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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

24 bildhafte Fallgeschichten über die Folgen von Veränderungen im Gehirn

Von Oliver Sacks
16 Minuten
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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte von Oliver Sacks

Nach einer kurzen Einführung in mögliche Ausfälle und Überfunktionen des menschlichen Gehirns schildert Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte (1985) in bildhaften Fallgeschichten, welche Folgen Schädigungen und Veränderungen des Gehirns haben können.

  • Alle, die sich für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns interessieren
  • Jeder, der wissen möchte, welche Wunderlichkeiten das Gehirn hervorbringen kann
  • Menschen, die sich besser in besondere Wahrnehmungen hineinversetzen können möchten

Oliver Sacks (1933–2015) war Neurologe und Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine populärwissenschaftlichen Bücher, zu denen auch Der einarmige Pianist und Drachen, Doppelgänger und Dämonen (beide in Blinkist verfügbar) gehören.

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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

Von Oliver Sacks
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 10 Kernaussagen
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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte von Oliver Sacks
Worum geht's

Nach einer kurzen Einführung in mögliche Ausfälle und Überfunktionen des menschlichen Gehirns schildert Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte (1985) in bildhaften Fallgeschichten, welche Folgen Schädigungen und Veränderungen des Gehirns haben können.

Kernaussage 1 von 10

Bestimmte Fähigkeiten lassen sich Orten im Gehirn zuordnen.

Welche Körperteile des Menschen für welche Funktionen zuständig sind, ist offensichtlich: Ohne darüber nachzudenken, riecht man mit der Nase und benutzt seine Finger, um ein Geldstück vom Boden aufzuheben. Diese Zuordnung ist eindeutig. Niemand würde unter normalen Umständen versuchen, mit den Fingern zu riechen oder mit der Nase nach der Münze zu greifen.

Festzustellen, wofür welcher Teil unseres Gehirns wann zuständig ist, ist allerdings nicht so einfach: Beim Nachdenken bewegt sich keine spezifische Region und es leuchtet auch kein Lämpchen, das anzeigt, wo im Kopf gerade Neuronen feuern. Ist es trotzdem möglich, zu belegen, dass spezielle Teile des Gehirns für bestimmte Fähigkeiten verantwortlich sind? Und kann man diesen Zusammenhang sichtbar machen?

Den ersten großen Schritt in der Erforschung, welche Hirnareale für welche Funktionen unseres Geistes zuständig sind, machte 1861 der französische Chirurg Paul Broca. Er beobachtete, dass Patienten, bei denen ein bestimmter Teil der linken Hirnhälfte zerstört worden war, unter Aphasie litten – sie hatten plötzlich Schwierigkeiten, sich sprachlich auszudrücken. Die heute als Broca-Areal bekannte Region ist maßgeblich an der Sprachproduktion beteiligt; eine Beschädigung dieses Gehirnteils lässt Menschen erstummen oder beeinträchtigt zumindest ihre Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken.

Nach Brocas Entdeckung begannen Wissenschaftler mit der Kartografierung des menschlichen Gehirns. Sie beschränkten sich in ihren Untersuchungen zunächst auf die linke Hirnhälfte: Dort ist das sprachlich-rationale Denken angesiedelt. Neben dem Areal, das für Sprachproduktion zuständig ist, fand man dort auch noch solche für das Sprachverständnis, das Lesen und Rechnen.

Die rechte Hirnhälfte hingegen ist in erster Linie für Wahrnehmungen, Vorstellungen, Gefühle und Kreativität zuständig. Allerdings wurde diese Hirnhälfte von der Forschung über 100 Jahre lang weitestgehend ignoriert, weshalb man lange Zeit nicht wusste, welche Fähigkeiten in ihr wo lokalisiert sind.

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