Professor Gerald Hüther leitet als Neurobiologe die Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Hüther ist durch zahlreiche Interviews und Auftritte zum Thema Hirnforschung und deren Anwendung im Alltag bekannt.
Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn (2006) klärt darüber auf, welche Umstände dazu führen, dass unser Gehirn nicht optimal genutzt wird, und zeigt Wege auf, wie wir uns darüber hinwegsetzen können. Mach dich mit den optimalen Rahmenbedingungen für die Entfaltung deines Gehirns vertraut und lerne, Fehlentwicklungen im Nachhinein entgegenzusteuern.
Die beiden Autoren untersuchen, was genau Begabung ist und wie sie am besten erkannt und gefördert wird. Dabei gehen sie davon aus, dass jedes Kind bestimmte Begabungen hat, doch dass diese leider sehr oft unterdrückt anstatt gefördert werden. Das liegt sowohl an unserem Bildungssystem als auch an den Eltern. Wir müssen hier einiges ändern, damit unsere Kinder alle ihre Begabungen entdecken und entwickeln können.
Träumen können wir nur allein, aber für die Umsetzung unserer kleinen und großen Pläne brauchen wir andere. Teams gewinnen an Bedeutung in einer Welt, die immer komplexer wird. In den Blinks zu Gerald Hüthers Dream Team (2021) wird erklärt, wie wir Dream-Teams bilden, wie sie funktionieren und wie wir mit ihnen auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse bewältigen.
Zwischen Börsencrashs, Mietenwahnsinn und Rechtspopulismus haben heute immer mehr Menschen das Gefühl, dass unser gesellschaftliches Miteinander verroht. Hirnforscher Gerald Hüther sagt sogar, es stehe nichts Geringeres als unsere Würde auf dem Spiel. Diese Blinks gehen der Frage nach, was Würde in diesem Zusammenhang wirklich bedeutet. Sie zeigen, warum sie immer häufiger verloren geht, wie wir sie zurückerlangen und was das Ganze mit unseren Gehirnen zu tun hat.
Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung: Unsere Welt wandelt sich tiefgreifend und rasant, direkt vor unseren Augen. Doch das deutsche Bildungssystem steckt mit dem Kopf im Sand und verschläft die Zukunft. In #Education For Future (2020) fordern Gerald Hüther, Marcell Heinrich und Mitch Senf deshalb ein radikales Umdenken – von Lehrern, Eltern und der ganzen Gesellschaft. Bildung soll nicht länger der Dressur von Nachwuchskräften für den Arbeitsmarkt dienen, sondern eine Schule für ein sinnerfülltes, freies und glückliches Leben werden.
Wusstest du, dass ein Großteil der Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Demenz oder Burn-out etwas gemeinsam haben? Lieblosigkeit macht krank (2021) zeigt, dass sehr wahrscheinlich die gestörte Selbstheilungsfähigkeit unseres Körpers eine wesentliche Ursache ist. Eine entscheidende Rolle spielen dabei unsere Gesellschaft und die darin vorherrschenden Werte. Doch zum Teil liegt die Verantwortung auch bei uns selbst, weil wir lieblos und unachtsam mit uns umgehen.
Unsere Blinks zu Wege aus der Angst (2020) von Gerald Hüther untersuchen das Phänomen der Angst mit frischem Blick. Es geht darum, warum wir überhaupt Angst haben und weshalb sie für unser Leben so wichtig ist. Obwohl sie sich schrecklich anfühlt und uns anfällig für Manipulation macht, sollten wir sie nicht zu eliminieren versuchen, sondern sie verstehen, akzeptieren und zu unserem Vorteil nutzen.
Die Blinks zu Mit Freude Lernen – ein Leben lang (2016) lüften das Geheimnis des Lernens. Sie stellen dir einen Lernbegriff vor, bei dem es um viel mehr geht als ums Schulbankdrücken und Vokabelnpauken. Du erfährst, warum es sich beim Lernen um einen nie endenden Prozess handelt, der uns am Leben hält und für den wir vor allen Dingen eines brauchen: Freude.
In Was wir sind und was wir sein könnten (2011) geht es darum, wie wir das Potenzial unseres Gehirns am besten entfalten: nämlich mit Begeisterung. Nicht genetische Anlagen oder Training bestimmen, wie sich unser Gehirn entwickelt, sondern das, worauf wir anspringen. Verlieren wir diese Begeisterungsfähigkeit, bleiben wir bloße Ressourcennutzer und Besitzstandswahrer. Mögliche Folgen sind Lebenskrisen, Burn-out, Depression oder Demenz, und das nicht nur für den Einzelnen schlecht, sondern auch kollektiv für unsere ganze Gesellschaft.