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Das sind die Blinks zu

Panikattacken und andere Angststörungen loswerden!

Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen

Von Klaus Bernhardt
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Panikattacken und andere Angststörungen loswerden!: Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen von Klaus Bernhardt

Panikattacken und Angststörungen können wie aus dem Nichts kommen und das Leben der Betroffenen schockgefrieren. In Panikattacken und andere Angststörungen loswerden! (2016) stellt der Angstexperte Klaus Bernhardt die gängigsten Therapieansätze auf den Prüfstand und kommt zu einem ernüchternden Fazit: Die meisten sind völlig überholt und nicht mehr mit modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar. Diese Blinks stellen Bernhardts Vorschlag für eine neue, gehirngerechte Art der Angsttherapie vor, die den Betroffenen zurück in ein normales Leben hilft.

  • Jeder, der unter Panikattacken oder Angststörungen leidet
  • Psychotherapeuten, Ärzte und Beschäftigte in seelsorgenden Berufen
  • Alle, die sich für den Zusammenhang von Gedanken und Gefühlen interessieren

Klaus Bernhardt arbeitete früher als Medizin- und Wirtschaftsjournalist und machte anschließend eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Heute arbeitet er in seiner eigenen Praxis in Berlin als einer der ersten Therapeuten Deutschlands nach einer neuen Therapiemethode für Angsterkrankungen. Er hat sich bundesweit als anerkannter Angstexperte etabliert und ist Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB).

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Panikattacken und andere Angststörungen loswerden!

Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen

Von Klaus Bernhardt
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Panikattacken und andere Angststörungen loswerden!: Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen von Klaus Bernhardt
Worum geht's

Panikattacken und Angststörungen können wie aus dem Nichts kommen und das Leben der Betroffenen schockgefrieren. In Panikattacken und andere Angststörungen loswerden! (2016) stellt der Angstexperte Klaus Bernhardt die gängigsten Therapieansätze auf den Prüfstand und kommt zu einem ernüchternden Fazit: Die meisten sind völlig überholt und nicht mehr mit modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar. Diese Blinks stellen Bernhardts Vorschlag für eine neue, gehirngerechte Art der Angsttherapie vor, die den Betroffenen zurück in ein normales Leben hilft.

Kernaussage 1 von 7

Viele Angststörungen haben vermeidbare Trigger wie Medikamente, Drogen und negative Denkprozesse.

Wird dir flau im Bauch, wenn du aus luftiger Höhe hinunterschaust? Oder eng um die Brust, wenn du mit vielen Menschen in einem geschlossenen Raum bist? Viele Menschen haben solche Ängste. Bei manchen können sie durch bestimmte Auslöser zu Panikattacken eskalieren. Die meisten davon lassen sich zum Glück vermeiden.

Viele Angststörungen werden z.B. durch Arzneimittel oder Drogen getriggert. Medikamente wie die gegen Schizophrenie eingesetzten Neuroleptika oder das synthetische Schilddrüsenhormon Thyroxin können tatsächlich zu Panikattacken führen. Wesentlich häufiger gehen Angstzustände allerdings auf Drogen zurück. Die bekanntesten Auslöser sind THC, Kokain, Ecstasy und psychoaktive Substanzen, die man aus bestimmten Pilzsorten gewinnt.

Sie alle erzeugen ihren berühmten Rausch, indem sie in den Neurotransmitterhaushalt eingreifen: Sie blockieren den Abbau chemischer Botenstoffe wie Dopamin und Adrenalin und verstärken deren Wirkung zusätzlich. Das Problem ist, dass sie dabei die Schutzfunktionen des Gehirns herunterfahren. Das ist so, als würdest du den Schmutzfilter in einem Wassersystem entfernen. Das Wasser kann ungehindert durch alle Kanäle schießen, aber dadurch kann sich auch der Dreck unkontrolliert im System verteilen. Auf Drogen arbeitet das Gehirn schneller, kann aber wie das Wasser von dunklen Gedanken verseucht werden.

Auch ohne Drogen können negative Gedanken Angststörungen verursachen, indem sie sich zu wiederkehrenden Mustern verfestigen. Je öfter du z.B. denkst, dass etwas nicht mit dir stimmt oder du gleich die Kontrolle verlierst, desto stärker werden die Synapsen, die genau solche Gedanken verknüpfen. Du baust quasi eine Art Datenautobahn für just die Impulse, die deine Angst wirklich erzeugen.

Wenn sich dann noch ein gewisser sekundärer Krankheitsgewinn einstellt, kann die Störung hartnäckig werden. Eine Klientin von Bernhardt hielt z.B. lange an ihrer Panik vor den Pflichtbesuchen bei ihrer Schwiegermutter fest. Selbst als sie die Störung mit Bernhardts Hilfe teilweise überwunden hatte, lösten die anstehenden Besuche regelmäßig weitere Attacken aus. Im Grunde bewahrten sie die Anfälle nämlich davor, die Schwiegermutter wirklich besuchen zu müssen. Erst als sie beschloss, ihren Mann nicht mehr zu begleiten, wurde sie vollends gesund.

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