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No Logo!

Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern

Von Naomi Klein
15 Minuten
No Logo!: Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern von Naomi Klein

No Logo! zeigt, wie seit den 1980er-Jahren die Bedeutung großer Marken gewachsen ist und wie immer mehr Unternehmen dazu übergegangen sind, statt ihrer Produkte ein Markenbild zu bewerben. Das Buch führt seinen Lesern vor Augen, welche Effekte dieser Wandel hatte: nicht nur für die Menschen im Westen, sondern auch für Arbeiter in Entwicklungsländern. Zudem stellt No Logo! Aktivisten und Kampagnen vor, die gegen diese Entwicklung und die Macht der Großkonzerne ankämpfen.

  • Jeder, der verstehen möchte, wieso unsere Gesellschaft so sehr von Marken und Großkonzernen geprägt ist
  • Jeder, der wissen will, wie man gegen die Macht großer Marken kämpfen kann

Naomi Klein ist eine vielfach ausgezeichnete kanadische Autorin und Journalistin, die unter anderem für The New York Times und die Newsweek International geschrieben hat. Zu ihren bekanntesten Büchern zählt neben No Logo! auch Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus.

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No Logo!

Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern

Von Naomi Klein
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 10 Kernaussagen
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No Logo!: Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern von Naomi Klein
Worum geht's

No Logo! zeigt, wie seit den 1980er-Jahren die Bedeutung großer Marken gewachsen ist und wie immer mehr Unternehmen dazu übergegangen sind, statt ihrer Produkte ein Markenbild zu bewerben. Das Buch führt seinen Lesern vor Augen, welche Effekte dieser Wandel hatte: nicht nur für die Menschen im Westen, sondern auch für Arbeiter in Entwicklungsländern. Zudem stellt No Logo! Aktivisten und Kampagnen vor, die gegen diese Entwicklung und die Macht der Großkonzerne ankämpfen.

Kernaussage 1 von 10

Marken wollen cool sein – dafür machen sie sich die Subkultur von Teenagern zu eigen.

Ob eine Marke erfolgreich ist oder weitgehend unbeachtet Regalfächer und Kleiderbügel in wenig angesagten Läden hütet, hat viel damit zu tun, ob sie als cool wahrgenommen wird. Große Konzerne geben jedes Jahr große Mengen an Geld aus, um herauszufinden, was gerade als cool angesehen wird und wie sie das nutzen können, um ihre Marke aufzuwerten.

Die Besessenheit, cool zu sein, hängt damit zusammen, dass viele Konzerne jugendlichen Nutzergruppen einen großen Stellenwert beimessen. Diese Entwicklung nahm ihren Anfang in den USA der frühen 90er-Jahre. Bis dahin war die Nachkriegsgeneration der Baby-Boomer die wichtigste Kundengruppe gewesen. Mit dem wirtschaftlichen Abschwung der frühen Neunziger begann diese Generation aber, sparsamer zu leben und sich nach günstigen Alternativen zu teuren Markenprodukten umzusehen. Die Konzerne mussten sich folglich umorientieren und ihr Augenmerk fiel auf die – damals wachsende – Gruppe der Teenager.

Um diese gezielt ansprechen zu können, begannen sie, sich mit den Subkulturen zu beschäftigen, die unter Teenagern populär waren. Sie wollten herausfinden, wie sie deren Charakteristika auf ihre Marke übertragen könnten, um von Teenagern als cool angesehen zu werden. Auf einmal wurden so Mode- und Musikströmungen wie Punk und Grunge für die Konzerne und ihre Branding-Experten interessant.

Gleiches galt für Hip-Hop und andere Elemente der afroamerikanischen Kultur, die seit den 80er-Jahren unter Jugendlichen immer populärer wurde. Marken wie Nike oder Tommy Hilfiger schafften es früh, auf diesen Zug aufzuspringen: Sie sponserten Musiker und Sportler und begannen, ihre Marke mit aggressivem Marketing ins Scheinwerferlicht der großen Bühnen zu rücken.

Die Strategie war so erfolgreich, dass diese Konzerne heute die Subkulturen mitprägen und beeinflussen, welche Produkte als cool wahrgenommen und dementsprechend gekauft werden. Damit haben die großen Marken es geschafft, kulturelle Trends in ein überaus profitbringendes Geschäft zu verwandeln.

Marken wollen cool sein – dafür machen sie sich die Subkultur von Teenagern zu eigen.

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