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Das sind die Blinks zu

Das Drama des begabten Kindes

und die Suche nach dem wahren Selbst

Von Alice Miller
10 Minuten
Audio-Version verfügbar
Das Drama des begabten Kindes: und die Suche nach dem wahren Selbst von Alice Miller

In Das Drama des begabten Kindes entwickelt Alice Miller ein neues Verständnis für psychische Erkrankungen und deren Ursprung in der Kindheit der Betroffenen. Sie zeigt, wie die falschen Erwartungen von Eltern an ihre Kinder von Generation zu Generation weitergegeben werden und so lange zu Unverständnis und Krankheit führen, bis die eigene Kindheit und ihre Konsequenzen auf das eigene Verhalten radikal hinterfragt und aufgearbeitet werden.

  • Jeder, der sich selbst und sein Verhalten besser verstehen will
  • (Angehende) Eltern
  • Alle, die ihre eigene Kindheit retrospektiv ergründen möchten

Alice Miller war eine weltweit anerkannte Schweizer Psychoanalytikerin, die mit ihren Ergebnissen zur Erforschung der Eltern-Kind-Beziehung bis dahin geltende Auffassungen revolutionierte. Bis zu ihrem Tod 2010 veröffentlichte sie 13 Bücher, in denen sie sich mit dem Trauma der Kindheit und dessen Folgen auf die Entwicklung des Kindes auseinandersetzte.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Das Drama des begabten Kindes

und die Suche nach dem wahren Selbst

Von Alice Miller
  • Lesedauer: 10 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 6 Kernaussagen
Das Drama des begabten Kindes: und die Suche nach dem wahren Selbst von Alice Miller
Worum geht's

In Das Drama des begabten Kindes entwickelt Alice Miller ein neues Verständnis für psychische Erkrankungen und deren Ursprung in der Kindheit der Betroffenen. Sie zeigt, wie die falschen Erwartungen von Eltern an ihre Kinder von Generation zu Generation weitergegeben werden und so lange zu Unverständnis und Krankheit führen, bis die eigene Kindheit und ihre Konsequenzen auf das eigene Verhalten radikal hinterfragt und aufgearbeitet werden.

Kernaussage 1 von 6

Viele Menschen tragen ungelöste emotionale Probleme aus ihrer Kindheit mit sich herum.

Guter Job, toller Partner, schönes Zuhause: Häufig betrifft es die Menschen, deren Leben von außen betrachtet so perfekt aussieht. Denn trotzdem sind sie irgendwie nie zufrieden mit sich selbst und ihren Leistungen. Sie fühlen sich oft emotional leer und unglücklich.

Diese Menschen haben die Verbindung zu ihren echten Gefühlen verloren. Beginnen sie dann eine Psychotherapie tritt dieses Muster deutlich zutage: Scham, Neid, Glück, Traurigkeit, Freude – kurz, all die Emotionen, die wir tagtäglich durchleben – werden von ihnen nicht mehr richtig gefühlt. Sie scheinen keine Verbindung mehr zu ihrem wahren Selbst und diesen Gefühlen zu besitzen.

Der Grund dafür liegt häufig in der Kindheit, auch wenn das den meisten Menschen zunächst nicht bewusst ist. Tatsächlich neigen wir dazu, unsere Kindheit völlig zu idealisieren und alles durch die rosarote Nostalgiebrille zu betrachten: Das Leben als Kind war leicht, viel leichter als erwachsen zu sein, und die Eltern waren voller Liebe und Fürsorge immer für das Kind da.

Damit verblenden wir jedoch allzu häufig die Realität, die etwas ganz anderes offenbart: Kinder lernen von frühester Kindheit an, ihre Gefühle so zu steuern und zu unterdrücken, dass sie auf diese Weise von ihren Eltern geliebt und akzeptiert werden. Das bedeutet, sie unterdrücken ihr wahres Selbst. Dabei sind Kinder bereit, viel dafür zu tun. Schließlich können sie ohne die Liebe ihrer Eltern nicht überleben. Ist der Vater z.B. dominant und kontrollierend, lernt das Kind, sich durch Gehorsam anzupassen. Überschüttet die Mutter ihr Kind mit Liebe und übertriebener Bindung, wird sich die Sexualität des Kindes nicht vollständig entwickeln können. Und selbst bei physischer Gewalt passt sich das Kind an, indem es seinen Schmerz und seine Tränen nicht vor den Eltern zeigt.

Mit der Zeit verlieren diese Kinder so die Verbindung zu ihren wahren Gefühlen. Sie sind konditioniert auf Anpassung. Welche Konsequenzen dies für ihre spätere Entwicklung hat, sehen wir im nächsten Blink.

Inhalt

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