Kategorien entdecken

In der App öffnen In der App öffnen In der App öffnen
Das sind die Blinks zu

Ich glaub, mich trifft der Schlag

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht

Von Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
18 Minuten
Audio-Version verfügbar
Ich glaub, mich trifft der Schlag: Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht von Ulrich Dirnagl & Jochen Müller

Das Gehirn ist ein komplexes Organ, das unser Denken und viele weitere Vorgänge unseres Körpers steuert. Aber wie funktioniert es eigentlich genau? In Ich glaub, mich trifft der Schlag (2016) zeigen zwei bekannte Gehirnexperten, wie wir anhand neurologischer Erkrankungen die Funktionsweise unserer „grauen Zellen“ besser verstehen können, und lüften dabei auch das ein oder andere Geheimnis um unsere Schaltzentrale.

  • Menschen, die an einer neurologischen Krankheit leiden
  • Alle, die die Funktionsweise des Gehirns besser verstehen möchten
  • Jeder gesundheitsbewusste Mensch

Prof. Dr. Ulrich Dirnagl ist Professor an der Charité Berlin, internationaler Schlaganfallexperte und einer der führenden Neurowissenschaftler Deutschlands. Dr. Jochen Müller ist Neurobiologe und mehrfach ausgezeichneter Science-Slammer. Ich glaub, mich trifft der Schlag ist die erste gemeinsame Veröffentlichung der beiden Autoren.

Kennst du schon Blinkist Premium?

Mit Blinkist Premium erhältst du Zugang zu dem Wichtigsten aus mehr als 3.000 Sachbuch-Bestsellern. Das Probeabo ist 100% kostenlos.

Premium kostenlos testen

Was ist Blinkist?

Blinkist ist eine App, die die großen Ideen der besten Sachbücher in einprägsame Kurztexte verpackt und erklärt. Die Inhalte der über 3.000 Titel starken Bibliothek reichen von Sachbuch-Klassikern, über populäre Ratgeber bis hin zu diskutierten Neuerscheinungen. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen wird jeder Titel von speziell geschulten Autoren aufbereitet und dem Nutzer als Kurztext und Audiotitel zur Verfügung gestellt.

Discover
3.000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:
Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:
Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Ich glaub, mich trifft der Schlag

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht

Von Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 11 Kernaussagen
Jetzt kostenloses Probeabo starten Jetzt lesen oder anhören
Ich glaub, mich trifft der Schlag: Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht von Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
Worum geht's

Das Gehirn ist ein komplexes Organ, das unser Denken und viele weitere Vorgänge unseres Körpers steuert. Aber wie funktioniert es eigentlich genau? In Ich glaub, mich trifft der Schlag (2016) zeigen zwei bekannte Gehirnexperten, wie wir anhand neurologischer Erkrankungen die Funktionsweise unserer „grauen Zellen“ besser verstehen können, und lüften dabei auch das ein oder andere Geheimnis um unsere Schaltzentrale.

Kernaussage 1 von 11

Lebewesen brauchen ein Gehirn, um sich zielgerichtet fortzubewegen.

Vielleicht klingt die Frage zu banal, aber sie ist wichtig: Wofür gibt es überhaupt ein Gehirn? Eine der bekanntesten Thesen dazu besagt, dass die Entwicklung eines Gehirns bei Lebewesen mit deren Fähigkeit zusammenhängt, sich fortzubewegen.

Pflanzen bspw. haben kein Gehirn oder überhaupt etwas, was sich mit einem zentralen Nervensystem vergleichen ließe. Auch die im Meer lebenden Schwämme haben kein Gehirn. Biologisch gesehen gehören sie zu den Tieren, aber wie die meisten Pflanzen sind sie festgewachsen.

Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen dem Gehirn und der Fortbewegung an der Seescheide. Das kleine Tierchen verbringt den ersten Teil seines Lebens als Larve frei schwimmend in den Weltmeeren – mit Gehirn. Sobald sie sich voll entwickelt hat, wächst die Seescheide an einem geeigneten Ort am Meeresboden fest und verliert dann dort ihr Gehirn, genauer gesagt: Sie frisst es selbst auf. Es ist für ihr weiteres Leben unnötig.

Alle gehirnlosen Lebewesen eint also, dass sie sich nicht gezielt fortbewegen können. Auf rasche Änderungen ihrer Umwelt können sie dementsprechend nicht reagieren, sondern nur auf Prozesse, die langsam verlaufen.

Für eine zielgerichtete Fortbewegung hingegen benötigen Lebewesen ein Gehirn, mit dem sie Informationen aus der Umwelt aufnehmen und daraus ableiten können, wohin und wie die Bewegung erfolgen soll: Wo gibt es gutes Futter? Ist da jemand, der mich fressen will? Ist das ein attraktiver Partner da vorne? Das Gehirn muss all diese Informationen zügig verarbeiten, da das Überleben oft von einer schnellen Reaktion abhängt.

Außerdem koordiniert das Gehirn das Zusammenspiel aller Muskeln, die eine gezielte Fortbewegung erst möglich machen. Neben der Verarbeitung von äußeren Reizen muss es also auch die körpereigenen Prozesse steuern.

Brummt dir von all diesen Informationen schon der Kopf? Dann wird es Zeit, sich mit dem weit verbreiteten Phänomen der Kopfschmerzen zu beschäftigen. Vorher müssen wir uns aber erstmal ansehen, wie Schmerzen an sich entstehen.

Mit Premium freischalten Jetzt lesen oder anhören

Inhalt

Mit Premium freischalten Jetzt lesen oder anhören

Bringe mehr Wissen in deinen Alltag!

Sichere dir jetzt Zugang zu den Kernaussagen der besten Sachbücher – praktisch in Text & Audio in nur 15 Minuten pro Titel.
Created with Sketch.