreifen und seine Taschen mit allen möglichen Pflanzen und Käfern zu füllen, was ihm schon bald den Spitznamen „der kleine Apotheker“ einbrachte.

Die Mutter der Jungen hatte für beide eine Karriere als Beamte vorgesehen, doch Alexander war fasziniert von den großen Entdeckern und träumte davon, sein Zuhause zu verlassen und die Welt zu sehen. Er studierte Wissenschaft, Mathematik und Sprachen und begann, sich besonders für Geologie zu interessieren. Mit 22 Jahren erhielt er eine Anstellung als Mineninspekteur. Dort fand er oft genug die Gelegenheit, die unterirdische Pflanzenwelt in den Minen zu studieren und veröffentlichte schließlich sein erstes Buch zu diesem Thema.

Wann immer Alexander von Humboldt Zeit dafür fand, informierte er sich über die neuesten wissenschaftlichen Fortschritte, vor allem in den Bereichen Zoologie und Botanik. Eines seiner Steckenpferde war der Galvanismus, also die Lehre davon, welche biologischen Reaktionen durch elektrischen Strom hervorgerufen werden. Dabei war er so wissbegierig, dass er sogar an seinem eigenen Körper Experimente durchführte.

Humboldt arbeitete zwar an seiner wissenschaftlichen Karriere, doch er war durch seine Arbeitsstelle an seine Heimat gebunden. Schon bald sollte er allerdings jemanden treffen, der seinen Blick auf die Welt komplett verändern würde.

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