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Musenküsse

Die täglichen Rituale berühmter Künstler

Von Mason Currey
15 Minuten
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Musenküsse: Die täglichen Rituale berühmter Künstler von Mason Currey

Musenküsse ist eine Sammlung von inspirierenden und amüsanten Ritualen, mit denen einige große Künstler und Denker der letzten Jahrhunderte ihre Tage gestaltet haben. Ob Jane Austen, Beethoven, Mozart oder Picasso: Sie alle hatten tägliche Routinen, die ihnen dabei geholfen haben, ihre Effizienz zu steigern, Blockaden zu überwinden oder einfach nur zu überleben.

  • Jeder, der sich für schrullige Details aus dem Leben großer Persönlichkeiten interessiert
  • Jeder Künstler, Akademiker oder Freiberufler, der nach Inspiration sucht
  • Jeder, der wissen möchte, wie tägliche Rituale das Leben bereichern

Mason Currey ist ein US-amerikanischer Redakteur, Journalist und Autor. Seine Artikel, in denen er sich vor allem mit Themen rund um Design und Kreativität beschäftigt, wurden unter anderem in der New York Times und der Slate veröffentlicht. Musenküsse ist sein erstes Buch.

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Musenküsse

Die täglichen Rituale berühmter Künstler

Von Mason Currey
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Musenküsse: Die täglichen Rituale berühmter Künstler von Mason Currey
Worum geht's

Musenküsse ist eine Sammlung von inspirierenden und amüsanten Ritualen, mit denen einige große Künstler und Denker der letzten Jahrhunderte ihre Tage gestaltet haben. Ob Jane Austen, Beethoven, Mozart oder Picasso: Sie alle hatten tägliche Routinen, die ihnen dabei geholfen haben, ihre Effizienz zu steigern, Blockaden zu überwinden oder einfach nur zu überleben.

Kernaussage 1 von 9

Zeitgemäß: Viele Künstler arbeiten nur zu ganz bestimmten Uhrzeiten.

Jeder hat so seine Uhrzeiten, zu denen er am produktivsten ist: Nach dem Mittagessen z.B. läuft es bei vielen nicht so gut. Einige sind frühe Vögel, andere eher Nachteulen. Früher oder später finden wir alle heraus, wann wir am besten arbeiten können.

Künstler sind dabei oft besonders radikal mit ihren Arbeitszeiten. Der Schriftsteller W. H. Auden drückte es ziemlich drastisch aus: „Leute, die nachts arbeiten, sind schlimmer als Hitler. Kein vernünftiger Künstler würde das jemals tun“, sagte er.

Er gehörte also eindeutig zu den Frühaufstehern und damit befand er sich in bester Gesellschaft. Viele Künstler stehen extra früh auf, um ihre kreativen Stunden zu nutzen. Die Autorin Toni Morrison stellt sich z.B. den Wecker jeden Tag auf fünf Uhr – aber nicht, um dann direkt mit dem Schreiben zu beginnen, sondern um zu erleben, wie der Tag beginnt. Sie steht immer auf, bevor die Sonne aufgegangen ist und beobachtet dann ganz bewusst, wie es langsam heller wird. Für sie ist das ein magischer Moment, der ihr jeden Tag die Inspiration und Energie für ihre Arbeit gibt.

Einige Kreative mögen den Morgen sogar so gern, dass sie ihn einfach zweimal in ihren Tag einbauen: Der Schriftsteller Nicholson Baker steht z.B. einmal um circa vier Uhr auf und schreibt ein bisschen, geht dann wieder ins Bett und steht um halb neun wieder auf – um sich dann darüber zu freuen, dass schon wieder Morgen ist.

Doch natürlich gibt es auch Nachteulen und die sind keineswegs „schlimmer als Hitler“. Die Autorin Ann Beattie ist z.B. davon überzeugt, dass es Tag- und Nachtmenschen gibt und arbeitet am liebsten zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens. So hielt es auch Gustave Flaubert: Er nutzte seine Tage, um sich um seine familiären Angelegenheiten zu kümmern und seine Freunde zu treffen. In der Nacht hatte er dann Zeit und Ruhe nur für sich selbst und seine Arbeit.

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