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Das sind die Blinks zu

Wer bin ich, wenn ich online bin...

...und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert

Von Nicholas Carr
15 Minuten
Wer bin ich, wenn ich online bin...: ...und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert von Nicholas Carr

Wer bin ich, wenn ich online bin behandelt die Frage, wie das Internet unser Denken verändert. Die Blinks zeigen, wie das Internet unsere Konzentrationsfähigkeit einschränkt und unser Verständnis für kompliziertere Zusammenhänge vermindert. Denn ohne die Fähigkeit, tiefer in ein Thema einzutauchen und uns Dinge zu merken, wird unsere Kultur langsam immer oberflächlicher.

  • Jeder, der sich dafür interessiert, welche Auswirkungen das Internet auf unser Denken hat
  • Jeder, der Probleme damit hat, sich für längere Zeit zu konzentrieren
  • Jeder, der wissen möchte, wie das Internet unsere Kultur beeinflusst

Nicholas Carr ist ein amerikanischer Autor und Wirtschaftsjournalist. Er beschäftigt sich vor allem damit, welchen Einfluss Technologie auf unsere Kultur hat. Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitschriften wie den Guardian und die New York Times. Wer bin ich, wenn ich online bin war Finalist für den Pulitzerpreis.

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Wer bin ich, wenn ich online bin...

...und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert

Von Nicholas Carr
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
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Wer bin ich, wenn ich online bin...: ...und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert von Nicholas Carr
Worum geht's

Wer bin ich, wenn ich online bin behandelt die Frage, wie das Internet unser Denken verändert. Die Blinks zeigen, wie das Internet unsere Konzentrationsfähigkeit einschränkt und unser Verständnis für kompliziertere Zusammenhänge vermindert. Denn ohne die Fähigkeit, tiefer in ein Thema einzutauchen und uns Dinge zu merken, wird unsere Kultur langsam immer oberflächlicher.

Kernaussage 1 von 9

Das Schweizer Taschenmesser im Kopf: Unser Gehirn ist extrem anpassungsfähig.

Als Erwachsener noch ein Instrument lernen? Ziemlich schwierig, vielleicht sogar unmöglich! „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, sagt der Volksmund und bestätigte damit lange Zeit die Meinung der Wissenschaft.

Bis in die 70er Jahre hinein herrschte die Vorstellung, dass unser Gehirn ungefähr wie eine Uhr funktioniert: In der Kindheit wird sie gebaut, die einzelnen Teile werden durch Zahnräder verbunden – so lange, bis sie irgendwann perfekt läuft. Danach sind keine Anpassungen mehr möglich. Die einzige Veränderung, die unser inneres Uhrwerk im Alter noch durchmacht, ist die, dass es Rost ansetzt und immer schwerfälliger wird.

Doch mittlerweile wissen wir, dass es sich ganz anders verhält. Der erste, der einen Hinweis darauf fand, dass das Gehirn auch im Alter noch lernen und sich verändern kann, war Michael Merzenich, der im Jahr 1968 einem Affen einen Finger amputierte. Er konnte feststellen, dass das Gehirn des Affen zunächst ziemlich verwirrt schien: Sobald er das unterste Glied des amputierten Fingers berührte, wurden die Gehirnregionen aktiviert, die für den Tastsinn in den nicht mehr vorhandenen Finger zuständig waren. Doch schon einige Wochen nach der Amputation hatte das Gehirn des Affen gelernt, die Berührung richtig zu lokalisieren.

Damit hatte Merzenich das Phänomen der sogenannten Neuroplastizität erstmals belegen können: Das Gehirn hat die Fähigkeit, sich anzupassen und zu verändern, je nachdem, wie es verwendet wird. Die Neuroplastizität ist nicht nur auf unsere Sinneswahrnehmungen beschränkt, sondern gilt für alle Aktivitäten der Neuronen: Sobald wir etwas Neues tun oder wahrnehmen, bilden sich auch neue Verbindungen zwischen den einzelnen Neuronen. Wenn eine Fähigkeit vertieft wird, werden diese Verbindungen verstärkt, und wenn wir etwas vergessen oder verlernen, dann schwächt sich die entsprechende Verbindung wieder ab.

Unser Gehirn ist also in ständiger Bewegung. Wie ein Schweizer Taschenmesser hat es für jede Situation das richtige Werkzeug parat – und wenn es einmal kein passendes Werkzeug findet, bildet es einfach ein neues. Im Erwachsenenalter ein Instrument zu lernen, ist also nicht nur möglich, sondern führt sogar dazu, dass unser Gehirn sich weiterentwickelt!

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