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Fukushima

The Story of a Nuclear Disaster

Von David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
12 Minuten
Fukushima: The Story of a Nuclear Disaster von David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan

In Fukushima geht es um die Hintergründe, die 2011 zur nuklearen Katastrophe in Japan führten. Zwar war der Tsunami, der das Unglück auslöste, unabwendbar, doch hätte durch eine bessere Vorbereitung, Notfallpläne und strengere Kontrollen womöglich Schlimmeres verhindert werden können. Die Autoren erklären außerdem, welche Fehler dazu geführt haben, dass große Mengen radioaktiven Materials in die Umwelt entweichen konnten und welche Folgen das für die japanische Wirtschaft und Gesellschaft hatte.

  • Atomkraftgegner
  • Atomkraftbefürworter
  • Politikinteressierte, die verstehen möchten, welche Pannen 2011 zur Katastrophe in Fukushima führten

David Lochbaum ist Direktor des Nuclear Safety Project der Wissenschaftlervereinigung Union of Concerned Scientists (UCS), die sich für Abrüstung und Umweltschutz einsetzt. Edwin Lyman ist Wissenschaftler des Global Security Program ebendieser Vereinigung.

Susan Q. Stranahan ist eine preisgekrönte Journalistin, die seit über drei Jahrzehnten über die Themen Umwelt und Energie berichtet. Sie veröffentlicht ihre Artikel u.a. in der Washington Post, der Fortune und der Times.

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Fukushima

The Story of a Nuclear Disaster

Von David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
  • Lesedauer: 12 Minuten
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Fukushima: The Story of a Nuclear Disaster von David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
Worum geht's

In Fukushima geht es um die Hintergründe, die 2011 zur nuklearen Katastrophe in Japan führten. Zwar war der Tsunami, der das Unglück auslöste, unabwendbar, doch hätte durch eine bessere Vorbereitung, Notfallpläne und strengere Kontrollen womöglich Schlimmeres verhindert werden können. Die Autoren erklären außerdem, welche Fehler dazu geführt haben, dass große Mengen radioaktiven Materials in die Umwelt entweichen konnten und welche Folgen das für die japanische Wirtschaft und Gesellschaft hatte.

Kernaussage 1 von 7

Super-GAU: 2011 verursachte ein Erdbeben einen Tsunami, der die japanische Küste verwüstete.

Da in der Gegend von Japan zwei tektonische Platten aufeinandertreffen, gab es dort schon immer viele Erdbeben. Früher glaubten die Menschen dort, dass sie durch die Bewegungen eines riesigen Seewolfs unter den japanischen Inseln verursacht wurden. Heute wissen wir besser, was Erdbeben entstehen lässt und sind mit moderner Technik auf sie vorbereitet. Trotzdem traf das Tōhoku-Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami das Land im März 2011 mit voller Wucht.

Tōhoku war eines der stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans. Das Epizentrum befand sich ca. 40 Meilen östlich von Japan im Meer und wurde dadurch ausgelöst, dass sich eine tektonische Platte unter eine andere schob – eine so genannte Subduktion, bei der eine enorme Energie freigesetzt wird. Der Ruck, der dabei durch die Erde ging, war so groß, dass er sogar die Achse der Erdumdrehung um ein paar Zentimeter verschob.

Japan verfügt über ein sehr gutes Erdbeben-Warnsystem. Seit dem Beben von Kobe 1995, das ca. 5.000 Todesopfer forderte, wurden über 1.000 Sensoren im japanischen Boden installiert, die genau feststellen können, wo ein Erdbeben entsteht. Diese Sensoren registrierten, dass es sich bei Tōhoku um ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richter-Skala handelte: das größte, das in Japan je gemessen wurde, und eines der fünf stärksten weltweit, seitdem überhaupt Messungen stattfinden.

Das Erdbeben allein löste in Japan ein unglaubliches Chaos aus, doch noch härter wurde das Land von dem Tsunami getroffen, der kurz nach dem Erdbeben auf die Küsten prallte. Die Wellen waren teilweise bis zu 16 Meter hoch und rissen alles mit sich, was nicht niet- und nagelfest war. Selbst in der Antarktis, fast 8.000 Kilometer entfernt, waren sie noch stark genug, um Eisstücke von der Größe Manhattans vom Festland zu brechen.

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