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Einstein

Genie und Popstar

Von Walter Isaacson
15 Minuten
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Einstein: Genie und Popstar von Walter Isaacson

Einstein (2010) beleuchtet beide Seiten des bekannten Genies Albert Einstein: den Physiker und den Privatmann. Begleite Einstein auf seinem Lebensweg. Mache dich mit Geschichten aus seiner Kindheit vertraut, finde heraus, woher sein Interesse an der Physik stammt und lerne seine wichtigsten wissenschaftlichen Beiträge, u.a. die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, kennen.

  • Alle, die sich für Albert Einstein oder Physik interessieren
  • Alle, die die Relativitätstheorie noch nicht verstanden haben
  • Unangepasste Genies

Der US-amerikanische Autor Walter Isaacson arbeitete als Redakteur beim TIME Magazine und war Vorsitzender von CNN. Neben sehr erfolgreichen Biografien von Steve Jobs, Benjamin Franklin und Henry Kissinger veröffentlichte er das Buch American Sketches. Darin erklärt er, was wir von wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte lernen können.

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Einstein

Genie und Popstar

Von Walter Isaacson
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Einstein: Genie und Popstar von Walter Isaacson
Worum geht's

Einstein (2010) beleuchtet beide Seiten des bekannten Genies Albert Einstein: den Physiker und den Privatmann. Begleite Einstein auf seinem Lebensweg. Mache dich mit Geschichten aus seiner Kindheit vertraut, finde heraus, woher sein Interesse an der Physik stammt und lerne seine wichtigsten wissenschaftlichen Beiträge, u.a. die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, kennen.

Kernaussage 1 von 9

Aus gutem Hause: Albert Einstein stammte aus einer aufgeklärten jüdischen Familie.

Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Seine Eltern waren Juden, die nicht streng nach Glauben lebten und zur etablierten Mittelschicht gehörten. Sein Vater war Handwerker und besaß einen eigenen Betrieb.

Albert Einstein war schon immer sehr wissbegierig. Als er einmal mit vier oder fünf Jahren krank im Bett bleiben musste, schenkte sein Vater ihm einen Kompass. Über dieses technische Wundergerät war der Junge so begeistert, dass er sich noch Jahre später daran erinnerte. Ungefähr zur gleichen Zeit begann er auch, Geigenstunden zu nehmen. Die Violine wurde sein lebenslanger Begleiter: Sie half ihm später oft dabei, seine Probleme zu vergessen.

Ein wichtiger Einfluss in seinem jungen Leben war Max Talmund. Die Eltern hatten den Medizin-Studenten zu sich eingeladen. Er machte Einstein mit den Werken von Aaron, Bernstein und Kant bekannt und erklärte ihm die Grundlagen der Geometrie.

Obwohl er intelligent und neugierig war, hatte Einstein in anderen Bereichen große Schwierigkeiten. Er begann z.B. erst mit drei Jahren zu sprechen. Er war ein besonderes Kind, und bekam das auch in der Schule zu spüren. Außerdem stammte er aus einer jüdischen Familie – obwohl seine Lehrer offen eingestellt waren, wurde er auf dem Schulweg oft von anderen Kindern wegen seiner Religion und Herkunft attackiert.

Vielleicht half ihm die Tatsache, dass er noch nie so richtig dazugehört hatte, später dabei, auch in seinen wissenschaftlichen Theorien immer unabhängig zu bleiben, und sich nicht darum zu scheren, was die anderen Wissenschaftler meinten.

Außerdem entwickelte er schon in der Schulzeit eine weitere Einstellung, die ihn sein Leben lang begleiten sollte: Er hatte eine starke Abneigung gegen Drill und Autorität. Er war ein sehr rebellischer Schüler und verließ die Schule schließlich sogar 1894 ohne einen Abschluss.

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