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Lieblosigkeit macht krank

Was unsere Selbstheilungskräfte stärkt und wie wir endlich gesünder und glücklicher werden

By Gerald Hüther
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Lieblosigkeit macht krank by Gerald Hüther

Wusstest du, dass ein Großteil der Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Demenz oder Burn-out etwas gemeinsam haben? Lieblosigkeit macht krank (2021) zeigt, dass sehr wahrscheinlich die gestörte Selbstheilungsfähigkeit unseres Körpers eine wesentliche Ursache ist. Eine entscheidende Rolle spielen dabei unsere Gesellschaft und die darin vorherrschenden Werte. Doch zum Teil liegt die Verantwortung auch bei uns selbst, weil wir lieblos und unachtsam mit uns umgehen.

  • Glücksuchende und Krankheitsgeplagte
  • Alle, die sich um unsere Gesellschaft sorgen
  • Menschen, die sich fremdbestimmt fühle

Der habilitierte Neurobiologe, Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Zusammenhang von Gesundheit und Gesellschaft. Er forschte unter anderem am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und lehrte Neurobiologie an der Universität Göttingen. Außerdem hat er bereits zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht, von denen du auch einige in unserer Blinkist-Bibliothek findest.

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Lieblosigkeit macht krank

Was unsere Selbstheilungskräfte stärkt und wie wir endlich gesünder und glücklicher werden

By Gerald Hüther
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Lieblosigkeit macht krank by Gerald Hüther
Synopsis

Wusstest du, dass ein Großteil der Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Demenz oder Burn-out etwas gemeinsam haben? Lieblosigkeit macht krank (2021) zeigt, dass sehr wahrscheinlich die gestörte Selbstheilungsfähigkeit unseres Körpers eine wesentliche Ursache ist. Eine entscheidende Rolle spielen dabei unsere Gesellschaft und die darin vorherrschenden Werte. Doch zum Teil liegt die Verantwortung auch bei uns selbst, weil wir lieblos und unachtsam mit uns umgehen.

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Müde, Hunger, kalt? Egal!

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Allerdings hat diese Art zu denken auch einen Haken: Ständig sind wir damit beschäftigt, uns und unser Leben zu optimieren. Wir möchten einen tollen Job ergattern, gutes Geld verdienen und dabei am besten noch von unseren Mitmenschen bewundert werden. An und für sich ist daran erst einmal auch nichts auszusetzen. Doch leider sind wir als Gesellschaft in dieser Richtung ein bisschen zu weit vorgeprescht. So ist es vollkommen üblich, sich so sehr anzustrengen, dass wir unsere natürlichen Bedürfnisse und auch die unserer Mitmenschen weitgehend ignorieren. Das ist in unserer Gesellschaft so normal, dass wir es nicht einmal merken.

Ein ganz einfaches Beispiel: Ein Vater weckt seine Kinder um sechs Uhr dreißig, damit sie noch frühstücken können, bevor sie in die Schule aufbrechen und er zur Arbeit muss. Klingt nach einer stinknormalen Situation, oder? Ist es aber nicht! Der Vater missachtet jeden Tag sowohl seine eigenen Bedürfnisse als auch die seiner Kinder. Die allermeisten Familien wären viel zufriedener, wenn sie jeden Tag bis acht oder neun Uhr schlafen und dann erst einmal in Ruhe wach werden könnten, bevor sie sich an die Arbeit machen. Du findest, das klingt utopisch? Vielleicht, aber es wäre vor allem natürlich

Wir sind es gewohnt, unsere Bedürfnisse ständig zu missachten. Das hat uns als Gesellschaft so produktiv gemacht, dass wir inzwischen zum Mond fliegen und Organe transplantieren können. Aber der Preis ist hoch: Wir behandeln uns selbst und andere so lieblos, dass es unserer Gesundheit ernsthaft Schaden zufügt.

Krankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht, Allergien oder Depressionen werden nicht umsonst als Zivilisationskrankheiten bezeichnet. Sie kommen vor allem bei Menschen vor, die unter starkem Druck leiden und deswegen ständig ihre Bedürfnisse ignorieren. 

Das bedeutet: In unserer Gesellschaft gilt es als völlig normal, die eigenen körperlichen und psychischen Bedürfnisse zu ignorieren – zulasten unserer Gesundheit.

Im Prinzip ist das alles längst bekannt. Trotzdem unternehmen wir kaum etwas dagegen. Wie kommt es, dass wir bei diesem System mitmachen? Wann haben wir angefangen, uns selbst so lieblos und streng zu behandeln? Und warum empfinden wir das als vollkommen normal? Die Antwort liegt, wie so oft, in unserer Kindheit begründet.

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