Das Happiness-Prinzip Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Das Happiness-Prinzip
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Zusammenfassung von Das Happiness-Prinzip

Shawn Achor

Wie Sie mit 7 Bausteinen der Positiven Psychologie erfolgreicher und leistungsfähiger werden

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37 Min.
Inhaltsübersicht

    Das Happiness-Prinzip
    in 10 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 10

    Die Entdeckung der Positiven Psychologie

    Wir beginnen mit zwei konträren Szenarien. 2004 ergab die Umfrage einer Studierendenzeitung an der Harvard-Universität, dass sich vier von fünf Studierende im letzten Jahr mindestens einmal depressiv gefühlt hatten. Alle Betroffenen führten dies auf Stress durch Leistungsdruck und Zukunftssorgen zurück.

    Fünf Jahre später reiste Shawn Achor für eine Vortragsreise nach Südafrika. In einer Schule im Township Soweto bei Johannesburg stellte er einer Klasse die eher ironisch gemeinte Frage: „Wer von euch macht gerne Schulaufgaben?“ Zu seiner Überraschung hoben fast alle Kinder die Hand. Und zwar lächelnd und begeistert – sie meinten es ernst!

    Nutzen wir diese beiden Szenarien, um die blinden Flecken der traditionellen Psychologie zu beleuchten. Denn Achor zufolge begeht die konventionelle Psychologie zwei Fehler: Sie konzentriert sich zu sehr auf den Durchschnitt und ist fixiert auf das Negative. Sie fragt: „Wie geistig gesund ist ein durchschnittlicher junger Mensch?“ Dann versucht sie, die geistig weniger Gesunden zurück zu diesem Mittelwert zu führen.

    Übertragen auf unser Harvard-Beispiel würde sich die traditionelle Psychologie demnach ausschließlich auf die 80 Prozent der Studierenden mit depressiven Verstimmungen versteifen. Sie würde erforschen, warum diese jungen Menschen unglücklicher sind als der Durchschnitt ihrer Altersgruppe. 

    Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht problematisch. Zum einen bringt dieser Ansatz zwangsweise nur durchschnittliche Menschen hervor. Studierende mit durchschnittlicher Zufriedenheit und durchschnittlichem Erfolg. Das Problem: Wenn wir immer nur an unseren Defiziten herumdoktern und uns dabei an Mittelwerten aufhängen, bringen wir niemals Überdurchschnittliches zustande.

    Zum anderen ignoriert dieser Fokus die statistische Anomalie: die eine von fünf Studierenden, die sehr wohl glücklich und erfolgreich ist. Niemand fragt, was genau sie zur Ausnahme macht oder wie sie über das Mittelmaß hinauskommt. Das ist bedauerlich, denn diese eine nicht-depressive Studentin hat von allen die größte Chance auf ein zufriedenes und erfolgreiches Leben.

    Aus solchen Überlegungen heraus entstand ein ganz neuer Forschungsbereich: die Positive Psychologie. In der Positiven Psychologie untersuchen Forscherinnen, was Menschen beruflich wie privat zu Besonderem befähigt. Mithilfe dieses Wissens versuchen sie dann, den Durchschnitt anzuheben.

    Wir resümieren: Die traditionelle Psychologie konzentriert sich auf Durchschnittswerte und Defizite. Die Positive Psychologie dagegen untersucht, was Menschen glücklich und erfolgreich macht.

    Also was unterschied die Harvard-Studierenden von den Kindern in Soweto? Ganz einfach: Sie interpretierten die Wirklichkeit vollkommen unterschiedlich. Während die meisten Harvard-Studierenden ihr Studium als Bürde empfanden und sich unter Druck setzten, gute Noten zu erzielen, um ihre Berufschancen zu optimieren, sahen die Kinder in Soweto ihre Schulaufgaben als ein Privileg.

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    Kernaussagen in Das Happiness-Prinzip

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    Worum geht es in Das Happiness-Prinzip?

    Der Glücksforscher Shawn Achor hat eine steile These: Glück ist nicht das Ergebnis von Erfolg, sondern seine Voraussetzung! In den Blinks zu Das Happiness-Prinzip (2010) gehen wir der Frage nach, wie Leistung und Erfolg mit einer positiven Einstellung zusammenhängen. Was macht Zufriedenheit aus und wie wirkt sie sich auf deine Motivation und Produktivität aus? Außerdem erhältst du konkrete Tipps auf Grundlage wissenschaftlicher Fakten, mit denen auch du deine Chancen auf Glück und Erfolg steigerst.

    Bestes Zitat aus Das Happiness-Prinzip

    „Selbst der kleinste Anreiz für Positivität kann einen ernsthaften Wettbewerbsvorteil bringen. 

    —Shawn Achor
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    Wer Das Happiness-Prinzip lesen sollte

    • Alle, die Glück für das Ergebnis harter Arbeit halten
    • Menschen, denen das Leben häufig über den Kopf wächst
    • Unglückliche, die sich nach mehr Zufriedenheit und Erfolg sehen

    Über den Autor

    Shawn Achor zählt zu den weltweit führenden Experten in Sachen Glück und Leistung. Zwölf Jahre lang forschte er an der Harvarduniversität daran, was Menschen glücklich macht, und hielt seine unter Studierenden beliebten „Glücks“-Kurse. Daneben hält er weltweit Vorträge zur Steigerung individueller und kollektiver Produktivität und gründete die Forschungs- und Beratungsgesellschaft „Aspirant“. Ebenfalls aus seiner Feder stammen Bestseller wie Before Happiness (2013) und Ripple’s Effect (2012).

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    ❤️ für Blinkist️️️
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