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Die Personalfalle

Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen

Von Jörg Knoblauch
13 Minuten
Die Personalfalle: Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen von Jörg Knoblauch

Gute Mitarbeiter sind der einzige Garant für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens. Jörg Knoblauch macht deutlich, wie wichtig es für eine Firma ist, nur die besten Mitarbeiter einzustellen. Er zeigt, wie man diese findet und auch dauerhaft an das Unternehmen bindet, und plädiert gleichzeitig für einen konsequent strengen Umgang mit demotivierten Mitarbeitern.

  • Jeder Unternehmer, der sich fragt, warum gutes Personalmanagement der Schlüssel zum Erfolg ist
  • Jeder Unternehmer, der wissen will, wie er die besten Mitarbeiter einstellen und halten kann
  • Jeder, der selbst einmal ein erfolgreiches Unternehmen leiten will

Jörg Knoblauch (*1949) ist ein deutscher Unternehmer und Buchautor. Er leitet die Knoblauch-Unternehmensgruppe, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem dem „Best Factory Award“ für das bestgeführte Kleinunternehmen Deutschlands. Seine Bücher zur erfolgreichen Unternehmensführung sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt worden.

 

Original: Die Personalfalle © 2010 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Die Personalfalle

Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen

Von Jörg Knoblauch
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • 8 Kernaussagen
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Die Personalfalle: Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen von Jörg Knoblauch
Worum geht's

Gute Mitarbeiter sind der einzige Garant für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens. Jörg Knoblauch macht deutlich, wie wichtig es für eine Firma ist, nur die besten Mitarbeiter einzustellen. Er zeigt, wie man diese findet und auch dauerhaft an das Unternehmen bindet, und plädiert gleichzeitig für einen konsequent strengen Umgang mit demotivierten Mitarbeitern.

Kernaussage 1 von 8

Das Mitarbeiter-ABC: Es gibt drei Arten von Menschen in einem Unternehmen.

In jedem Unternehmen gibt es die unterschiedlichsten Mitarbeiter. Oft lassen sich neben Arbeitsstil und sozialer Integration vor allem in der Leistungsbereitschaft erhebliche Gefälle erkennen.

Der Albtraum einer jeden Führungskraft ist in den meisten Firmen in Deutschland harte Realität: Ein gewisser Anteil der Angestellten trägt nicht zum Erfolg bei, sondern schadet dem Unternehmen sogar – die C-Mitarbeiter. Sie rangieren nicht nur im Alphabet hinter ihren Kollegen, den A- und B-Mitarbeitern, sondern auch in Sachen Qualifikation, Motivation und nicht zuletzt Leistung.

Während A-Mitarbeiter beispielsweise die treibende Kraft in einer Projektarbeit sind, stetig hilfreiche Ideen beitragen, Wege finden, diese zufriedenstellend umzusetzen, und selbst mit hervorragendem Beispiel vorangehen, knüpfen B-Mitarbeiter meist an die Vorarbeit an und erledigen gewissenhaft, aber nicht überdurchschnittlich die ihnen gestellten Aufgaben.

Ein A-Mitarbeiter hat die Kultur seines Unternehmens verinnerlicht. Wenn es sich dabei um einen Produzenten von Papierbechern handelt, wird der Mitarbeiter unzählige gute Gründe finden und auch von ihnen überzeugt sein, warum die Welt mehr Becher braucht und wer davon profitieren kann. Im Meeting rechnet er vor, inwiefern Becherspenden dem Unternehmen mehr Öffentlichkeit und Profit verschafft, während auch noch sozial schwache Familien davon profitieren. Die Marktanalyse, deren Deadline eigentlich erst auf nächste Woche gesetzt war, legt er passend dazu auch schon vor.

Den B-Mitarbeiter freut das: Seinem Arbeitgeber liefern die Ergebnisse des A-Mitarbeiters Vorteile, und er selbst bekommt interessante neue Aufgaben mit klaren Handlungsanweisungen, die er einfach nur befolgen muss. B-Mitarbeiter liefern gute, solide Arbeit, und haben die ihnen zugeteilten Kundenanfragen wie gefordert am Ende der Woche alle bearbeitet.

Oft machen die erstklassigen Mitarbeiter 20 Prozent des Stabs aus, die durchschnittliche, aber produktive Masse stellt weitere 60 Prozent. Aber was tun die restlichen 20 Prozent?

Höchstwahrscheinlich sitzen sie während der Projektbesprechung in der Ecke, machen unangemessene Bemerkungen über die Frisur des Redners oder werfen Papierkügelchen. Mit den Aufgaben, die sie erledigen sollen, sind sie entweder nicht einverstanden, oder bearbeiten sie falsch. Eins tun sie in jedem Fall nicht: gute Ergebnisse liefern. Im schlimmsten Fall machen sie sogar die Ergebnisse der anderen zunichte. Die C-Mitarbeiter sind Gift für jedes Unternehmen. Was fehlt ihnen, was die A-Mitarbeiter mitbringen? 

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