Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern
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Zusammenfassung von Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern

Gerhard Roth

Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten

4.2 (219 Bewertungen)
24 Min.

Kurz zusammengefasst

Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern ist ein Buch von Gerhard Roth, das die Herausforderungen der Veränderung beleuchtet. Es untersucht, warum es oft schwierig ist, Gewohnheiten zu ändern, und bietet Einblicke in den Prozess der persönlichen Entwicklung.

Inhaltsübersicht

    Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern
    in 8 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 8

    Manche Persönlichkeitsmerkmale lassen sich auch mit größtem Bemühen kaum verändern.

    Es gibt Menschen, die man nach Jahren wiedersieht und dann denkt: „Der hat sich ja völlig verändert.“ Allgemein sind solche Begegnungen aber die Ausnahme. Meist zeigen die ersten grauen Haare an, dass zehn Jahre verstrichen sind, und im Kern ist die ehemalige Kollegin geblieben, wie sie war. Hirnforscher überrascht das nicht.

    Wie wir sind und wie wir uns verhalten – diese relativ konstanten Eigenschaften des Fühlens, Denkens und Handelns – bezeichnen Psychologen als Persönlichkeit. Sie stabilisiert sich mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter und hält so bis zum 60. oder 70. Lebensjahr an. Im hohen Alter wird sie aufgrund von Abbauprozessen wieder etwas variabler. Dass sich jemand jenseits der Volljährigkeit in seinem Wesen grundlegend ändert, passiert bei gesunden Menschen selten. Selbst wenn manche nach Krisen ihr Leben total umschmeißen, fallen die meisten nach einiger Zeit in ihre alten Gewohnheiten zurück.

    Haben wir also gar keine Chance, uns als Erwachsene weiterzuentwickeln? Doch, unsere Persönlichkeit ist nicht in Stein gemeißelt. Das Vier-Ebenen-Modell unterteilt das Gehirn in vier funktionale Ebenen, denen verschiedene Aspekte von Psyche und Persönlichkeit zugeordnet werden können. Je nachdem, welche Eigenschaften wir an uns verändern wollen und auf welcher Ebene diese liegen, sind unsere Erfolgschancen aber unterschiedlich groß.

    1. Die untere limbische Ebene ist der Ort unseres Temperaments. Mit bestimmten Eigenschaften werden wir geboren. Sie sind vorgeburtlich geprägt und vom Gehirnstoffwechsel der Mutter beeinflusst. Sie bilden das Grundgerüst unserer Persönlichkeit und sind am schwersten veränderbar.
    2. Die mittlere limbische Ebene wird in der frühen Kindheit bis zum dritten Lebensjahr geformt. Hier sind vor allem emotionale Lernvorgänge gespeichert, die unsere Psyche und Persönlichkeit nachhaltig und lebenslang prägen. Sind diese frühkindlichen Erfahrungen besonders stark, ist es schwer, die damit verbundenen Verhaltensweisen als Erwachsener zu verändern. Meist braucht es dafür psychotherapeutische Unterstützung.
    3. Die obere limbische Ebene umfasst sozial-emotionale Verhaltens- und Erlebensweisen. Dazu gehören Eigenschaften wie Empathie, Geduld, Zielstrebigkeit und Selbstwirksamkeit. Diese Ebene ist durch neue Erfahrungen gut veränderbar, sodass wir unser Ich-Gefühl und unsere sozialen Fähigkeiten aktiv beeinflussen können.
    4. Die vierte Ebene schließlich beschreibt alle kognitiv-sprachlichen Aspekte unserer Persönlichkeit. Sie ist zuständig für unser bewusstes Wahrnehmen und Denken. Dazu gehören Erinnern, Lernen, Planen und sprachliche Kommunikation. Diese Ebene allein bewirkt allerdings keine Verhaltensänderungen. So können wir uns zwar vornehmen: „Ab morgen stehe ich um fünf Uhr auf!“, wenn dabei aber die untere limbische Ebene nicht angesprochen wird, drücken wir weiterhin die Snooze-Taste.
    Du möchtest die gesamte Zusammenfassung von Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern sehen?

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    Worum geht es in Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern?

    Der Hirnforscher Gerhard Roth hat sich gefragt, Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (zuerst erschienen 2007, überarbeitet 2020). Die Blinks zu der Neuauflage seines Bestsellers fassen neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsveränderung zusammen und liefern zudem praktische Tipps, um dieses Wissen bei dir und anderen anzuwenden. Du erfährst, was Menschen motiviert und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Veränderung inspirieren können.

    Bestes Zitat aus Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern

    Wusstest du schon: Die Lebenszufriedenheit der meisten Menschen bleibt Studien zufolge zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr völlig konstant.

    —Gerhard Roth
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    Wer Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern lesen sollte

    • Führungskräfte, Coaches und Psychologen
    • Alle, die wissen wollen, warum aus ihren Vorsätzen so oft nichts wird
    • Veränderungswillige und Veränderungsskeptiker

    Über den Autor

    Gerhard Roth ist einer der bekanntesten deutschen Hirnforscher. Der promovierte Philosoph und Biologe ist Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität Bremen und Gründer des Roth-Instituts für Führungskultur und Mitarbeiterbindung. Er ist außerdem Träger des Bundesverdienstkreuzes und hat bereits mehrere Bestseller zu den Themen Neurobiologie und Neurophilosophie veröffentlicht.

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    Ines S.

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