Kategorien entdecken

Das sind die Blinks zu

Begegnung im Gespräch

Wie Sie mit Worten Beziehung gestalten

Von Sylvia Löhken & Tom Peters
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Begegnung im Gespräch: Wie Sie mit Worten Beziehung gestalten von Sylvia Löhken & Tom Peters

Man sollte meinen, wir beherrschten sie perfekt, die Kommunikation mit unseren Artgenossen. Täglich tauschen wir unzählige Worte aus, ob geschäftlich oder privat, analog oder digital. Doch nicht alles Reden ist auch ein Gespräch. In den Blinks zu Begegnung im Gespräch (2019) machen wir uns auf die Suche nach dem echten zwischenmenschlichen Austausch – jenseits von Tweets und Tindern. 

  • Gesprächsliebhaber und Redemuffel
  • Alle, die an verbalem Burn-out leiden
  • Jeder, der mehr aus seinen sprachlichen Begegnungen herausholen möchte

Sylvia Löhken ist promovierte Sprachwissenschaftlerin, Sachbuchautorin und Vortragsrednerin. Ihr Wissen über die intro- und extrovertierte Kommunikation bringt sie auch im Coaching zum Einsatz, wo sie ihren Klienten dabei hilft, zu einer persönlichkeitsgerechten und effektiven Sprache zu finden. 

Tom Peters ist Profimusiker, Unternehmer und evangelischer Pfarrer. Neben der Leidenschaft für das Musizieren sieht er seine besondere Berufung in der seelsorgerlichen und therapeutischen Begleitung und Beratung.

Kennst du schon Blinkist Premium?

Mit Blinkist Premium erhältst du Zugang zu dem Wichtigsten aus mehr als 3.000 Sachbuch-Bestsellern. Das Probeabo ist 100% kostenlos.

Premium kostenlos testen

Was ist Blinkist?

Blinkist ist eine App, die die großen Ideen der besten Sachbücher in einprägsame Kurztexte verpackt und erklärt. Die Inhalte der über 3.000 Titel starken Bibliothek reichen von Sachbuch-Klassikern, über populäre Ratgeber bis hin zu diskutierten Neuerscheinungen. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen wird jeder Titel von speziell geschulten Autoren aufbereitet und dem Nutzer als Kurztext und Audiotitel zur Verfügung gestellt.

Discover
3.000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:
Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:
Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Begegnung im Gespräch

Wie Sie mit Worten Beziehung gestalten

Von Sylvia Löhken & Tom Peters
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
Jetzt kostenloses Probeabo starten Jetzt lesen oder anhören
Begegnung im Gespräch: Wie Sie mit Worten Beziehung gestalten von Sylvia Löhken & Tom Peters
Worum geht's

Man sollte meinen, wir beherrschten sie perfekt, die Kommunikation mit unseren Artgenossen. Täglich tauschen wir unzählige Worte aus, ob geschäftlich oder privat, analog oder digital. Doch nicht alles Reden ist auch ein Gespräch. In den Blinks zu Begegnung im Gespräch (2019) machen wir uns auf die Suche nach dem echten zwischenmenschlichen Austausch – jenseits von Tweets und Tindern. 

Kernaussage 1 von 8

Jede Gesprächsform hat ihre speziellen Funktionen und Inhalte.

Permanent finden rund um den Globus Gespräche zwischen Menschen statt. Da gibt es Small Talk, Big Talk, Personal Talk und natürlich Klatsch. Schauen wir uns einmal an, was diese vier Gesprächsformen auszeichnet.

Unser erster Kandidat ist die Allzweckwaffe der Gesprächskultur: der Small Talk. Türöffner und Zeitvertreiber, außerdem leicht zu erlernen. Vor allem aber erlaubt er uns, beim Gesprächspartner vorzufühlen und so Vertrauen herzustellen.

Verhaltensbiologisch betrachtet ist der Small Talk eine Form des Lausens. Ja, richtig: Lausen, die gegenseitige Fellpflege unter Primaten! Das ist gar nicht so abwegig, wie es klingt, denn bei beiden geht es weniger um den Inhalt – also Laus oder Thema –, sondern um die Beziehung. Beides schafft Verbindung, reduziert Spannungen und ermöglicht ein Näherkommen, ohne dass es gleich intim wird.

Oft bereitet Small Talk den Boden für Personal Talk. Wir haben einander beschnuppert und für vertrauenswürdig befunden, nun darf es gern etwas persönlicher werden. Blieb die Beziehung beim Small Talk auf einer oberflächlichen Ebene, so ist der Personal Talk eine tiefere Art des Kontakts.

Wir geben etwas von uns preis oder erfahren etwas über unser Gegenüber, im Idealfall beides. Dabei wird es schnell konkret, zum Beispiel, wenn wir andere um Hilfe bitten. Indem wir unserem Gegenüber einen Wunsch oder eine Schwäche offenbaren, öffnen wir uns für den Personal Talk.

Kommen wir nun zum Klatsch, oder besser: dem Informationsaustausch über abwesende Personen. Ob es sich dabei um Tatsachen, Gerüchte oder Erfundenes handelt, ist oft zweitrangig – Hauptsache interessant. 

Dass wir Klatsch und Tratsch so anziehend finden, hat einen guten Grund, und der ist bei unseren fernen Urahnen zu suchen. Denn früher war es überlebenswichtig, andere Menschen einschätzen zu können. Kann man der anderen Gruppe trauen? Wer ist dieser Fremde, der sich dem Lagerfeuer nähert? Die falsche Person ins Haus zu lassen konnte gefährlich sein – und das ist es auch heute noch. Klatsch diente der Warnung vor Gefahren und gab Sicherheit. Außerdem entwickeln die Klatschenden ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Anders beim Big Talk. Hier steht ganz klar der Inhalt im Vordergrund. Jedoch verfolgt der Big Talk kein Ziel, wie etwa eine Verhandlung oder Debatte. Es ist vielmehr die gemeinsame Weiterentwicklung eines Gedankens, etwa, wenn man über den Klimawandel oder das deutsche Schulsystem philosophiert, ohne dabei gleich eine politische oder ökonomische Agenda zu verfolgen. Das heißt nicht, dass die Gesprächspartner einer Meinung sein müssen. Aber sie sind gleichermaßen interessiert am Thema. Sie wollen es erforschen, mehr darüber erfahren, eigene Ideen dazu äußern.

Mit Premium freischalten Jetzt lesen oder anhören

Inhalt

Mit Premium freischalten Jetzt lesen oder anhören

Bringe mehr Wissen in deinen Alltag!

Sichere dir jetzt Zugang zu den Kernaussagen der besten Sachbücher – praktisch in Text & Audio in nur 15 Minuten pro Titel.
Created with Sketch.