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Das sind die Blinks zu

Das Kapital des Staates

Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum

Von Mariana Mazzucato
9 Minuten
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Das Kapital des Staates von Mariana Mazzucato

Die Blinks zu Das Kapital des Staates (2011) brechen eine Lanze für den Staat. Sie argumentieren, dass es falsch ist, immer mehr Aufgaben an die private Wirtschaft zu übertragen – denn der Staat war schon immer der eigentliche Innovationsmotor der Gesellschaft. Wenn wir zukunftsfähig bleiben wollen, brauchen wir einen starken Staat, der gezielt in neue Technologien investiert.

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Mariana Mazzucato ist eine italienisch-US-amerikanische Professorin für Wirtschaftswissenschaften, die Innovationsökonomie an der Universität Sussex unterrichtet. Das Kapital des Staates wurde von der Financial Times und der Huffington Post zu einem der Bücher des Jahres 2013 gewählt und war für den deutschen Wirtschaftsbuchpreis nominiert.

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Das Kapital des Staates

Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum

Von Mariana Mazzucato
  • Lesedauer: 9 Minuten
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Das Kapital des Staates von Mariana Mazzucato
Worum geht's

Die Blinks zu Das Kapital des Staates (2011) brechen eine Lanze für den Staat. Sie argumentieren, dass es falsch ist, immer mehr Aufgaben an die private Wirtschaft zu übertragen – denn der Staat war schon immer der eigentliche Innovationsmotor der Gesellschaft. Wenn wir zukunftsfähig bleiben wollen, brauchen wir einen starken Staat, der gezielt in neue Technologien investiert.

Kernaussage 1 von 5

Der Staat kommt in der öffentlichen Meinung schlecht weg.

Jeden Tag werfen große Unternehmen wie Google, Facebook und Apple neuartige Produkte auf den Markt. Das ist natürlich beeindruckend – aber sind diese Unternehmen wirklich der Innovationsmotor, für den wir sie gerne halten?

Die Antwort lautet: nicht wirklich. Häufig werden uns die Erfolge staatlicher Forschung als unternehmerische Leistung verkauft. Umgekehrt heißt das, wenn ein privates Unternehmen scheitert, wird der Staat dafür verantwortlich gemacht. Er habe sich zu sehr eingemischt.

Ein Beispiel dafür ist Google. Die Suchmaschine hat unser Leben verändert und fast alle nutzen sie täglich. Kein Wunder, dass viele das Unternehmen für sehr innovativ halten. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Forschung zum Algorithmus hinter der Suchfunktion wurde nämlich staatlich finanziert. Dem privaten Sektor war es nämlich zu riskant, in dieses Projekt zu investieren. 

Dieses Hintergrundwissen geht in der öffentlichen Wahrnehmung leider vollkommen unter. Der Tenor lautet immer noch, dass sich der Staat aus unternehmerischen Tätigkeiten heraushalten sollte, denn er sei einfach zu träge und schwerfällig, um Innovationen voranzubringen. Er stehe der Wirtschaft nur im Wege, wenn er sich zu sehr einmischt.

Oft kommt es vor, dass Geschichten verdreht werden, um diese Vorstellung zu untermauern. Zum Beispiel sind viele Menschen der Meinung, dass der Staat die Schuld an der Finanzkrise trägt. In den Medien wurde das Bild vermittelt, dass die öffentliche Hand falsch investiert und sich verspekuliert hätte. 

Darauf reagierte zum Beispiel der britische Premierminister Cameron im Jahr 2011, indem er versprach, dem privaten Sektor mehr Freiheiten einzuräumen und staatliche Investitionen und die Bürokratie einzuschränken.

In Wirklichkeit liegt die Schuld an der Finanzkrise aber nicht beim Staat, sondern bei privaten Unternehmen und Banken. Sie haben versucht, ihre Profite um jeden Preis zu maximieren, und so vor allem im US-amerikanischen Immobilienmarkt eine riesige Blase geschaffen, die irgendwann platzen musste.

Doch blicken wir einmal hinter den Vorhang der öffentlichen Meinung. Welche Rolle spielt der Staat wirklich in puncto Innovationen?

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