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Jetzt loslegenBlink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
Eine fesselnde Reise zu dir selbst
Auf den ersten Blick wirkt Der Alchimist wie eine simple Fabel. Ein leichtes und lebensbejahendes Märchen über einen spanischen Schafhirten namens Santiago, der seine traute Heimat zurücklässt, um einen Schatz zu suchen. Aber unter dieser Oberfläche verbirgt sich eine weise Allegorie über Sinnsuche und Selbsterkenntnis – über die Reise, auf die wir alle uns begeben müssen, wenn wir unsere wahren Wünsche ergründen wollen.
Für Santiago beginnt diese Reise mit einem Traum. Einem wiederkehrenden Traum, der ihn schon seit früher Kindheit begleitet. Es trifft sich, dass die Handlung des Romans auf diese Weise in Gang kommt. Coelho spielt mit einer breiten Palette von Motiven wie dem Omen, dem Schicksal und der Alchemie, aber keines scheint so wichtig und wegweisend wie das Träumen. Tatsächlich schließt die Erzählung ganz am Ende erneut mit einer Vision.
Aber bleiben wir beim Anfang und beschreiben zunächst die Kulisse, denn diese Details sind später wichtig. Santiago hat den ganzen Tag lang seine Schafherde über die hügeligen Weiden Andalusiens getrieben und ist erschöpft. Er sucht nach einem Schlafplatz für die Nacht und lässt sich in den Ruinen einer verlassenen Kirche nieder. Das Dach wurde von Wind und Wetter abgetragen, und wo sich früher die Sakristei befand, ragt nun ein Feigenbaum auf. Santiago schläft im Schutz seiner Zweige ein. Und er träumt. In seinem Traum sieht er ein Mädchen, das ihn an die Hand nimmt und zu den Pyramiden Ägyptens führt. Santiago hat diesen Ort noch nie besucht, aber das Mädchen erzählt ihm, er werde dort einen Schatz finden. Und gerade als es ihm den genauen Standort des Schatzes verraten will, wacht er auf.
Santiago ist überzeugt, der Traum habe eine tiefere Bedeutung und wendet sich an eine Traumdeuterin. Diese sagt ihm, er werde wirklich einen Schatz finden, wenn er dem Traum nachgehe und zu den Pyramiden reise. Santiago ist enttäuscht. Er hat mit einer tieferen und komplexeren Auslegung gerechnet. Aber die Wahrsagerin widerspricht ihm. Im Leben trügen gerade die einfachsten Dinge die größten Geheimnisse in sich, sagt sie. Und nur die weisesten Menschen seien in der Lage, sie zu verstehen.
Santiago beschließt, seinem Traum nachzugehen. Er verkauft seine Schafe und begibt sich auf die Reise nach Ägypten. Seine Entschlossenheit rührt auch daher, dass er insgeheim schon immer reisen und die Welt erkunden wollte. Genau darum entschied er sich früher – sehr zur Enttäuschung seiner Eltern – gegen die Ausbildung zum Priester und für ein Leben als Schafhirte. Auf solche Weise spiegeln Träume in der gesamten Erzählung immer wieder die wahren Wünsche und Bedürfnisse der Charaktere wider.
Kurz vor Beginn seiner Reise begegnet Santiago einem geheimnisvollen Mann namens Melchisedek. Der Alte trägt zwar zerschlissene Kleider, ist aber in Wirklichkeit der König und Hohepriester von Jerusalem. Er lehrt Santiago ein wichtiges Konzept: die Idee der Weltenseele. Die Weltenseele ist das spirituelle Netzwerk, über das die Energien aller Wesen und Dinge auf der Erde miteinander verbunden sind. Es umgibt uns immer und überall, aber es ist an uns selbst, uns damit zu verbinden. Ein möglicher Kommunikationsweg sind unsere Träume. Darum, so Melchisedek, bestehe unsere größte Aufgabe im Leben darin, ihnen zu folgen.
Santiagos Traum führt ihn zunächst nach Ägypten, wo er kurz nach seiner Ankunft beraubt und um all seine Ersparnisse gebracht wird. Er findet Arbeit bei einem Kristallwarenhändler und spart innerhalb eines Jahres genug Geld, um weiterzureisen. Er durchquert mit einer Kamelkarawane die Wüste, gerät in einen Krieg zwischen verfeindeten Wüstenstämmen, findet in einer Oase die Liebe seines Lebens und begegnet einem wahrhaftigen Alchimisten. All diese Einflüsse – von Geldnöten über Konflikte bis zu großen Gefühlen – drohen Santiago vom Weg seines Traums abzubringen. Aber er bleibt beharrlich und gelangt eines Tages doch noch zu den Pyramiden.
Vor Ort entdeckt er einen Skarabäus im Sand. Santiago deutet dies als Omen für die Position des Schatzes und beginnt zu graben. Er findet nichts, wird aber von zwei Männern beobachtet und erneut überfallen. Als ihnen klar wird, dass Santiago gar nicht weiß, ob dort wirklich ein Schatz liegt, stellen ihn die Räuber zur Rede und Santiago erzählt von seinem Traum. Die Männer lassen ihn frei und verspotten ihn. Man dürfe nicht so töricht sein, vom Schlaf auf die Realität zu schließen. Einer der beiden sagt, er habe selbst immer wieder denselben Traum. Er sei aber nicht so dumm, ihm nachzujagen und dafür sein Leben hinzuschmeißen.
Wovon der Räuber träumt? Von einer alten Kirche im Süden Spaniens, in der ein Feigenbaum wächst, genau an der Stelle, wo sich früher die Sakristei befand. Und von einem Schatz, der am Fuße dieses Feigenbaums vergraben liegt.
Durch den Traum des Räubers schließt sich der Kreis. Santiago reist zurück nach Andalusien und findet seinen Schatz. Die Wahrsagerin hatte also recht. Aber um den Schatz zu finden, musste er erst außergewöhnliche Abenteuer und Bewährungsproben bestehen.
Paulo Coelhos Roman Der Alchimist (1988) erzählt von einem jungen andalusischen Schafhirten, der einem wiederkehrenden Traum folgt und zu den Pyramiden in Ägypten reist, um einen Schatz zu finden. Unterwegs durchlebt er Herausforderungen und Abenteuer, die ihn wichtige Lektionen über das Leben lehren. Die Erzählung basiert auf einem Volksmärchen und behandelt große Themen wie Liebe, Bestimmung und freien Willen.
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