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Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn

Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Von Danielle Graf & Katja Seide
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen von Danielle Graf & Katja Seide

In den Blinks zu Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (2016) lernst du, wieso Kinder Trotzphasen haben und wie du gelassen mit ihnen umgehen kannst. Hierzu geben Danielle Graf und Katja Seide viele Beispiele, erzählen Anekdoten und lassen auch die Leser ihres Blogs zu Wort kommen.

  • Eltern
  • Erzieher und Tagesmütter
  • Alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben

Die Sonderpädagogin Katja Seide und die Rechts-Ökonomin Danielle Graf betreiben gemeinsam Deutschlands erfolgreichsten Eltern-Blog „gewuenschtestes-wunschkind.de“ und haben beide selbst Kinder im trotzfähigen Alter. Auf Wunsch ihrer Blog-Leser entstand dieses Buch.

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Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn

Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Von Danielle Graf & Katja Seide
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen von Danielle Graf & Katja Seide
Worum geht's

In den Blinks zu Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (2016) lernst du, wieso Kinder Trotzphasen haben und wie du gelassen mit ihnen umgehen kannst. Hierzu geben Danielle Graf und Katja Seide viele Beispiele, erzählen Anekdoten und lassen auch die Leser ihres Blogs zu Wort kommen.

Kernaussage 1 von 7

Bei Kleinkindern dominieren die Gefühle den Verstand, deshalb hilft manchmal nur nonverbale Kommunikation.

Oh weia, dicke Luft zwischen Mama und Kind: Weil Julia ihrem einjährigen Sohn Paul keinen zweiten Schokoriegel geben will, jammert er und wirft sich schließlich schreiend auf den Boden. Julia versucht krampfhaft, dem Kleinen zu erklären, warum es keinen zweiten Riegel gibt – doch die Erklärungen kommen nicht an. Paul hört nicht zu und schreit stattdessen immer lauter. Was geht nur in ihm vor? Warum lässt er sich nichts erklären?

Tatsächlich geht in solchen Momenten sehr viel in einem Kinderkopf vor. Um zu verstehen, was genau da eigentlich abläuft, müssen wir uns kurz mit dem Gehirn und seiner Funktionsweise beschäftigen. Unser Denkorgan besteht aus zwei wichtigen Bereichen, dem kognitiven und dem emotionalen. Der kognitive Bereich hilft uns, rational und logisch zu denken, während der emotionale Teil auf unseren animalischen Ursprung zurückgeht. Er steckt dahinter, wenn wir instinktiv auf eine Situation reagieren, bevor sie uns richtig bewusst wird.

Wir Erwachsene können Impulse des emotionalen Gehirns, des sogenannten limbischen Systems, durch das kognitive Gehirn, den präfrontalen Kortex, kontrollieren. Dieser kognitive Teil des Gehirns sorgt etwa dafür, dass wir nicht wild um uns schlagen, wenn uns etwas aufregt.

Bei Babys und auch bei Kleinkindern ist das Gehirn jedoch noch nicht vollständig ausgereift, und der emotionale Teil dominiert. Deshalb reagieren sie viel weniger rational und stattdessen unbewusst und intuitiv. Der kleine Paul z.B. ist nach dem Nein seiner Mutter so verzweifelt, dass sein emotionales Gehirn die Führung übernimmt. Alle Erklärungsversuche sind aussichtslos, denn Sprache ist Sache des kognitiven Gehirns – und das ist in diesem Moment vollständig vom emotionalen blockiert.

Es hilft also nur noch nonverbale Kommunikation. Julia macht genau das Richtige: Sie nimmt ihren Paul in den Arm und streichelt ihn. Durch den Körperkontakt wird bei Paul das stresshemmende Hormon Oxytocin ausgeschüttet und der Kleine beruhigt sich.

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