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Toyotas wahre Stärke

Erfolgreiche Arbeitskultur mit meisterhaften Mitarbeitern

Von Aino Bender-Minegishi
12 Minuten
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Toyotas wahre Stärke: Erfolgreiche Arbeitskultur mit meisterhaften Mitarbeitern von Aino Bender-Minegishi

Toyota gilt als eines der erfolgreichsten Prestige-Unternehmen Japans. Auf der ganzen Welt kennt man den Automobilhersteller für seine enorme Produktivität sowie die zuverlässige Qualität der Produkte. Dabei steht der Name Toyota nicht nur für Effizienz, sondern auch für eine ganz besondere Arbeitskultur. In Toyotas wahre Stärke (2018) erklärt die Autorin, auf welchen Grundsätzen diese Kultur basiert und was deutsche Konzerne von Toyota lernen können.

  • Toyota-Fans und -Bewunderer
  • Führungskräfte und solche, die es werden wollen
  • Alle, die die japanische Arbeitskultur verstehen möchten

Aino Bender-Minegishi ist in Japan geboren und aufgewachsen. Nachdem sie die Deutsche Schule in Rom besucht hat, studierte sie Japanisch in Tokyo und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Produktlinien-Koordinatorin und Key-Account-Managerin bei Escada in Deutschland und Japan. Bender-Minegishi ist also sowohl mit der deutschen als auch mit der japanischen Arbeitswelt vertraut. Mit dem Toyota-Produktionssystem kam sie bereits 1998 als Dolmetscherin in Kontakt. Auch heute ist sie nach wie vor als Dolmetscherin tätig und nutzt ihre vielfältigen Erfahrungen, um Unternehmen zum Lean-Management zu beraten und in diesem Bereich zu trainieren. Außerdem organisiert sie regelmäßig und weltweit Japan-Study-Tours für Führungskräfte.

 

Original: Toyotas wahre Stärke © 2018 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Toyotas wahre Stärke

Erfolgreiche Arbeitskultur mit meisterhaften Mitarbeitern

Von Aino Bender-Minegishi
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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Toyotas wahre Stärke: Erfolgreiche Arbeitskultur mit meisterhaften Mitarbeitern von Aino Bender-Minegishi
Worum geht's

Toyota gilt als eines der erfolgreichsten Prestige-Unternehmen Japans. Auf der ganzen Welt kennt man den Automobilhersteller für seine enorme Produktivität sowie die zuverlässige Qualität der Produkte. Dabei steht der Name Toyota nicht nur für Effizienz, sondern auch für eine ganz besondere Arbeitskultur. In Toyotas wahre Stärke (2018) erklärt die Autorin, auf welchen Grundsätzen diese Kultur basiert und was deutsche Konzerne von Toyota lernen können.

Kernaussage 1 von 7

Die deutsche und die japanische Arbeitskultur unterscheiden sich fundamental.

Der Berliner Flughafen BER: Ursprünglich sollte er 2011 eröffnet werden. Doch daraus wurde nichts – 2011 nicht, 2012 nicht und auch nicht im Jahr 2018. Was für eine Farce. Ganz anders die Lage in Japan. Dort wurde der Centair Flughafen auf der Insel Nagoya im Februar 2005 von Toyota fertiggestellt, und zwar einen Monat vor dem geplanten Termin. Da muss man sich doch in Deutschland fragen: Was machen die Japaner besser?

Jahrzehntelang genossen deutsche Hersteller weltweit einen exzellenten Ruf wegen der außerordentlich präzisen Arbeitsweise ihrer Ingenieure. Damals funktionierten die Betriebe nach einem simplen Organisationsprinzip, dem Taylorismus: Jeder Mitarbeiter hatte seine klar definierten Aufgaben und Handgriffe, während das Denken und Planen den Ingenieuren und Führungskräften überlassen wurde.

In der modernen Wirtschaftswelt gelten jedoch ganz andere Voraussetzungen. Um im globalen Wettbewerb weiterhin eine Chance zu haben, zählen v.a. Innovationskraft und Effizienz. Das tayloristische Produktionsprinzip wurde daher ausgemustert zugunsten des sogenannten Lean Management. Darunter versteht man ein schlankes Management, welches unaufhörlich damit beschäftigt ist, Produktionsprozesse zu optimieren und so die Effizienz der Unternehmen zu steigern.

Gleichzeitig werden Unternehmenshierarchien abgeflacht, damit alle Angestellten einen wesentlichen Beitrag zum Denk- und Innovationsprozess leisten. Auf die Weise wird versucht, von der Kreativität jedes einzelnen Mitarbeiters zu profitieren.

Das Problem dabei ist, dass sich flache Hierarchien und Lean Management, das darauf ausgerichtet ist, die Effizienz von Produktionsprozessen kontinuierlich zu verbessern, gegenseitig behindern. Auf diese Art entstehen massive Reibungsverluste, worunter auch die ehemals hochgelobte Qualität deutscher Produkte immer stärker leidet.

In Japan hingegen orientiert man sich nach wie vor an der uralten japanischen Handwerkstradition, die auf nichts weniger als Perfektion abzielt. Die Herstellung eines Gegenstandes wird hier als kreativer, wenn nicht gar künstlerischer Vorgang betrachtet, der sowohl Zeit als auch ein Auge fürs Detail braucht.

Auch heute noch wird in Japan und insbesondere bei Toyota großer Wert auf einwandfreie Qualität und hundertprozentige Kundenzufriedenheit gelegt. Hat ein Produkt das Ende der Produktionskette erreicht, darf es keinerlei Mängel mehr aufweisen, denn in diesem Stadium wird grundsätzlich nicht noch einmal nachgebessert.

Zudem ist die japanische Kultur für ihren starken Gemeinschaftssinn bekannt. Das Individuum wird hier immer als Teil des Kollektivs wahrgenommen, und der wichtigste Beitrag des Individuums zum Gemeinwohl besteht in der Arbeit. Damit sich alle daran erfreuen können, sollte die Arbeit jedes Einzelnen also stets mit größter Sorgfalt erledigt werden.

Dies gilt – bis auf wenige Ausnahmen – für den Einzelhändler genauso wie für den Handwerksbetrieb oder den Großkonzern: Ein Unternehmen ist folglich keine Goldgrube, an der sich ein paar Geschäftemacher bereichern können, sondern immer ein Beitrag zum Gemeinwohl.

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