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Die Glückshypothese

Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung

Von Jonathan Haidt
18 Minuten
Die Glückshypothese:  Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung von Jonathan Haidt

Worin besteht eigentlich Glück und wie erreichen wir es? Diese Frage beantwortet Jonathan Haidt statt mit philosophischer Theorie lieber mit Pragmatismus. Die Glückshypothese greift uns mit den Ergebnissen seiner jahrelangen Forschung im Alltag unter die Arme: Sie erklärt, wie wir den eskalierten Streit um den Abwasch beilegen, was wir tun sollten, wenn positives Denken uns mal nicht weiterhilft – und was unser Wohlbefinden eigentlich mit Elefanten zu tun hat.

  • Jeder, der ein glücklicheres Leben führen möchte
  • Jeder, der andere glücklicher machen möchte
  • Jeder, der sich für Glücksforschung interessiert

Jonathan Haidt ist Professor für Sozialpsychologie an der New York University. Er ist besonders bekannt für seine Forschung zu Moral und negativen Emotionen. 2012 schrieb er das Buch The Righteous Mind: Why good people are divided on politics, das ein Bestseller wurde.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Die Glückshypothese

Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung

Von Jonathan Haidt
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • 11 Kernaussagen
Die Glückshypothese:  Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung von Jonathan Haidt
Worum geht's

Worin besteht eigentlich Glück und wie erreichen wir es? Diese Frage beantwortet Jonathan Haidt statt mit philosophischer Theorie lieber mit Pragmatismus. Die Glückshypothese greift uns mit den Ergebnissen seiner jahrelangen Forschung im Alltag unter die Arme: Sie erklärt, wie wir den eskalierten Streit um den Abwasch beilegen, was wir tun sollten, wenn positives Denken uns mal nicht weiterhilft – und was unser Wohlbefinden eigentlich mit Elefanten zu tun hat.

Kernaussage 1 von 11

Der Reiter und der Elefant: Der menschliche Verstand hat zwei Seiten.

Warum ist es so viel einfacher, einen guten Vorsatz zu fassen, als sich auch daran zu halten? Ganz einfach: weil unser Verstand zweigeteilt ist. Man kann ihn vergleichen mit einem wilden Elefanten, den ein vernünftiger Reiter auf seinem Rücken lenken will. Der Reiter beschließt zwar vielleicht, dass wir ab sofort mehr Sport machen müssen, aber der Elefant trampelt einfach am Fitnessstudio vorbei ins nächste Fastfood-Restaurant.

Die zwei Teile unseres Verstandes befinden sich in einer Art Wettstreit, und nicht immer können wir den einen Teil dazu bringen, das zu tun, was der andere gerne hätte. Ein Beispiel dafür ist unser Herzschlag. Er ist so schnell, wie der innere Elefant rennt, nicht so schnell wie es der vernünftiger Reiter gerne möchte.

Diesen Wettstreit der zwei Hälften reflektiert auch die Struktur unseres Gehirns: Ältere Teile wie das limbische System kontrollieren ursprüngliche Instinkte wie Hunger oder Sexualität, während neuere Bereiche wie der Neokortex für die Vernunft zuständig sind. Mit diesen neueren Bereichen können wir die älteren unterdrücken und steuern – aber eben nicht immer.

Man sieht dieses Zusammenspiel deutlich an Menschen, die Schäden am Neokortex erleiden – die älteren Teile der Gehirns werden nicht mehr von den Neueren kontrolliert, und deswegen haben diese Menschen ihre Triebe nicht mehr im Griff: Wenn sie müde sind, schlafen sie ein, egal wann und wo, und wenn sie Hunger haben, müssen sie sofort essen.

Der vernünftige Reiter benutzt Sprache, um Pläne für die Zukunft zu machen, während für Emotionen und Instinkte der Elefant zuständig ist. In den meisten Fällen lassen wir allerdings den inneren Elefanten entscheiden, wo es lang gehen soll. Er handelt fast automatisch und lässt uns z.B. im Supermarkt zur Tiefkühlpizza statt zum frischen Gemüse greifen.

Inhalt

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