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Das sind die Blinks zu

Odysseus und die Wiesel

Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte

Von Georg von Wallwitz
16 Minuten
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Odysseus und die Wiesel: Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte von Georg von Wallwitz

Odysseus und die Wiesel (2011) beschreibt die Entstehung der Finanzmärkte und was das Handeln dort bestimmt. Welche Eigenschaften haben die Finanzakteure und wie arbeiten sie? Die Blinks bieten dir entlarvende Blicke in die oft undurchsichtig wirkende Branche und zeigen dort bestehende Motive und Gesetzmäßigkeiten. 

  • Finanzmarkt-Kritiker
  • Alle, die wissen wollen, wie die Akteure an den Märkten ticken
  • Investoren und Investment-Interessierte

Der 1968 geborene Georg von Wallwitz arbeitet im Fondsmanagement und ist Mitinhaber einer Investment-Firma in München. Als studierter Mathematiker und Philosoph und verfasst er in regelmäßigen Abständen ein Börsenblatt für die gebildeten Stände. Außerdem ist er Autor von Meine Herren, dies ist keine Badeanstalt. Wie ein Mathematiker die Welt veränderte (2017) und von Mr. Smith und das Paradies. Die Erfindung des Wohlstands (2013).

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Odysseus und die Wiesel

Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte

Von Georg von Wallwitz
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 10 Kernaussagen
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Odysseus und die Wiesel: Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte von Georg von Wallwitz
Worum geht's

Odysseus und die Wiesel (2011) beschreibt die Entstehung der Finanzmärkte und was das Handeln dort bestimmt. Welche Eigenschaften haben die Finanzakteure und wie arbeiten sie? Die Blinks bieten dir entlarvende Blicke in die oft undurchsichtig wirkende Branche und zeigen dort bestehende Motive und Gesetzmäßigkeiten. 

Kernaussage 1 von 10

Die erste Aktiengesellschaft der Welt wurde 1602 in Amsterdam gegründet.

Um den Seehandel nach Indien auszubauen, schlossen sich niederländische Kaufleute im Jahr 1602 zusammen und gründeten die Ostindienkompanie. Für ihre Unternehmungen benötigten sie einen großen Kapitalstock, der langfristig zur Verfügung stehen musste. Die vorher üblichen, kurzfristigen Darlehen passten nicht zu der Art von Geschäft, das die Kaufleute betrieben.

Also gaben sie nicht rückzahlbare Anteilsscheine aus: Aktien. Deren Käufer wurden damit zu Aktionären und somit am Gewinn der Kompanie beteiligt. Sie trugen aber auch den Verlust mit, wenn Ware verdorben war oder Plünderer Handelsposten beschlagnahmten. Und damit schlug vor mehr als 400 Jahren die Geburtsstunde der ersten Aktie.

Alle Bewohner der Niederlande konnten sich an der Ostindienkompanie beteiligen. Da der Handel mit den begehrten Gewürzen aus Asien als lukrativ galt, machten das auch tatsächlich viele Menschen. Bald hatte die Ostindienkompanie über tausend Anteilseigner und sammelte von ihnen über sechs Millionen Gulden ein. Die erste Aktiengesellschaft der Welt wurde ein voller Erfolg. Sie war maßgeblich am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt, den die Niederlande bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts erlebten.

Dass die Kompanie dennoch wieder zugrunde ging, hatte verschiedene Ursachen. Zum einen schlich sich vor allem in den asiatischen Handelsniederlassungen verstärkt Korruption ein. Das kostete die Kompanie viel Geld. Zum anderen kontrollierten die Briten zunehmend den Ärmelkanal und damit die entscheidende Route für den Handel mit Asien. Nach dem Ende des vierten Englisch-Niederländischen Kriegs 1784 stoppte der niederländische Handel mit Asien schließlich völlig. 

Die erste Aktiengesellschaft der Welt gründeten also Niederländer Anfang des 17. Jahrhunderts. Was zu Beginn des 18. Jahrhunderts am Finanzmarkt in Frankreich geschah, erfährst du im nächsten Blink.

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