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Intros und Extros

Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren

Von Sylvia Löhken
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Intros und Extros: Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren von Sylvia Löhken

In Intros und Extros geht es darum, wie introvertierte und extrovertierte Menschen ticken und was sie voneinander lernen können. Anstatt genervt zu sein von Kollegen oder Freunden, die viel stiller oder lauter sind als du, hilft dir dieses Buch, zu erkennen, dass jeder Persönlichkeitstyp seine eigenen Stärken hat, die dich und andere als Team weiterbringen.

  • Jeder Intro, der aus seiner Haut kommen möchte
  • Jeder Extro, der seine Kollegen nicht überrumpeln will
  • Jeder Teamleiter, der die verschiedenen Persönlichkeitstypen integrieren möchte

Sylvia Löhken ist promovierte Sprachwissenschaftlerin, war zehn Jahre für den Deutschen Akademischen Austauschdienst tätig und berät seit 2003 intro- und extrovertierte Menschen bei der Lebens- und Arbeitsgestaltung. 2012 erschien ihr Buch Leise Menschen – starke Wirkung.

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Intros und Extros

Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren

Von Sylvia Löhken
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Intros und Extros: Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren von Sylvia Löhken
Worum geht's

In Intros und Extros geht es darum, wie introvertierte und extrovertierte Menschen ticken und was sie voneinander lernen können. Anstatt genervt zu sein von Kollegen oder Freunden, die viel stiller oder lauter sind als du, hilft dir dieses Buch, zu erkennen, dass jeder Persönlichkeitstyp seine eigenen Stärken hat, die dich und andere als Team weiterbringen.

Kernaussage 1 von 8

Lässt sich nicht ändern: Intro- oder Extrovertiertheit haben ihren Ursprung im Gehirn.

Intros und Extros meckern oft aneinander herum. „Geh doch mal aus dir raus!“ oder „Sei doch nicht immer so laut!“ werfen sie sich gegenseitig an den Kopf. Solche Aufforderungen sind allerdings zum Scheitern verurteilt, denn mittlerweile ist bekannt, dass der Hang zur Intro- oder Extrovertiertheit von der Hardware des menschlichen Gehirns bestimmt wird. Du kannst dir nicht aussuchen, welcher Typ du bist.

Dabei gibt es mehrere Unterschiede in den Gehirnen von Intros und Extros. Ein Unterschied besteht darin, dass bei Intros mehr Aktivität im Frontalhirn messbar ist als bei Extros. Dieser Teil des Gehirns ist beim Lernen, Entscheiden und Erinnern involviert. Intros beschäftigen sich mehr mit diesen inneren Vorgängen. Daher brauchen sie Ruhephasen, in denen sie alleine sind und ihr Gehirn einfach arbeiten lassen.

Extros hingegen brillieren darin, Sinneseindrücke zu verarbeiten. Sie ziehen ihre Energie nicht aus Ruhephasen, sondern aus dem Austausch mit anderen und aus den verschiedenen Eindrücken und Impulsen, die sie aus ihrer Umwelt empfangen.

Daher lieben Extros auch Small Talk. Sie können andere mit ihrer Euphorie anstecken und entdecken selbst in den oberflächlichsten Gesprächen noch inspirierende Momente. Intros dagegen hassen Small Talk. Sie führen lieber lange, intensive Gespräche, in denen sie ihr Köpfchen richtig anstrengen können.

Ein anderer Unterschied ist, dass Extros stärker auf Belohnungen reagieren, während Intros vermehrt von ihrem Angstzentrum beeinflusst werden. Dies lässt sich sogar chemisch nachweisen: Während Extros ein höheres Level des „Glückshormons“ Dopamin haben, gibt es in introvertierten Gehirnen mehr Acetylcholin, das für Konzentration und Lernen gebraucht wird. Das führt dazu, dass Intros stärker auf Sicherheit achten, während sich die Extros einfach denken: No risk, no fun!

Daher kann man oft schon am Äußeren erkennen, wer zu welcher Gruppe gehört. Intros gehen morgens im Bad und am Kleiderschrank lieber auf Nummer sicher und kleiden sich unauffällig und praktisch, während Extros auch gerne mal ein Risiko eingehen und z.B. knallroten Lippenstift auftragen – auch auf die Gefahr hin, dass der bei anderen vielleicht nicht so gut ankommt.

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