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Odysseus und die Wiesel

Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte

Von Georg von Wallwitz
15 Minuten
Odysseus und die Wiesel: Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte von Georg von Wallwitz

Odysseus und die Wiesel beschreibt die Geschichte, Theorie und Praxis der Finanzmärkte, zeichnet Charakterbilder der Finanzakteure, gibt entlarvende Blicke in die Branche und versucht, dort wirkende Motive und Gesetzmäßigkeiten offen zu legen.

  • Jeder, der sich für Finanzmärkte und einen kritischen Blick hinter ihre Kulissen interessiert
  • Jeder, der mehr darüber erfahren möchte, welche Akteure an den Märkten tätig sind
  • Jeder, der selbst investiert oder allgemein mehr über das Geschäft erfahren möchte

Georg von Wallwitz (geb. 1968) arbeitet im Fondsmanagement und ist Mitinhaber einer Investment-Firma in München. Er ist studierter Mathematiker und Philosoph und veröffentlicht regelmäßig ein „Börsenblatt für die gebildeten Stände“.

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Odysseus und die Wiesel

Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte

Von Georg von Wallwitz
  • Lesedauer: 15 Minuten
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Odysseus und die Wiesel: Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte von Georg von Wallwitz
Worum geht's

Odysseus und die Wiesel beschreibt die Geschichte, Theorie und Praxis der Finanzmärkte, zeichnet Charakterbilder der Finanzakteure, gibt entlarvende Blicke in die Branche und versucht, dort wirkende Motive und Gesetzmäßigkeiten offen zu legen.

Kernaussage 1 von 9

Eine der ersten Finanzblasen der Geschichte entstand im Frankreich des 18. Jahrhunderts.

Zwielichtige Hasardeure und windige Geschäftemacher haben sich schon immer an den Finanzmärkten getummelt.

Einer der berüchtigtsten seiner Zeit war der Schotte John Law. Er war nicht nur ein studierter Ökonom mit revolutionären geldpolitischen Ideen, sondern auch ein professioneller Glücksspieler und ein zum Tode verurteilter (sowie aus dem Gefängnis ausgebrochener) Mörder.

Im Auftrag des französischen Königs nahm er sich 1715 der Aufgabe an, die katastrophale Finanzsituation des Landes zu verbessern. Dazu gründete er eine Zentralbank, die erstmals in der Geschichte Frankreichs Papiergeld ausgab. Die Banknoten waren Quittungen für eingezahltes Gold. Das Versprechen der Bank lautete, dass das Papiergeld jederzeit wieder in Gold eingetauscht werden kann.

Doch Law verwahrte das Gold nicht, sondern benutzte es zur Sanierung des Staatshaushalts.

Sein nächster Schritt war die Gründung der Mississippi-Gesellschaft, die Goldvorkommen in Louisiana ausbeuten sollte und sich über Aktien finanzierte, die an Privatanleger verkauft wurden – mit dem Versprechen großer künftiger Gewinne.

Das eingenommene Geld steckte Law jedoch nicht in die Goldsuche, sondern benutzte es, um weiter den Staatshaushalt zu sanieren.

Als schließlich herauskam, dass es in Louisiana gar kein Gold gab, sank der Wert der Aktien ebenso rasch wie das Vertrauen in das Papiergeld.

Panik brach aus und die Zentralbank konnte ihr Versprechen nicht halten, bei Bedarf Papier wieder gegen Gold zu wechseln.

Es hatte sich eine gewaltige Blase gebildet, die letztlich platzte.

Papiergeld und Aktien stand von Anfang an kein Gegenwert entgegen, da die Einlagen für andere Zwecke ausgegeben worden waren. Dennoch hatten immer mehr Bürger Gold gegen Papiergeld getauscht und Aktien gekauft, wodurch die Blase immer größer wurde. Bis die Anleger schließlich das Spiel durchschauten und die Blase zum Platzen brachten, indem sie ihr Papiergeld und ihre Aktien wieder loszuwerden versuchten.

Law flüchtete schließlich aus Angst um sein Leben nach Italien.

In Frankreich wurden Goldmünzen wieder zum einzigen Zahlungsmittel.

Eine der ersten Finanzblasen der Geschichte entstand im Frankreich des 18. Jahrhunderts.

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