Die Chinesen Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Die Chinesen
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Zusammenfassung von Die Chinesen

Stefan Baron & Guangyan Yin-Baron

Psychogramm einer Weltmacht

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26 Min.

Kurz zusammengefasst

Die Chinesen ist ein Buch, das die faszinierende Geschichte und Kultur der chinesischen Gesellschaft erkundet. Es bietet einen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, denen sich China als aufstrebende Weltmacht gegenüber sieht.

Inhaltsübersicht

    Die Chinesen
    in 10 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 10

    Seit dem 18. Jahrhundert blicken wir auf die Chinesen herab.

    Wie sind eigentlich Chinesen? Was für eine Frage! Und womit sollen wir überhaupt anfangen, um eine Antwort zu finden? Vielleicht mit einem Blick in den Spiegel. Um uns den Chinesen anzunähern, müssen wir uns erst einmal verdeutlichen, welche Brille wir aufhaben, wenn wir das Reich der Mitte betrachten.

    In Europa herrschte traditionellerweise ein positives Bild von China vor. Schon in der Antike galt das Land als fortschrittlich und zivilisiert, im Mittelalter schwärmten Kaufleute wie Marco Polo vom Reichtum und von der Freundlichkeit der Chinesen. Im frühen 18. Jahrhundert galt alles, was aus China kam, als schick: chinesisches Porzellan, chinesische Möbel und Teehäuser waren fester Bestandteil des Rokokostils. 

    In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts änderte sich das. Europa wurde demokratischer und fortschrittlicher, während in China Bürgerkriege und despotische Kaiser wüteten. Die Europäer begannen, auf das Land herabzusehen. Das war recht praktisch, denn so konnte zum Beispiel England rechtfertigen, dass es China mit Opium überflutete, um an seine Reichtümer zu kommen. 

    Bis heute ist das Image der Chinesen in Deutschland negativ. 2016 bezeichnete EU-Kommissar Günther Oettinger Chinesen öffentlich als „Schlitzaugen“. Der mediale Aufschrei hielt sich in Grenzen. Eine Studie des Institutes Pew Research aus dem Jahr 2011 ergab, dass 59 Prozent der Deutschen eine negative Einstellung gegenüber China haben – der höchste Anteil in Europa. Deutsche halten Chinesen häufig für laut, schmutzig und verschlagen.

    Aber wie sind sie wirklich? Wie sieht sie aus, die chinesische Psyche? Da müssen wir direkt mal einen Schritt zurücktreten. So einfach ist es nämlich nicht. Denn schon die Idee der Psyche ist ein zutiefst westliches Konzept. Eine individuelle Psyche, wie wir sie kennen, ist den Chinesen fremd. Wir könnten chinesische Psychologinnen um eine Antwort auf diese Frage bitten. Doch davon gibt es nur sehr wenige, denn Chinesen interessieren sich nicht für Psychologie. Studien, die den Charakter der Chinesen beschreiben wollen, kommen so gut wie ausschließlich aus westlichen Ländern.

    Außerdem gibt es 1,4 Milliarden Chinesen, fast doppelt so viele wie Europäer. Wer sich ihrem Charakter annähern will, muss zwangsläufig mit Verallgemeinerungen arbeiten. Dennoch finden sich einige Dinge, die alle Chinesen gemeinsam haben. Dazu gehört auch ihre Geistesgeschichte.

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    Kernaussagen in Die Chinesen

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    Worum geht es in Die Chinesen?

    In Die Chinesen (2018) geht es um eines der größten Völker der Erde, das vielen Menschen im Westen immer noch fremd ist. Diese Blinks sind ein Rundumschlag: Nach einem Streifzug durch die Geistesgeschichte betrachten wir die heutige Gesellschaft Chinas, ihre Haltung zu Individualismus und Demokratie sowie die komplexe chinesische Sprache. Anschließend widmen wir uns der Wirtschaft und Politik der Volksrepublik – all das hängt dort eng zusammen.

    Bestes Zitat aus Die Chinesen

    „Das Fremde hilft uns, das Vertraute zu verstehen.

    —Stefan Baron & Guangyan Yin-Baron
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    Wer Die Chinesen lesen sollte

    • China-Interessierte
    • Alle, die Freunde oder Verwandte aus dem Reich der Mitte haben
    • Menschen, die eine der größten Wirtschaftsmächte besser verstehen möchten

    Über den Autor

    Stefan Baron studierte Volkswirtschaft, bevor er sich als Journalist einen Namen machte. Er arbeitete unter anderem beim Spiegel und als Chefredakteur bei der Wirtschaftswoche. Der Autor beschäftigt sich seit fast dreißig Jahren mit China und ist heute Kommunikationsberater. 

    Guangyan Yin-Baron studierte Journalismus an der Jinan-Universität in Kanton und arbeitete anschließend bei der Kanton-Zeitung. Anfang der Neunzigerjahre kam sie nach Deutschland, um in Witten-Herdecke Wirtschaft zu studieren. Sie ist Beraterin für Institutionen und Unternehmen, die in Deutschland und China tätig sind.

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    Ines S.

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