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Das sind die Blinks zu

Was würdest Du tun?

Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert

Von Michael Bohmeyer, Claudia Cornelsen
13 Minuten
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Was würdest Du tun?: Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert von Michael Bohmeyer, Claudia Cornelsen

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang monatlich 1.000 Euro ausgezahlt bekämest – einfach so, ohne etwas dafür tun zu müssen? Über 250 Menschen durften dies bereits herausfinden, 24 von ihnen berichten in Was würdest Du tun? (2019) von ihren Erfahrungen. Diese Blinks erzählen von den unterschiedlichen Erlebnissen der Gewinnerinnen und Gewinner. Und sie zeigen, wieso es beim Bedingungslosen Grundeinkommen weniger um die Frage geht, was die Menschen mit dem Geld machen, sondern vielmehr darum, was das Geld mit den Menschen macht.

  • Alle, die beim Gedanken an 1.000 Euro zusätzlich im Monat ins Träumen geraten
  • Gutmenschen, Hippies und alle anderen, die denken, dass eine bessere Welt möglich ist
  • Jeder, der sich für den Zusammenhang von Geld und Psyche interessiert

Michael Bohmeyer konnte bereits mit Ende 20 von den Erträgen seines IT-Unternehmens leben. Er nutzte die Zeit und die gedankliche Freiheit, um den Verein Mein Grundeinkommen zu gründen, der mittlerweile über 20 Mitarbeiter hat. Inzwischen gilt Bohmeyer als Experte für dieses Thema.
Claudia Cornelsen ist Leiterin einer Kommunikationsagentur. Als solche berät sie Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft.

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Was würdest Du tun?

Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert

Von Michael Bohmeyer, Claudia Cornelsen
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Was würdest Du tun?: Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert von Michael Bohmeyer, Claudia Cornelsen
Worum geht's

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang monatlich 1.000 Euro ausgezahlt bekämest – einfach so, ohne etwas dafür tun zu müssen? Über 250 Menschen durften dies bereits herausfinden, 24 von ihnen berichten in Was würdest Du tun? (2019) von ihren Erfahrungen. Diese Blinks erzählen von den unterschiedlichen Erlebnissen der Gewinnerinnen und Gewinner. Und sie zeigen, wieso es beim Bedingungslosen Grundeinkommen weniger um die Frage geht, was die Menschen mit dem Geld machen, sondern vielmehr darum, was das Geld mit den Menschen macht.

Kernaussage 1 von 8

Viele Gewinner des bedingungslosen Grundeinkommens nutzten es für Konsum oder Anlagen.

Geld verschenken an wildfremde Menschen? Ja, spinnen die denn? Nein, natürlich nicht. Aber die Frage, warum der Verein Mein Grundeinkommen das tut, ist durchaus berechtigt. Die Antwort ist einfach: Weil die Macher – allen voran Michael Bohmeyer – davon überzeugt sind, dass jeder Mensch über einen finanziellen Puffer verfügen sollte. Niemand sollte ohne etwas dastehen, wenn er oder sie bspw. den Job verliert. Schauen wir uns das doch einmal etwas genauer an.

Im Jahr 2019 hat der Verein bereits mehr als 250 Grundeinkommen verlost. Das Gute ist: Jeder kann sich ganz einfach auf der Webseite mein-grundeinkommen.de anmelden und daran teilnehmen, egal, wie viel er oder sie verdient.

Dort kann man aber auch spenden. Die Grundeinkommen werden allesamt über crowdfunding finanziert. Daher haben die rund 70.000 Spender, die regelmäßig einen Betrag auf das Konto des Vereins überweisen, auch ihren süßen Namen: Crowdhörnchen. Als solches Crowdhörnchen nimmt man außerdem automatisch an jeder Verlosung teil.

Die Spende ist jedoch keine Teilnahmebedingung. Ohnehin scheint die Vorstellung, selbst gewinnen zu können, nicht der vorrangige Antrieb der Spender zu sein. Zu Beginn, als die Spender noch nicht automatisch an der Verlosung teilnahmen, zählte der Verein sogar mehr Spender als Lotterieteilnehmer.

Doch was machen die Gewinner eigentlich mit dem Geld? Um das herauszufinden, haben die beiden Autoren eine zehntägige Deutschlandreise gemacht und wurden ... erst einmal ziemlich enttäuscht.

Einer der ersten, die Bohmeyer und Cornelsen besuchten, war Alex. Er bekam auch gleich den etwas unschönen Spitznamen „Vitrinen-Alex“ verpasst, da er seinen Gewinn hauptsächlich in teure Konzerttickets steckte, die er stolz in einer Glasvitrine ausstellte. Abgesehen davon hatte sich in seinem Leben kaum etwas geändert.

Ein weiterer Kandidat war Janek. Wie auch etliche andere Gewinner war er nicht auf das Geld angewiesen – er verdiente gut, kam aus einer wohlhabenden Familie und legte das Geld daher einfach in Aktien an.

Konzerttickets und Finanzpoker? Da hatten die beiden Autoren aber doch anderes erwartet. Sollten Konsum und Hamstern wirklich alles sein, wofür das Grundeinkommen gut wäre? Natürlich nicht! Schauen wir uns noch einige Menschen in anderen Lebenssituationen an.

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