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Antifragilität

Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen

Von Nicholas Nassim Taleb
19 Minuten
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Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen von Nicholas Nassim Taleb

Es gibt Dinge, die gedeihen in einer von Unbeständigkeit und Unberechenbarkeit geprägten Umgebung. Antifragilität analysiert, warum das so ist und stellt daraufhin die These auf, dass dieses Phänomen den Fortschritt der menschlichen Zivilisation seit der Antike begründet. Nassim Nicholas Taleb unterzieht die moderne Gesellschaft einer kritischen Betrachtung und hinterfragt ihr Ziel, dem Leben durch Einmischung in Systeme wie dem der Wirtschaft mehr Glätte zu verleihen. Denn anstatt die Gesellschaft positiv zu verändern, zerstört dieses Eingreifen das schwankungsanfällige Umfeld, das für das Zustandekommen von Antifragilität erforderlich ist.

  • Jeder, der erfahren möchte, warum sich manche Systeme mit der Zeit verbessern
  • Jeder, der wissen will, wie man aus Ungewissheit Nutzen zieht
  • Jeder, der sich für die Entstehung von Krisen interessiert

Nassim Nicholas Taleb ist Akademiker und Verfasser von einigen Bestsellern wie Der Schwarze Schwan und Narren des Zufalls. Er hat sein Leben dem Studium der Gründe und der Effekte von Ungewissheit und Wahrscheinlichkeit verschrieben und ist derzeit Ehrenprofessor für Risikoanalyse am Polytechnischen Institut der New York University.

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Antifragilität

Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen

Von Nicholas Nassim Taleb
  • Lesedauer: 19 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 13 Kernaussagen
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Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen von Nicholas Nassim Taleb
Worum geht's

Es gibt Dinge, die gedeihen in einer von Unbeständigkeit und Unberechenbarkeit geprägten Umgebung. Antifragilität analysiert, warum das so ist und stellt daraufhin die These auf, dass dieses Phänomen den Fortschritt der menschlichen Zivilisation seit der Antike begründet. Nassim Nicholas Taleb unterzieht die moderne Gesellschaft einer kritischen Betrachtung und hinterfragt ihr Ziel, dem Leben durch Einmischung in Systeme wie dem der Wirtschaft mehr Glätte zu verleihen. Denn anstatt die Gesellschaft positiv zu verändern, zerstört dieses Eingreifen das schwankungsanfällige Umfeld, das für das Zustandekommen von Antifragilität erforderlich ist.

Kernaussage 1 von 13

Während fragile Dinge unter Druck zerfallen, profitiert das Antifragile von Unbeständigkeit und Erschütterung.

Wenn wir ein Paket mit einem Inhalt aus Glas versenden, schreiben wir in der Regel „Vorsicht Glas!“ darauf. Denn dieses muss behutsam transportiert werden, weil es zerbricht, sobald es starken Belastungen oder Erschütterungen ausgesetzt ist.

Fragilität ist kein leicht verständliches Konzept; wir wissen nur allzu gut, dass fragile Gegenstände vor explosiven Situationen beschützt werden müssen. Doch wenn wir versuchen, uns das Gegenteil von Fragilität vorzustellen, tun wir uns schwer. Wie nennt man etwas, das von Unbeständigkeit profitiert?

Man könnte annehmen, robust sei die Antwort. Obwohl ein robuster Gegenstand Erschütterungen besser überstehen kann als ein fragiler, bildet er keineswegs sein Gegenteil; er profitiert von misslichen Umständen nicht. Das, wonach wir suchen, ist etwas, das man absichtlich misshandeln würde, etwas, das man in einem Paket mit der Aufschrift „Bitte grob behandeln“ verschickt.

Es fällt uns schwer, dieses Konzept – das Gegenteil zu fragil – zu definieren, und das liegt teilweise daran, dass in keiner der großen Weltsprachen ein entsprechendes Wort dafür existiert. Daher gebrauchen wir, um Dinge zu beschreiben, die von Erschütterungen profitieren und daher Unbeständigkeit der Ruhe vorziehen, im Folgenden den Begriff antifragil.

Ein gutes Beispiel für Antifragilität ist die Hydra aus der griechischen Mythologie. Die Hydra war dem Mythos nach eine vielköpfige Schlange, die der antiken Welt zu schaffen machte. Wann immer ihr einer ihrer Köpfe im Kampf abgeschlagen wurde, wuchsen an seiner Stelle zwei neue nach. Somit profitierte die Bestie von jeder Verletzung, die sie erfuhr; die Hydra war folglich antifragil.

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