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Die Traumjoblüge

Warum Leidenschaft die Karriere killt

Von Cal Newport
13 Minuten
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Die Traumjoblüge: Warum Leidenschaft die Karriere killt von Cal Newport

Die Blinks zu Die Traumjoblüge (2012) widmen sich der Frage, wie sich ein Job finden lässt, der Erfolg und Zufriedenheit kombiniert. Entgegen der Ratschläge vieler Ratgeber-Autoren und Selbsthilfe-Gurus liegt die Antwort nicht darin, sich auf die Suche nach seiner Berufung zu begeben. Viel zielführender ist es, sich das sogenannte „Handwerks-Mindset“ anzueignen: einzigartige Fähigkeiten, mit denen man einen guten Job findet, in dem man gute Arbeit leistet. Das führt wiederum zu einem zufriedenen und erfolgreichen Berufsleben.

  • Alle, die auf der Suche nach Zufriedenheit und Erfolg im Berufsleben sind
  • Alle, die herausfinden wollen, warum „Follow your passion!” ein schlechter Ratschlag ist
  • Alle, die wissen möchten, wie sie eine sinnstiftende Tätigkeit finden

Der Informatiker Cal Newport promovierte und forschte am MIT. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit Konzepten von persönlichem und beruflichem Erfolg. In seinem Buch So Good They Can’t Ignore You dokumentierte er seine persönliche Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie es dazu kommt, dass Menschen lieben, was sie tun.

 

Original: Die Traumjoblüge © 2013 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Die Traumjoblüge

Warum Leidenschaft die Karriere killt

Von Cal Newport
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Die Traumjoblüge: Warum Leidenschaft die Karriere killt von Cal Newport
Worum geht's

Die Blinks zu Die Traumjoblüge (2012) widmen sich der Frage, wie sich ein Job finden lässt, der Erfolg und Zufriedenheit kombiniert. Entgegen der Ratschläge vieler Ratgeber-Autoren und Selbsthilfe-Gurus liegt die Antwort nicht darin, sich auf die Suche nach seiner Berufung zu begeben. Viel zielführender ist es, sich das sogenannte „Handwerks-Mindset“ anzueignen: einzigartige Fähigkeiten, mit denen man einen guten Job findet, in dem man gute Arbeit leistet. Das führt wiederum zu einem zufriedenen und erfolgreichen Berufsleben.

Kernaussage 1 von 8

Das Passion-Mantra – ein sicherer Weg in die Unzufriedenheit.

Unsere Gesellschaft vermittelt uns immerzu den Eindruck, wir müssten unsere wahre Berufung finden und einen Job haben, für den wir brennen. Selbsthilfe-Gurus predigen, jeder könne einen erfüllenden Job finden, indem er seinen Leidenschaften nachgeht. Aber ist das wirklich ein so kluger Ratschlag?

Die Antwort lautet eindeutig „Nein!“ Und das liegt zunächst einmal daran, dass nur wenige Menschen Leidenschaften besitzen, die sich in einem Job umsetzen lassen. 2002 wurden in einer Studie kanadische Studenten befragt, ob und welche Leidenschaften sie hätten: 84% bejahten und gaben an, leidenschaftlich gern zu tanzen, zu lesen oder Ski zu fahren. Nur 4% hingegen nannten eine Leidenschaft, die auf realistische Weise in einem Job eingebracht werden kann, wie bspw. Programmieren.

Die Passion-Hypothese, also die Behauptung, man müsse erst herausfinden, was man gerne macht, um dann einen Job suchen zu können, der zu den persönlichen Neigungen passt, kam in den 1970er-Jahren auf. In der Folge begannen immer mehr Menschen ständig den Job zu wechseln, um „den einen, richtigen“ zu finden. Dies führte in den meisten Fällen jedoch zu großer Unzufriedenheit, weil sich herausstellte, dass es diesen Job nicht gab. Natürlich ist es trotzdem wunderbar, wenn jemand seine Berufung findet. Aber die Nachfrage nach hauptberuflichen surrealistischen Dichtern und professionellen Mojito-Trinkern ist leider begrenzt. Und muss eigentlich wirklich jeder seine Berufung finden?

Der Effekt der Passion-Epidemie zeigte sich auch in den Ergebnissen einer Studie zur Arbeitszufriedenheit in den Vereinigten Staaten: Während 1987 noch 61% der Befragten angaben, mit ihrem Job zufrieden zu sein, waren es 2010 nur noch 45%.

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