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Der Aufstieg des Geldes

Die Währung der Geschichte

Von Niall Ferguson
18 Minuten
Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte von Niall Ferguson

Der Aufstieg des Geldes zeigt, wie verschiedene historische Ereignisse zur Entwicklung des gegenwärtigen Finanzwesens geführt haben. Dabei wird deutlich, wie das Finanzsystem und Geld – trotz Krisenanfälligkeit und Ungerechtigkeitspotenzial – zum Motor der Weltgeschichte und des menschlichen Fortschritts wurden.

  • Jeder, der die Funktionsweise des Finanzwesens verstehen möchte
  • Jeder, der wissen will, wie Finanzkrisen entstehen
  • Jeder, der die Macht des Geldes zu ergründen versucht 

Niall Ferguson gilt als einer der renommiertesten Historiker Großbritanniens. Sein Fokus liegt auf internationaler und wirtschaftlicher Geschichte und er arbeitete für zahlreiche britische und US-amerikanische Institutionen. Neben seiner akademischen Karriere ist er auch als Kommentator und Autor für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften sowie als Drehbuchautor und Moderator bei vielen TV-Dokumentationen tätig, darunter auch an der Verfilmung von Der Aufstieg des Geldes.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Der Aufstieg des Geldes

Die Währung der Geschichte

Von Niall Ferguson
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • 11 Kernaussagen
Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte von Niall Ferguson
Worum geht's

Der Aufstieg des Geldes zeigt, wie verschiedene historische Ereignisse zur Entwicklung des gegenwärtigen Finanzwesens geführt haben. Dabei wird deutlich, wie das Finanzsystem und Geld – trotz Krisenanfälligkeit und Ungerechtigkeitspotenzial – zum Motor der Weltgeschichte und des menschlichen Fortschritts wurden.

Kernaussage 1 von 11

Papier gegen Gold: Allein unser Vertrauen gibt Geld einen Wert.

Die Hoffnung auf Gold und Silber trieb im 16. Jahrhundert die spanischen Entdecker durch Zentral- und Südamerika. Sie glaubten, je mehr kostbare Metalle sie fänden, umso mehr Münzen könnten sie herstellen und umso mehr Geld würden sie besitzen. Womit sie jedoch nicht gerechnet hatten: Dass der erhöhte Vorrat an Münzen den Wert der einzelnen Münze schmälern würde – egal, wie rar das Metall war, aus dem sie bestanden.

Den Entdeckern war nicht bewusst, dass die Macht und der Wert von Geld nicht auf seinem physischen Wert beruhen, sondern auf seinem Tauschwert: Dem, was Menschen dagegen einzutauschen bereit sind. Eine Überfülle an Geldmünzen führt unweigerlich zu einer Inflation.

Dabei ist es egal, woraus das Geld besteht, solange die Gesellschaft Vertrauen in seinen Wert hat. Denn lediglich dieses Vertrauen ist entscheidend bei der Festlegung des Geldwertes.

Wir vertrauen darauf, dass das von uns verwendete Geld seinen Wert beibehält und dass unsere Banken es, anders als die Spanier seinerzeit, nicht im Übermaß produzieren werden. Wir vertrauen den Banken, dass sie unser Geld sicher aufbewahren, genauso wie die Banken uns vertrauen, dass wir unseren Kredit zurückzahlen. Ohne all dies ist Geld nicht einmal das Papier wert, auf dem es gedruckt wird.

Heutzutage ist physisches Geld an sich wertlos, da Papier und Münzen aus unedlen Metallen sehr wenig intrinsischen Wert besitzen. Der Großteil des in der Welt kursierenden Geldes existiert nicht einmal physisch; es ist vollkommen virtuell und kann auf elektronischem Wege weltweit überwiesen werden, ohne sich dabei materialisieren zu müssen.

Im Grunde wertlose Münzen gelten also nur deswegen als wertvoll, weil wir an ihren Wert glauben.

 

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