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Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
14 Managementprinzipien des weltweit erfolgreichsten Autokonzerns
Der Toyota Weg von Jeffrey K. Liker deckt die 14 Managementprinzipien auf, die die Grundlage von Toyotas Geschäftserfolg darstellen. Das Buch bietet Einblicke in effektive Prozesse und nachhaltige Verbesserungskultur für Unternehmen weltweit.
Kiichiro Toyoda dachte von Beginn an langfristig: Er wollte ein Unternehmen aufbauen, das sich eigenständig entwickelt und kontinuierlich verbessert. Diese langfristige Philosophie zielte auf mehr als kurzfristige Gewinne ab. Viele Konzerne arbeiten Quartal für Quartal auf maximale Rendite hin. Aber Toyota setzt bis heute auf langsames und inkrementelles Wachstum. Entscheidungen sollen nicht als panische Reaktionen auf kurzfristige Marktbewegungen getroffen werden, sondern mit Ruhe und Sorgfalt. So kann man zum Beispiel dem Impuls widerstehen, Umsatzeinbuße mit unangenehmen Entlassungen auszugleichen.
Für Toyota ist Profit kein Selbstzweck. Das Unternehmen hat sich der Mission verschrieben, immer bessere Produkte zu entwickeln und Mobilität im Allgemeinen zu fördern. Diese übergeordnete Mission umfasst mehr als den eigenen Betrieb. Sie bezieht nicht nur die eigenen Kunden, sondern auch die Mitarbeitenden, die Geschäftspartner und die Gesellschaft insgesamt mit ein.
Ein gutes Beispiel dafür ist Toyotas Joint Venture mit General Motors im Jahr 1984. Toyota wusste um die schlechte Situation des angeschlagenen US-Konkurrenten. Der Konzern beschloss trotzdem, ein gemeinsames Werk in den USA zu bauen. Toyota analysierte sorgfältig, wie zwei derart unterschiedliche Unternehmenskulturen unter einem Dach funktionieren konnten. Dann investierte Toyota enorme Ressourcen, um die Produktionsprozesse des US-Autobauers zu optimieren und das damals toxische Arbeitsklima in dessen Belegschaft zu verbessern. Das Investment zahlte sich aus. Beide Seiten lernten voneinander und die erfolgreiche Kooperation gab der gesamten US-Branche Rückenwind.
Ein negatives Gegenbeispiel dazu liefert der Einstieg von Daimler bei Chrysler in den USA im Jahr 1999. Die Einführung der deutschen Managementpraktiken in den amerikanischen Werken geriet zum Kulturkampf. Aus der geplanten „Fusion auf Augenhöhe“ wurde eine feindliche Übernahme. Chrysler wurde regelrecht ausgeweidet und machte hunderte Millionen Dollar Verluste. 2007 ging die unglückliche Partnerschaft in die Brüche.
Toyota dagegen bleibt seiner Philosophie des langfristigen und risikoarmen Wachstums treu. Auch dann, wenn das kurzfristig zusätzliche Kosten verursacht: Das Unternehmen hält bis heute an seinen US-Werken fest, obwohl Löhne und Produktionskosten im Ausland billiger wären. Die Botschaft ist simpel: Loyalität und Vertrauen sind mehr wert als Einsparungen.
Außerdem verlässt sich das Unternehmen wo immer möglich auf seine eigenen Fähigkeiten. Statt externes Know-how einzukaufen, baut Toyota seine Kompetenzen von Grund auf selbst auf: von Sakichi Toyodas automatisierten Webstühlen bis hin zu modernen Antriebskomponenten für sparsame Hybridmotoren. Diese Form von Eigenständigkeit lässt sich nicht ohne Weiteres kopieren: Sie entsteht durch eine Mischung aus Erfahrung, Disziplin und Geduld.
Kurzum: Wer langfristig denkt, wächst nachhaltiger. Toyotas Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Haltung, die auf Beständigkeit, Verantwortung und behutsamem Wachstum beruht.
Der Toyota-Weg (2006) erklärt, wie Toyota mit seiner Philosophie zum weltweiten Maßstab für effizientes und nachhaltiges Management wurde. Das Toyota Production System basiert vor allem auf schlanker Produktion und kontinuierlicher Verbesserung, die den Menschen und seine Selbstverantwortung in den Mittelpunkt aller Prozesse stellt. Wir beleuchten die wichtigsten Grundprinzipien des Toyota-Wegs, der auch jenseits der Autobranche ganze Generationen von Unternehmen geprägt hat.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.
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Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
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