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Manufacturing Consent

The Political Economy of the Mass Media

Von Edward S. Herman & Noam Chomsky
18 Minuten
Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media von Edward S. Herman & Noam Chomsky

Manufacturing Consent (veröffentlicht 1988) unterzieht die Massenmedien einer kritischen Betrachtung. Die Autoren gehen der Frage nach, warum die Medien nur bestimmte Ansichten verbreiten, während andere aus dem Spektrum öffentlicher Meinungsbildung verdrängt werden.

Das im Buch vorgestellte Propagandamodell beschreibt, wie wirtschaftspolitische Filter abweichende Informationen aus den Medien fernhalten und die Berichterstattung der Medien zum Produkt ökonomischer Zwänge und mächtiger gesellschaftlicher Akteure wird. So trägt die vermeintlich unabhängige Presse zum Erhalt ungleicher, ungerechter Gesellschaftsstrukturen bei.

  • Jeder, der sich für diesen Klassiker der Sachbuchwelt interessiert
  • Jeder, der wissen möchte, welche Agenda die Massenmedien verfolgen und welchen Interessengruppen sie dienen
  • Jeder, der verstehen möchte, weshalb die Massenmedien abweichende Meinungen unterdrücken

Edward S. Herman ist Ökonom, emeritierter Professor und hat viele Werke über die politische Ökonomie der Medien verfasst.

Noam Chomsky ist eine weltberühmte Koryphäe auf dem Gebiet der Linguistik und der globalen politischen Kultur. Er ist bekannt für seine vehemente Kritik an der Globalisierung, den amerikanischen Machtverhältnissen und den Massenmedien. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören Hegemony or Survival und Deterring Democracy.

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Manufacturing Consent

The Political Economy of the Mass Media

Von Edward S. Herman & Noam Chomsky
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • 12 Kernaussagen
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Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media von Edward S. Herman & Noam Chomsky
Worum geht's

Manufacturing Consent (veröffentlicht 1988) unterzieht die Massenmedien einer kritischen Betrachtung. Die Autoren gehen der Frage nach, warum die Medien nur bestimmte Ansichten verbreiten, während andere aus dem Spektrum öffentlicher Meinungsbildung verdrängt werden.

Das im Buch vorgestellte Propagandamodell beschreibt, wie wirtschaftspolitische Filter abweichende Informationen aus den Medien fernhalten und die Berichterstattung der Medien zum Produkt ökonomischer Zwänge und mächtiger gesellschaftlicher Akteure wird. So trägt die vermeintlich unabhängige Presse zum Erhalt ungleicher, ungerechter Gesellschaftsstrukturen bei.

Kernaussage 1 von 12

Medien als Instrument der Indoktrination: Warum wir den ungerechten Status quo akzeptieren.

Die Medien erfüllen viele Funktionen. Sie haben den Auftrag, uns zu informieren, zu unterhalten und zu erheitern. Hinzu kommt eine weitere wichtige Aufgabe: die Verbreitung gemeinsamer Werte und Verhaltensnormen. Die Regierung sowie regierende Institutionen brauchen ein Medium, über das sie ihre Ideale an die Öffentlichkeit vermitteln können, und genau diese Mittlerfunktion übernehmen die Massenmedien.

Reichtum und Macht sind in unserer Gesellschaft sehr ungleich verteilt: Sie liegen im Wesentlichen in den Händen der herrschenden Eliten. Die Medien tragen zur Aufrechterhaltung dieses Status quo bei, indem sie deren politischen und wirtschaftlichen Einfluss stützen. Konkret gesagt: Ihre Berichterstattung passen sie so an, dass die Macht der wirtschaftlichen und politischen Führungsschicht gefestigt wird. Damit bedienen sie nur die Interessen einer kleinen Gruppe an der Spitze der Gesellschaft.

In ihrer Funktion als Stütze bestehender Hierarchien produzieren die Medien im Grunde Propaganda, die den Einfluss der herrschenden Klassen sichert.

Die Medien rühmen sich oft ihrer objektiven und vertrauenswürdigen Berichterstattung und erwecken den Anschein, sie würden die Herrschenden für ihr Verhalten zur Rechenschaft ziehen. Als klassisches Beispiel dafür gilt der Vietnamkrieg: Über diesen berichteten die Medien mit schonungslosen Schreckensbildern, die die Protestbewegung befeuerten. In der Regel aber haben die Medien kein Interesse daran, ein unabhängiges Gegengewicht zu den Mächtigen und Reichen der Gesellschaft zu bilden. Vielmehr stützen sie die Rechte und Privilegien der herrschenden Elite, indem sie Ereignisse stets aus deren Sichtweise und in deren Interesse präsentieren. Das führt letztendlich dazu, dass die Öffentlichkeit ihre Position in der ungleichen und ungerechten Gesellschaftsordnung akzeptiert.

Medien als Instrument der Indoktrination: Warum wir den ungerechten Status quo akzeptieren.

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